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Volleyball WM 2010 – Deutschland besiegt Kanada und ist eine Runde weiter

Dass es die deutschen Jungs bei der Volleyball WM aber auch so spannend machen müssen! Die ersten beiden Spiele mussten sie ja leider unter „das war wohl nichts“ abbuchen. Das bedeutet aber auch, dass alles vom letzten Spiel abhängig war. Sollten die deutschen Volleyballer das letzte Spiel gegen Kanada nicht für sich entscheiden können, dann wäre der Traum von der WM vorbei.

Sie mussten also ihre letzte Chance nutzen. Und genau das taten sie. Auch wenn es spielerisch nicht an die Leistung gegen die Polen ran reichte. Am Ende zählt aber einzig und allein das Ergebnis und das hieß nach drei Sätzen 3:0 für Deutschland.

Kanada war in der Gruppe F der vermeintlich leichteste Gegner, da sie in der Weltrangliste neun Plätze hinter den Deutschen auf Platz 20 stehen. Doch davon merkte man in den drei Sätzen nicht viel. Wie in den letzten beiden Spielen machten die deutschen Volleyballer auch heute wieder zu viele Fehler bei den Angaben. Ein ums andere Mal schenkten sie den Kanadiern einen Punkt.

Während also bei den Angaben noch so einige Schwächen ausgemerzt werden müssen, zeigt die Feldabwehr eine solide Leistung und trägt eine Menge dazu bei, dass die Mannschaft nun eine Runde weiter ist. Auch auf den Block, den man im ersten Spiel noch vermisst hat, kann man nun bauen. Nicht zu Letzt durch Marcus Böhme, der heute mit einem klasse Block, die 1:0 Führung sicherte. Die Sätze gewannen die Jungs mit 27-25, 25-22 und 25-20.

Diese Runde ist nun also überstanden. Jetzt werden die Punkte auf null gesetzt und es geht von neuem los. Hoffen wir, dass in der nächsten Runde es nicht wieder so eng wird für die deutsche Volleyballnationalmannschaft.

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Männer Volleyball WM 2010 – Deutschalnd verliert Spiel gegen Polen 3:2

So hatten sich die deutschen Volleyballer die Vorrunde der WM 2010 ganz sicher nicht vorgestellt. In Italien findet dieses Jahr die Volleyball Weltmeisterschaft statt. Dort hat Volleyball ungefähr den Stellenwert, den Fussball hier bei uns hat. Man braucht den Italienern nur einen Namen der italienischen Nationalmannschaft hinwerfen und sie wissen Bescheid. In Deutschland würden wahrscheinlich 95% Prozent erst mal fragen „War der bei „Das Supertalent“ dabei?“.

Leider hat es für die deutschen Männer nicht besonders rosig begonnen. Bereits gestern mussten die Jungs gegen Serbien ran. Dass dies kein leichten Unterfangen werden würde, wusste man von vorne rein. Die Serben stehen in der Weltrangliste auf dem vierten, die deutsche Nationalmannschaft nur auf dem elften Platz.

Dennoch haben sich die Volleyballer gut geschlagen, die beiden ersten Sätze gingen mit 25:21 und 25:21 verloren. Der letzte zeigte die Niederlage leider schon etwas deutlicher. Mit 25:13 ging auch der dritte Satz an die Serben. So hieß es am Ende 0:3 für Serbien.

Heute wollten sie alles besser machen. Dass sie es können und auch das Potenzial dazu haben, zeigte sich nicht nur in der Vergangenheit. Auch gestern konnte man sehen, dass die Jungs mehr drauf haben, als sie gegen die Serben abrufen konnten. Sicherlich wurden Fehler gemacht, aber keine, die man nicht noch ausmerzen kann, um dann eine Runde weiterzukommen.

Doch auch gegen Polen gab es einige Fehler, gleich wohl man sagen muss, dass sie sich alle samt im Vergleich zu gestern gesteigert haben. Den ersten Satz konnten die Polen dennoch für sich entscheiden. Mit 25:20 sicherten sie sich den ersten Satz.

