Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen keine Chance gegen Belchatow (0:3)

Ruhig war es die Woche in der deutschen Volleyball Bundesliga, dafür durften sich Volleyball Fans allerdings auf die Champions League freuen. Doch so fröhlich war der Ausgang des heutigen Spiels vom VfB Friedrichshafen gegen PGE Skra Belchatow leider nicht.

Bereits im Hinspiel, am letzten Mittwoch musste die Mannschaft vom Bodensee eine bittere Niederlage hinnehmen. Der polnische Gegner war einfach zu stark. Unter den Augen von 11.000 Zuschauern bzw. Belchatow-Fans konnten die Häfler nicht einen Satz für sich entscheiden.

Dies wollten sie heute ändern, auch wenn die Halle zu Hause nur 4.000 Zuschauern Platz bietet. Doch am Ende des Abends waren nicht die Gastgeber die umjubelten Gewinner. PGE Skra Belchatow zeigte ein hervorragendes Spiel, dass die Männer aus Friedrichshafen nicht eine Minute wirklich kontrollieren konnten. Angefangen vom Stellungsspiel bis hin zum Angriff war die polnische Mannschaft den Häflern einfach überlegen.

Natürlich gab es auch wieder Schiedsrichterentscheidungen, die man durchaus für fraglich halten kann. Doch waren diese nicht ausschlaggebend. Den ersten Satz musste der VfB mit 20:25 abgeben, den zweiten mit 19:25 und den dritten mit 18:25. Es fehlte einfach, wie auch schon beim Auswärtsspiel in Polen, der Mut Risiken einzugehen. Zwei Spieler stachen dennoch auf der Häflerseite hervor.

Zum einen war das Jeroen Trommel und zum anderen Oliver Venno. Erster hat an diesem Tag wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, wozu die ganze Mannschaft eigentlich fähig ist. Nämlich um jeden Ball zu kämpfen, mutig, kontrolliert und konzentriert zu spielen und nicht auf zu geben. Auch Oliver Venno gehört zu den Spielern, denen man heute keinen Vorwurf machen kann. Am Ende jedoch, hat PGE Skra Belchatow verdient mit 3:0 gewonnen, leider.

Nun wird es verdammt schwer für den VfB Friedrichshafen in der Champions League eine Runde weiter zu kommen. Die Spiele gegen Zalau und Trentino müssen gewonnen werden und das höchstens mit 3:1, denn man benötigt jeweils die 3 Punkte. Außerdem müsste Trentino gegen Belchatow verlieren. Eine kleine Chance ist noch vorhanden und wie heißt es so schön im Sport „Hinten kackt die Ente„.

Am 06.01.2011 geht es nach Rumänien zu Remat Zalau und am 12.01.2011 begrüßen die Häfler dann Trentino BetClic bei sich zu Hause. Also, neues Jahr, neues Glück!