Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen gewinnt 3:2 gegen Trentino und verliert am Ende doch

Es gibt Tage, da soll es einfach nicht sein. Am gestrigen Mittwoch trat die Mannschaft um Kapitän Joao José gegen den Titelverteidiger der Champions League, Trentino BetClic, an und musste trotz des Siegs eine bittere Niederlage einstecken.

Für die Häfler war dieses Spiel, die letzte Chance in der CL noch eine Runde weiterzukommen, doch ganz allein hatten sie dies nicht mehr in der Hand. Ein Sieg allein hätte nicht gereicht, auch die anderen Mannschaften, allen voran Piräus, hätten für den VfB spielen müssen. Doch genau das traf nicht ein. Über mehr als zwei Stunden zog sich das Spiel zwischen dem Deutschen Meister und der wohl „weltbesten“ Mannschaft aus Italien.

Am Ende stand ein 3:2 Sieg der Häfler auf der Anzeigetafel und so schön das auch aussah, für ein Weiterkommen hätten die Volleyballer vom Bodensee einen klareren Sieg von 3:0 oder 3:1 gebraucht. So ist es sicherlich ein schönes Gefühl diese Mannschaft aus Bella Italia geschlagen zu haben, aber es ist ein Sieg mit einem bitteren Beigeschmack.

Dennoch haben die Jungs aus Friedrichshafen ein klasse Spiel abgeliefert, auch wenn es gerade im ersten und im dritten Satz doch so einige Fehler gab. Im Großen und Ganzen konnten sie allerdings überzeugen, besonders das Geburtstagskind Lukas Tichacek zeigte, wie schon beim SCC-Spiel, sein Können. Nun geht es für die Häfler um den CEV Pokal weiter, sie steigen direkt ins Viertelfinale ein. Gegen wen sie antreten dürfen, entscheidet sich bereits am Freitag.

Das bedeutet also, dass für den VfB Friedrichshafen eine neue Herausforderung ansteht. Schließlich hat man den europäischen CEV Pokal auch noch nicht in seiner Sammlung. Somit heißt es also nach vorne schauen und das gute Gefühl aus den letzten beiden Spielen mit in die nächsten nehmen. Denn diese haben schließlich gezeigt, wozu die Jungs vom Bodensee fähig sind.