Wehrpflicht neigt sich dem Ende entgegen

Wenn es um das Thema Wehrpflicht geht, dann findet man in Deutschland diejenigen, die noch immer dafür sind und solche, die sie auf jeden Fall abschaffen wollen. Nun hat man sich bei CDU und CSU für die goldenen Mitte entschieden. Auch die anderen großen Parteien wollen den Entschluss mittragen.

Karl-Theodor zu Guttenberg
hat dem Führungsgremium verständlich erklärt, warum es nicht mehr sinnvoll ist in Zeiten wie diesen eine Wehrpflicht weiter aufrecht zu erhalten. Damit trifft der Verteidigungsminister natürlich den „Zahn der Zeit“.

Dennoch wird die Wehrpflicht nicht komplett abgeschafft. Wie zu Guttenberg so schön sagte, besitzt er keine hellseherischen Fähigkeiten und kann daher nicht voraussagen, ob es vielleicht irgendwann wieder in der Zukunft wieder von Nöten ist auf die Wehrpflicht zurückzugreifen.

Aus diesem Grund muss die Wehrpflicht weiterhin im Grundgesetz festgehalten werden. Auch wird es weiter eine Bundeswehr geben, allerdings wird es wahrscheinlich eine Berufsarmee werden. Während die Aussetzung der Wehrpflicht sicherlich eine gute Idee ist, ist der gleichzeitige Wegfall des Zivildienstes ein tiefer Einschnitt für viele soziale Einrichtungen.

Ihnen wird die Unterstützung der Freiwilligen fehlen und sie so vor einige Probleme stellen was den Personalmangel angeht. Leider hat eine Medaille immer zwei Seiten. Auf der einen Seite wurde es Zeit die Wehrpflicht ruhen zu lassen, aber der Wegfall der Hilfe der Zivildienstleistenden wiegt schon sehr schwer. Des einen Freud, ist des anderen Leid.