Feuer, Fluten und Katastrophen, wenn sich Mutter Erde rächt

Es hört sich an wie ein Thriller, den man schon vor Jahrzehnten veröffentlichen hätte können. Die Erde brennt, der Himmel weint und die Menschen erleben einen Alptraum. Man könnte wirklich denken, der Geschichte der Erde wird im Moment von einem echt schlechten Autor geschrieben.

Aber es ist keine Erzählung. Die Brände in Russland und das Ansteigen einiger Flüsse in Tschechien und Deutschland sind pure Realität. Was im Moment auf der Welt mit der Natur los ist, lässt so manchen sicher mal wieder von der „Rache der Natur“ sprechen.

Die Waldbrände in Russland scheinen sich immer weiter auszubreiten und die Feuerwehr kann so gut wie nichts dagegen ausrichten. Es sind zu wenige Menschen, die gegen zu viele Feuer kämpfen und es sieht nicht so aus als würde es demnächst in dieser Region regnen.

Ganz im Gegenteil zum Osten Deutschlands und den angrenzenden Nachbarstaaten. In denen starker Regenfall die Flüsse ansteigen ließ und somit in einigen Städten die Gefahr von Hochwasser besteht.

Es ist schon verrückt, was im Moment auf der Welt an Naturkatastrophen wieder einmal los ist. Doch es ist nicht das erste Mal und ob es normal ist oder nicht lässt sich auch nicht genau sagen.

Da die Erde älter als alle Aufzeichnung ist, die existieren, kann an im Grunde nur spekulieren wann welche Temperaturen oder wann so und so viel Niederschlag normal ist. Wir sind viel zu kurz auf dieser Welt, als das wir mit 100%iger Sicherheit sagen können, dass das so völlig anormal ist.

Vielleicht gab es diese Vielzahl an Überschwemmung und Bränden bereits vor 1000ten von Jahren, nur kann sich keiner mehr daran erinnern. Das würde dann ja auch eher an ein Wunder grenzen. Leider kann die Erde nicht reden, naja bzw. verstehen wir sie nicht.

Scheiß auf die Emanzipation, ich will erobert werden!

Jetzt mal ganz ehrlich. Wir verdienen unser Geld selber, wir können uns selbst versorgen, wir treffen unsere eigenen Entscheidungen. Kurzgesagt, wir sind unabhängig. Keine Frau, die es nicht ausdrücklich wünscht, muss sich heutzutage von einem Mann haushalten lassen. Okay, dann und wann werden Frauen noch immer schlechter behandelt als Männer, aber selbst damit können wir inzwischen sehr gut umgehen. Die Zeiten in denen wir uns heulend in einer Ecke verkrochen haben, weil der böse Chef uns nicht so behandelt wie einen gleichgestellten Kollegen, sind vorbei.

Die moderne Frau ist stolz, frei und wie bereits erwähnt, unabhängig. Doch das Dilemma, was aus dieser Emanzipation hervorgegangen ist, nimmt Ausmaße an, die so keiner ahnen konnte. Während die Frauen ihren eisernen Weg Richtung „alleinige Herrschaft“ antraten, haben sich die Männer zurückgezogen. Sie haben Angst bekommen, verstecken sich hinter Röhrenjeans, „So finde ich die Richtige“-Büchern oder stolzen Imponiergehabe. Aber am schlimmsten ist, dass sie jetzt darauf warten von Frauen angesprochen zu werden.

Da steht zum Beispiel ein gutaussehender Mann an der Bar und lächelt die Frau an, sie lächelt auffordernd zurück. Und was macht er? Schnappt sich seine drei Bier und schlendert übertrieben gelassen zurück zu seinen Freunden, um mit ihnen zu tuscheln, während man unauffällig die Dame von eben bewundert. Moment! Können wir noch mal zurückspulen? Da stimmt doch was nicht! Vor einigen Jahren sah das doch anders aus?! Da war es dir Frau, die betont leicht zurück zu ihren Freundinnen ging, um anschließend ausgiebig über den Mann zu reden, der dann im Laufe des Abends auch noch vorbei kam oder zumindest der interessanten Dame einen Drink spendierte.

Springen wir also wieder vor zu dem Mann und der Frau aus der Bar. Er schaut, sie schaut ebenfalls, immer mal wieder interessiert hinüber, aber am Ende des Abends werden keine Telefonnummern ausgetaucht oder ein Drink spendiert. Denn beide haben gewartet, dass jeweils der andere den ersten Schritt macht. Klassisch! So und jetzt kommen wir mal zum Kern des Ganzen. Nur weil wir Frauen uns emanzipiert haben, heißt das noch lange nicht, dass wir die Rollen tauschen wollen.


Blumenstrauß „Athena“ jetzt verschenken!

Wir wollen noch immer erobert werden. Natürlich nicht auf die Plumpe „Hier bin ich, nimm mich“ Art und Weise. Wir sind durchaus anspruchsvoller geworden, aber im Grunde möchten wir einfach nur gezeigt bekommen, das wir die einzige sind, das wir unwiderstehlich sind, das wir wunderbar sind und dass ihr Männer, einfach nicht ohne uns Leben und sein könnt. Das ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt. Schickt uns Blumen, legt euch ins Zeugt, zeigt uns das ihr der jenige seid, den wir wählen sollten. Aber vor allem erobert unser Herz, nicht mit dummen Sprüchen, sondern seid galant, höflich und macht unsere emanzipierte Welt ohne euch langweilig und trostlos.