Das Leben ist …

… seltsam, verwirrend, sonderbar, kostbar, ereignisreich, undurchsichtig und wunderbar. Natürlich fallen mir noch eine Menge anderer Adjektive ein, aber es lässt sich alles doch auf eines runter brechen. Das Leben ist unverständlich und außergewöhnlich. Es schickt uns zu den Tiefen unserer Seele und schießt uns in die Höhe, direkt in den Himmel.

Es gibt Tage an denen wir uns fragen warum wir aufgestanden sind und Tage an denen wir am Abend nicht ins Bett gehen wollen, weil wir Angst haben, so einen wunderbaren Tag nie wieder zu erleben.

Das Leben bietet so vieles und bringt so viele Pläne durcheinander, dass man sich manchmal wirklich nicht wundern braucht, dass es am Ende selten so läuft wie gedacht. Jede Wendung, jede Änderung birgt so viel Neues und Unerwartetes! Natürlich ist nicht immer alles gut oder schön, aber wenn wir die negativen Dinge nicht erfahren würden, dann könnten wir es gar nicht erkennen, wenn die positiven Sachen in unser Leben treten.

„Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.“ ~ Sokrates

Schon Sokrates wusste, dass nichts für immer bleibt. Die schönen, wie auch die schlechten, Momente sind nur eine Periode in unserem Leben. Diese Augenblicke, diese Episoden machen unser Leben aus und nicht zu Letzt auch uns. Denn jede Erfahrung, die wir machen formt uns, unseren Charakter. Eine der größten Lektionen, die wir in unserem Leben lernen können ist, wenn wir gefallen sind, wieder aufzustehen.

Es ist egal ob im Beruf, in der Liebe, im Sport oder in einer anderen Lebenslage! Wir werden nicht immer ganz oben sein, man wird uns Steine in den Weg legen, man wird uns das Herz brechen, man wird uns den Titel nehmen, aber all diese Dinge sollten und dürfen uns nie das Vertrauen ins Leben nehmen. Nach Regen kommt nun mal Sonnenschein, das ist ein Naturgesetz!

Es ist eben einzigartig, das Leben und so ganz werden wir es wohl nie verstehen. Aber es hält so viele Überraschung und Wunder für uns bereit, dass wir nach einer Niederlage keinen Grund haben zu trauern, denn wir kriegen das doppelte Glück zurück. Punkt.

Nein, hier wird jetzt nicht diskutiert! Wir kriegen das doppelte Glück zurück! Ende!

Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen keine Chance gegen Belchatow (0:3)

Ruhig war es die Woche in der deutschen Volleyball Bundesliga, dafür durften sich Volleyball Fans allerdings auf die Champions League freuen. Doch so fröhlich war der Ausgang des heutigen Spiels vom VfB Friedrichshafen gegen PGE Skra Belchatow leider nicht.

Bereits im Hinspiel, am letzten Mittwoch musste die Mannschaft vom Bodensee eine bittere Niederlage hinnehmen. Der polnische Gegner war einfach zu stark. Unter den Augen von 11.000 Zuschauern bzw. Belchatow-Fans konnten die Häfler nicht einen Satz für sich entscheiden.

Dies wollten sie heute ändern, auch wenn die Halle zu Hause nur 4.000 Zuschauern Platz bietet. Doch am Ende des Abends waren nicht die Gastgeber die umjubelten Gewinner. PGE Skra Belchatow zeigte ein hervorragendes Spiel, dass die Männer aus Friedrichshafen nicht eine Minute wirklich kontrollieren konnten. Angefangen vom Stellungsspiel bis hin zum Angriff war die polnische Mannschaft den Häflern einfach überlegen.

Natürlich gab es auch wieder Schiedsrichterentscheidungen, die man durchaus für fraglich halten kann. Doch waren diese nicht ausschlaggebend. Den ersten Satz musste der VfB mit 20:25 abgeben, den zweiten mit 19:25 und den dritten mit 18:25. Es fehlte einfach, wie auch schon beim Auswärtsspiel in Polen, der Mut Risiken einzugehen. Zwei Spieler stachen dennoch auf der Häflerseite hervor.

Zum einen war das Jeroen Trommel und zum anderen Oliver Venno. Erster hat an diesem Tag wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, wozu die ganze Mannschaft eigentlich fähig ist. Nämlich um jeden Ball zu kämpfen, mutig, kontrolliert und konzentriert zu spielen und nicht auf zu geben. Auch Oliver Venno gehört zu den Spielern, denen man heute keinen Vorwurf machen kann. Am Ende jedoch, hat PGE Skra Belchatow verdient mit 3:0 gewonnen, leider.

Nun wird es verdammt schwer für den VfB Friedrichshafen in der Champions League eine Runde weiter zu kommen. Die Spiele gegen Zalau und Trentino müssen gewonnen werden und das höchstens mit 3:1, denn man benötigt jeweils die 3 Punkte. Außerdem müsste Trentino gegen Belchatow verlieren. Eine kleine Chance ist noch vorhanden und wie heißt es so schön im Sport „Hinten kackt die Ente„.

