Loveparade – Anzahl der Verletzten liegt bei über 500

Es ist die schlimmste Tragödie in der Geschichte der Loveparade. Was da am Wochenende in Duisburg geschehen ist, lässt wohl kaum jemanden unberührt. Menschen, die in Panik geraten, weil sie eingezwängt sind und keine Möglichkeit haben wegzukommen.

19 jungen Leuten hat die Missplanung und die Missachtung von Sicherheit das Leben gekostet. 43 Raver befinden sich noch im Krankenhaus, davon schwebt ein Opfer noch in Lebensgefahr. Insgesamt sollen 511 Menschen verletzt worden sein. Und das alles aus Profitgier?

Die Veranstalter wussten, dass das Gelände nur für 250 000 Menschen freigegeben war, doch es sollen wohl 1,4 Millionen begeisterte Fans gekommen sein. Sie wollten nur ein wenig feiern, Spaß haben, aber mit dem Ausgang dieser Love-Parade hat so keiner gerechnet.

Obwohl es ja bereits im Vorfeld Kritik am Standort gab. Besonders von den Leuten aus der Bevölkerung, die genau wussten, wie klein und ungeeignet das alte Güterbahnhofsgelände war. So mal es doch wirklich ab zu sehen war, dass nicht nur 250 000 Menschen kommen würden.

Berlin hat in alle den Jahren zuvor gezeigt, dass die Loveparade ein Ereignis ist, das Menschen aus der ganzen Welt zusammen bringt. Was kommt also als nächstes? Es wird wahrscheinlich nie wieder eine Loveparade geben, zumindest nicht unter dem Namen.

Dieses Kapitel ist nun endgültig abgeschlossen. Doch sicher wird man nach anderen Standorten und Namen für diese Veranstaltung suchen. Letztendlich hat man ja gesehen, dass die Nachfrage noch immer so hoch ist, wenn nicht sogar noch höher, wie vor drei Jahren.

Ob und wo wenn es einen Ableger der größten Techno-Party geben wird, wird man wahrscheinlich erst entscheiden, wenn der Prozess, der jetzt auf Veranstalter und Organisatoren zu kommt, vorbei ist.