IKEA eröffnet am 13.Dezember in Berlin das vierte Einrichtunghaus – weil es so schön ist

Ikea Lichtenberg Berlin
Ikea Lichtenberg Berlin
Sind wir doch mal ehrlich. Jeder von uns war schon mindestens einmal Besucher in einem der schönen Möbelhäuser mit den vier großen blauen Buchstaben und jeder zweite hat auch schon sein Geld, mal mehr, mal weniger, bei IKEA gelassen. Insgeheim lieben wir dieses Stück Schweden in Deutschland, auch wenn wir es so nie zugeben würden. Naja zwei, drei Leute hassen es wahrscheinlich, aber selbst die waren schon mal dort.

Nun bekommt Berlin ein weiteres blau-gelbes Gebäude. Am 13. Dezember 2010 eröffnet in Berlin Lichtenberg IKEA seine Pforten. Auf 21.000 m² darf dann in Ruhe nach Küchen, Betten, Sitzmöbeln und allerhand Krims-Kram geschaut werden und natürlich sollte dabei auch wieder die ein oder andere Sache gekauft werden.

Mit dem IKEA-Haus in Lichtenberg erhält Berlin das vierte seiner Art. In Spandau, Tempelhof und Waltersdorf können Freunde des schwedischen Herstellers schon eine ganze Weile ihre Wohnungen a la IKEA-Card einrichten. Da ist es doch schon ein bisschen eigenartig, dass es noch ein weiteres Haus geben wird. Aber scheinbar ist Berlin ein gutes Pflaster was „billig Möbel“ angeht. Verständlich mit all den Studenten und Geringverdienern.

Doch muss man sagen, dass IKEA schon lange nicht mehr nur günstige Möbel hat. Man kann auch locker mal über 1.500 € oder mehr für eine Couch dort lassen. Also wer Lust hat, kann ab 13.12.2010 nun auch in Berlin Lichtenberg so richtig sein Geld loswerden oder auch einfach nur ein paar Dekostücke mit nach Hause nehmen.

Weihnachten, kein Fest der Liebe sondern des Geldes?!

Weihnachten steht vor der, irgendwie alle Jahre wieder viel zu früh und so überraschend. Dabei stehen in den Supermärkten ja schon seit einigen Wochen Lebkuchen, Schoko-Weihnachtsmänner und noch so manch andere Leckerei. Trotzdem kommt Heilig Abend immer so plötzlich.

Eigentlich nimmt man sich jedes Jahr aufs Neue vor rechtzeitig Geschenke zu kaufen, so dass man nicht mit den Massen einen Tag vor dem Verschenken losrennt. Aber irgendwie kommt es immer wieder dazu. Man findet sich in den Massen von Leuten wieder, die auf den letzten Drücker noch schnell ein paar Besorgungen machen wollen.

Aber warum tun wieder das, Jahr für Jahr für Jahr? Es ist ja nicht so, dass das Fest der Liebe eine neue Erfindung ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass dieses schöne Fest mehr und mehr zum Kommerz verkommen ist und es uns gar nicht mehr so sehr darum geht mit den Menschen zusammen zu sein, die uns am Herzen liegen, sondern, das größte und teuerste Geschenk zu kriegen.

Ist es denn wirklich nötig, dass wir uns gegenseitig mit den Geschenken übertreffen müssen? Sind wir denn so oberflächlich geworden, dass wir die Liebe unserer Liebsten an Geschenken messen? Haben wir verlernt worauf es wirklich ankommt? Nehmen wir uns gegenseitig zu sehr für selbstverständlich?

Wir rennen durch unser Leben ohne nach rechts oder links zu schauen. Wir haben nicht nur an Weihnachten vergessen auf uns und die Menschen in unseren Herzen zu achten, wir haben es scheinbar das ganze Jahr über vergessen. Kurz vor Heilig Abend fällt es uns dann aber wie Schuppen von den Augen und wir hetzen durch die Geschäfte, in der Hoffnung noch ein passendes Geschenk zu kaufen.

Aber sind wir doch mal ehrlich, das passende Geschenk finden wir nicht in fünf oder sechs Stunden shoppen. Lustiger weise findet es stets uns. Meistens allerdings zu einer Zeit im Jahr, da denken wir noch nicht mal an Weihnachten. Die besten Geschenke sind immer noch die, die von ganzem Herzen kommen und da ist es egal ob sie die Größe eines Autos oder den Preis eines Diamanten haben.