Die Antwort der deutschen Mannschaft folgte dann aber stehenden Fußes. Den zweiten Satz konnten sie für sich entscheiden, mit 21:25. Im dritten Satz ging es spannend weiter, doch leider hatten hier die Polen die Nase wieder vorne und konnten mit 25:22 auf 2:1 erhöhen. Aber die deutsche Mannschaft kämpfte und zur Belohnung gab es den Sieg des vierten Satzes, mit 22:25 konnten sie ausgleichen.

Nun ging es in den fünften und damit definitiv letzten Satz für diesen Abend. Dieses Mal wurde nur bis 15 Punkte gespielt. Auch hier musste die Siegermannschaft mit zwei Punkten unterschied den Satz gewinnen. Leider sollte es an diesem Abend abermals für die deutsche Mannschaft nicht reichen. Mit einem unglücklichen 13:15 mussten sie sich dem Europameister geschlagen geben. So hieß es nach über zwei Stunden 3:2 für Polen.

Damit liegt Deutschland im Moment auf dem letzten Platz in der Gruppe F. Morgen muss also ein Sieg gegen Kanada her oder die deutsche Mannschaft fährt nach Hause. Der Sieg der Kanadier über die Serben am heutigen Tag kann eigentlich nur als Taktik der Serben zu gelten sein. Denn niemand in dieser Gruppe F möchte erster werden. Das würde nämlich bedeuten, dass man zu früh in diesem Turnier auf einen der großen Favoriten trifft. Brasilien, USA und Russland.

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Kussi auf Bauchi

Trieste/Italien – zwsichen Industrie und Kultur

Da habe ich mich also spontan dazu entschlossen, mal eben so, nach Trieste zu fahren. Ja, zu fahren, mit dem Auto nach Italien. Sind schließlich nur so um die 1.000 Kilometer. Was soll man sonst an einem Wochenende in Deutschland machen?! Also Sachen geschnappt und auf ging es über die Autobahn bis Österreich und dann auf die Landstraße, schließlich will man auch was sehen von der schönen Landschaft!

ÖsterreichDoch nicht nur Österreich bietet atemberaubende Aussichten. Von Schnee und fünf Grad bis hin zum herrlichsten Sonnenschein und 23 Grad konnte man am Wochenende alles haben. Regen natürlich inklusive. Doch erst einmal die Grenze zu Italien überquert, strahlte uns die Sonne direkt ins Gesicht. Natürlich freut man sich da doppelt bald schon an der Adria zu sein.

Und während die italienische Provinz genau das verspricht, dass man sich von Italien so vorstellt, passt Trieste so gar nicht in das schöne Bild. Wenn man über die Autobahn in diese Hafenstadt hineinfährt, denkt man, das hier die Industrie und die Armut vorherrscht.

Es zeigt sich ein Bild von tristes. Runtergekommene Wohngebäude, dreckige Straßen und kein bisschen Grün, Bäume ausgenommen. Trieste ist eine ziemlich große Stadt. Wie in Deutschland gibt es die dreckigen und hässlichen Straßen und diese, die für die Touristen bestimmt sind.

Hafen Trieste ItalienDa wir aber nun nicht nur einfach Trieste als Ziel hatten, sondern die Volleyball WM 2010, die dieses Jahr in Italien stattfindet, lag unsere Ankunftsadresse nicht im Tourismusstadtteil. Im Palatrieste kämpft die deutsche Mannschaft in der Vorrunde gegen Serbien, Polen und Kanada. Das wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

Natürlich muss man sich nicht den industriellen Hafen von Trieste ansehen, wenn man schon mal zehn Stunden im Auto sitzt. Die Innenstadt, die Altstadt von Trieste an der Adria ist wunderschön. So wie man sich eine italienische Stadt vorstellt. Mit seinen alten Gebäuden, den engen Gassen, der Piazza dell’Unità d’Italia und dem wunderschönen Hafen, in dem teure Yachten liegen.

Ein Ausflugsziel sollte Trieste also in jedem Fall sein. Vielleicht nicht unbedingt nur für einen Nachmittag, denn es gibt mit Sicherheit noch mehr zu sehen als das Rathaus und man sollte auch einen Spaziergang am Hafenkai Molo Audace machen. Woran man allerdings denken sollte, wenn man beschließt nach Italien zu fahren, sind die irreführenden Straßenführungen und die eigenwillige Art der Italiener Autozufahren.