Am 06.01.2011 geht es nach Rumänien zu Remat Zalau und am 12.01.2011 begrüßen die Häfler dann Trentino BetClic bei sich zu Hause. Also, neues Jahr, neues Glück!

Volleyball WM 2010 – Itailen zu stark, Deutschland verliert 3:1

Sie starteten so gut in die zweite Runde der Volleyball WM 2010 in Italien. Die deutschen Nationalspieler konnten gestern einen glatten Sieg gegen Puerto Rico erspielen, doch heute sah das Ganze schon anders aus. Spielerisch steigerte sich die Mannschaft noch ein weiteres Mal, aber gegen Italien hat dennoch nicht gereicht.

Im Grunde haben sie das Spiel im dritten Satz verloren. Bis knapp vor Ende jenes Satzes waren die deutschen Spieler den italienischen Volleyballern ebenbürtig und zeitweilig sogar überlegen. Den ersten Satz gewannen sie noch mit 25:21, den zweiten mussten sie dann allerdings mit 18:25 abgeben und bis zum 19:19 im dritten Satz sah es gut für die deutschen Jungs aus.

Dann kam allerdings ein Tief, eher überraschend, denn sie waren gut im Spiel. Ausgenommen der einen oder anderen Fehler, hätte dieser dritte Satz nicht verloren werden dürfen. Es gibt in der Mannschaft einige Spieler, die sich von Spiel zu Spiel gesteigert haben. Dazu gehört unteranderem auch Marcus Böhme. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Spieler, die heute einfach viel zu unbeständig waren, wie zum Beispiel Georg Grozer.

Im vierten Satz sahen die deutschen Spieler dann endgültig kein Land mehr. Fehler beim Block, bei den Aufschlägen und andere alt bekannte. Alles im allen haben sie zu viele Fehler gemacht und die Italiener, wahrscheinlich beflügelt vom heimischen Publikum, zeigten ein nervenstarkes Spiel und gewannen den vierten Satz souverän. So dass es am Ende 3:1 für Italien hieß.

Das Problem bei der Sache ist aber folgendes. Noch ist nicht aller Tage Abend, es liegt zwar nicht mehr in den Händen der deutschen Volleyballer, aber eine Chance auf die nächste Runde besteht immer noch. Aus diesem Grund muss Italien morgen mit einem sicheren und deutlichen 3:0 gegen Puerto Rico gewinnen. Also drücken wir den Italienern morgen die Daumen und hoffen das Beste für unsere Jungs.

Deutschland gegen Argentinien – beide Siegen mit Hilfe des Schiedsrichters

Die deutsche Mannschaft hat also geschafft, was viele bezweifelt haben. Sie haben die Engländer mit einem 4:1 geschlagen und haben damit den Einzug ins Viertelfinale geschafft. Ein tolles Spiel durften die Fans des DFB-Teams sehen, ein Spiel mit einer riesigen fehlerhaften Entscheidung des Schiedsrichters.

Und das ist nicht einmal umstritten. Kurz nachdem der Anschlusstreffer fiel, hatte es auch einen Ausgleichstreffer gegeben, doch das Tor von Frank Lampard wurde nicht anerkannt. Obwohl der Ball ohne Frage im Tor war. Aber ich schätze das fällt unter das Prinzip Ying/Yang. Einst wurden den Engländern ein Tor geschenkt, jetzt haben wir es uns zurück geholt … naja der Schiedsrichter war es.

Was das Ganze so faszinierten macht, ist die Tatsache, dass auch Deutschlands Viertelfinalgegner Argentinien ein Tor geschenkt bekommen hat. Das erste Tor, das am heutigen Abend gegen Mexiko fiel, war ohne Frage ein Abseits, das hätte wahrscheinlich ein Blinder mit Krückstock gesehen. Genauso wie das nicht-anerkannte Tor der Engländer im Deutschlandspiel.

Was ist nur mit den Linien- und Schiedsrichtern bei dieser WM 2010 los? Sind die eigentlich völlig blind oder einfach nur gekauft? Zumindest könnte man ab und an das Gefühl haben, dass die Unparteiischen ziemlich parteiisch sind. Bleibt zu hoffen, dass das nicht auch im Falle Deutschland gegen Argentinien passieren wird. Da wünscht man sich doch irgendwie die technischen Hilfsmittel, auch wenn, wie Günther Netzer meinte, damit die Emotionen und Überraschungen beim Fussball wegfallen würden.

Natürlich sind auch die Schiedsrichter nur Menschen und machen Fehler, doch bei einer Weltmeisterschaft, wo doch so viel für die Mannschaften auf dem Spiel steht, sollte es gerecht zu gehen und dann würden vielleicht auch die Gerüchte über gekaufte Schiris leiser werden.

