Schiedsrichter tötet Fussballspieler

Da erhält das Sprichwort „Sport ist Mord“ doch gleich einen ganz anderen Sinn. In Brasilien spielte man in der Amateurliga ein nettes kleines Fußballspiel, doch während die Spieler das Spiel wohl nur als Spaß ansahen, war dem Schiedsrichter anders zu mute.

Mitten im Spiel ging der Schiedsrichter Chaves auf zwei der Spieler mit dem Messer los. Dabei wurde einer der beiden so schwer verletzt, dass er noch auf dem Spielfeld starb. Was war passiert? Der Spieler Jose da Silva war mit einer Entscheidung, die Chaves zuvor gefällt hatte nicht einverstanden und trat den Unparteiischen.

Das wiederum fand dieser gar nicht gut, rastete aus und zog ein Messer. Damit stach er auf da Silva ein. Sein Bruder, der ebenfalls mitspielte, allerdings inzwischen am Spielrand stand, eilte auf den Platz um seinen Bruder zu helfen. Dabei wurde er aber auch lebensgefährlich verletzt.

Natürlich war keine Polizei anwesend und so flüchtete der Schiedsrichter Chaves und konnte bis jetzt auch noch nicht wieder aufgefunden werden. Das die Amateurliga gefährlich ist, ist nichts Neues. Normalerweise hört man aber von Schlägereien oder ähnlichem.

Vielleicht ist es in Brasilien ja auch nicht ungewöhnlich, dass ein Schiedsrichter ein Messer mit auf den Platz nimmt, aber das er dieses dann auch noch benutzt, scheint auch für brasilianische Fussballverhältnisse ein wenig übertrieben zu sein.

Ob das hier in Deutschland auch möglich ist? Wahrscheinlich schon. In der Amateurliga werden keine Schiedsrichter oder Spieler auf Waffen kontrolliert. War bis jetzt ja auch noch nicht nötig.

Im nächsten Leben werde ich Sportler!

Okay, da schuften wir Tag ein und Tag aus, 365 Tage, 52 Wochen und das jedes Jahr. Und dann bleibt uns am Ende vielleicht gerade mal 1 Cent übrig, den wir dann aber auch noch sparen müssen, weil die Chance auf eine Rente, von der man leben kann, gegen Null läuft. Da könnte man schon ab und an verzweifeln.

Aber das ganze erreicht grundsätzlich erst dann den Höhepunkt, wenn man wieder einmal hört was ein Fußballer, Motorradfahrer, Golfer oder was auch immer für eine sportartausführender Profiathlet an Geld hinterhergeworfen bekommt.

Vor allem ist es extrem unverständlich, dass zum Beispiel über eine Ablösesumme für einen Fußballspieler von 14-18 Millionen diskutiert wird. Für was? Dafür das er den Ball hin und her spielt und vielleicht mal ein Tor schießt? Was genau leistet den dieser Spieler? Nichts!

Was ist mit all den ehrenamtlichen Helfern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Krankenschwestern etc.? Einige von ihnen riskieren ihre Leben um anderen Menschen zu helfen und was bekommen sie? Ein lächerliches Gehalt, von dem man ganz sicher keine großen Sprünge machen kann. Diese Menschen können sich keine Villa mit Swimmingpool leisten oder einen Urlaub in den teuersten und nobelsten Hotels.

Während junge Sportler, die teilweise noch nicht einmal Mitte Zwanzig sind, gar nicht wissen wohin mit dem ganzen Geld. Leben Menschen, die bereits seit Jahren arbeiten gehen oder 40 Jahre Arbeit hinter sich haben, an der Existenzgrenze.

Wie kann man das erklären? Kann man das überhaupt erklären? Was soll man seinen Kindern sagen, wenn sie fragen wofür ein Fußballer, Motorradfahrer oder Golfer so viel bekommt? Wie soll man seinen Kindern die richtigen Werte beibringen und wo beginnt die Habgier?

Und sind wir doch mal ehrlich, welcher Profisportler, der im Jahr mehrere Millionen verdient, kann die in seinem Leben auch wieder ausgeben? Wie viel Geld benötigt er wirklich um dennoch angenehm und beruhigt zu leben? da gehen natürlich einige Millionäre jetzt einen Pionierpfad, in dem sie ein Teil ihres Vermögens spenden, dennoch bleibt ihnen noch genug Geld um einen schönes Leben zu führen.

Also, was bleibt uns am Ende zu tun? Genau! Hoffen, dass wir im nächsten Leben als überbezahlter Spitzensportler wiedergeboren werden.