Deutschland bereitet sich jetzt aber erst mal auf das Viertelfinalspiel am Samstag den 03.06.2010 um 16:00 Uhr vor. Es wird richtig schwer werden für Lahm, Schweinsteiger und Co. Doch sie haben die Kraft und das Können. Mit dem Wissen, dass Deutschland immer hinter ihnen stehen wird, egal ob Sieg oder Niederlage, sollten sie entspannt ins Spiel gehen können.

WM 2010 – Frankreich kurz vor dem Aus – Niederlage gegen Mexiko mit 0:2

Es braucht ein Wunder und viele Tore, wenn Frankreich nicht das Aus in der Vorrunde erfahren will. Das Auftaktspiel der Franzosen war nicht besonders schön mit anzusehen, eine kleine Leistungssteigerung und der Wille zu siegen, war in den ersten fünf Minuten dieses Spiels allerdings schon zu sehen, aber dann war es das auch schon.

Frankreich kam einfach nicht ins Spiel, nichts klappte, es gab keine Torschüsse und man hatte das Gefühl, dass die Spieler eigentlich gar keine so rechte Lust hatten hier heute Abend auf dem Platz zustehen. So ging es dann also wie schon so öfter in diesem Turnier mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Es war also noch alles drin, für die Franzosen ebenso wie für die Mexikaner.

Doch ihre Chancen nutzen nur die Fußballer aus Mittelamerika. Frankreich baute in der zweiten Hälfte immer mehr ab. Als die Mexikaner in der 64. Minute das 1:0 schossen, war das auf der einen Seite vielleicht überraschend, auf der anderen Seite aber bezeichnend für dieses Spiel. Freier hätte Hernandez kein Tor machen können.

Selbst nach dieser Führung schaffte es Frankreich nicht sich zu motivieren und zu kämpfen. Auch wenn sie alles versuchten, reichte es einfach nicht aus. Leider versuchte man es dann mit allen Mitteln und dies führte zu einem Elfmeter für die Mexikaner in der 79. Minute, die Blanco nutze und in ein Tor verwandelte. Somit hieß es 2:0 für Mexiko.

Am Ende gewann die Mannschaft, die an diesem Abend einfach besser und mutiger war. Mexiko durfte also heute Abend jubeln und die Mannschaft, die eigentlich keine war, steht kurz vor dem Aus bei dieser Fussball WM 2010. In Gruppe A führt also Uruguay vor Mexiko mit jeweils vier Punkten. Frankreich folgt auf Platz drei mit einem Punkt und Südafrika auf vier ebenfalls mit einem Punkt.

WM 2010 – Da stimmt was nicht! Topfavorit Spanien verliert gegen die Schweiz mit 0:1

Verkehrte Welt. Das ist es wohl, was so manchen im Moment zu dieser Fußball Weltmeisterschaft einfällt. Nicht nur das WM-Titelverteidiger Italien gegen Paraguay gerade mal ein 1:1 Unentschieden schafft, nein auch Topfavorit und Europameister Spanien patzt im Auftaktspiel.

Eigentlich sollte es ein entspanntes Spiel werden für die Spanier, denn die Schweiz war in keinem Fall der Favorit in diesem Spiel. Doch scheinbar sollte es einfach nicht sein. Die Mannschaft, die beinahe jeder schon mindestens im Halbfinale gesehen hat, verlor mit 1:0. Die Schweizer waren natürlich über glücklich.

Dabei haben die Spanier wirklich gut gespielt, sie haben gekämpft bis zum Letzten. Immer und immer wieder rannten sie auf das Tor der Schweizer, versuchten durch die Abwehr zu kommen, aber jeder Schuss aufs Tor ging daneben.

So undankbar wie diese klasse Mannschaft verloren hat, hat bis jetzt noch keine bei dieser WM. Doch noch ist es nicht vorbei für die Spanier. Auch wenn Chile (Chile vs. Honduras 1:0) und Schweiz die Gruppe H anführen mit jeweils drei Punkten, ist für die Spanier noch alles drin. Denn für sie müssen noch gegen Chile und Honduras spielen und das sollte im Bereich des Machbaren sein.

Es wäre doch verrückt, wenn ausgerechnet der Europameister schon in der Gruppenphase ausscheidet. Allerdings wäre das sehr bezeichnend für diese Weltmeisterschaft in Südafrika. Die auch vor Minustemperaturen, Regengüssen wie aus Eimern und Schnee nicht gefeit ist.

Die nächsten Spiele dürften also sehr interessant werden. Nicht nur in der Gruppe H wird es ein paar heiße Partien geben. Südafrika gegen Uruguay wird bereits solch ein Spiel werden, da in der Gruppe A alle vier Mannschaften einen Punkt haben. Das bedeutet jeder braucht einen Sieg.