„Woher weißt du, dass es Liebe ist?“ – Hollywoods Antwort mit Reese Witherspoon (Trailer)

Die Frage aller Fragen „Woher weißt du, dass es Liebe ist?„. Wer von uns hat sich diese Frage nicht auch schon des Öfteren gestellt und jedes Mal eine andere Antwort bekommen?! Jetzt versucht Reese Witherspoon in der neuen romantischen Hollywood Komödie diesem Mysterium auf den Grund zu gehen.

Im Film spielt sie eine Profisportlerin, die aus ihrem Softball-Team fliegt, weil sie 27 Jahre ist. Das kratzt heftig am Selbstbewusstsein, doch auch wenn es im sportlichen Bereich nicht läuft, so scheint es ihr in Liebesdingen besser zu gehen.

Denn Lisa wird gleich von zwei Männern umworben. Nur das der eine von beiden interessierter scheint als der andere. Dazu kommt, dass beide nicht unterschiedlicher sein könnten. George ist ein ziemlich neurotischer Geschäftsmann, der zu allem Überfluss auch noch Probleme mit dem FBI hat.

Matty hingegen ist ein selbstverliebter Baseballspieler. Der seine Interessen gerne auch auf mehrere Frauen ausbreitet. Dumm nur, dass Lisa eigentlich Matty will, während George alles gibt um sie von seinen Qualitäten zu überzeugen.

Eine nette romantische Komödie, in der auch Jack Nicholson seinen Part bekommt und gewohnt charmant daher kommt. Für alle die sich in den kalten Tagen gerne mal wieder ein bisschen Wärme ins Herz holen wollen, ist der Film genau das Richtige.

Kinostart ist Donnerstag der 20.01.2011 und hier der Trailer

Jennifer Aniston wird Mutter – in „Umständlich verliebt“

Hach, ist diese Jahreszeit nicht herrlich für romantische Liebeskomödien? Draußen ist es kalt und regnerisch und im Kino kann man mal wieder sein Herz so richtig verwöhnen. Diese Woche schafft das, der neue Film mit Jennifer Aniston „Umständlich verliebt“.

Aniston spielt die 40jährige Kassie. Sie hat im Grunde alles was man sich wünschen kann, außer ein Kind. Problem bei der ganzen Sache ist allerdings, dass ihr auch der passende Mann dazu fehlt. Während sie nun aber einen Mann in ihrem Leben hat, der durchaus mehr als freundschaftliche Gefühle für sie hegt, sieht sie diesen nur als Freund.

Bei fehlendem Mann, sucht sie sich also einfach ein passendes Sperma bzw. einen Mann, der bereit ist nur das zugeben, an dem Kassie so interessiert ist. Diesen Mann findet sie auch, nur leider läuft dann alles ein wenig aus dem Ruder. Während Kassie also glaubt von ihrem selbstausgewählten Samenspender schwanger zu sein, ahnt bzw. weiß der Zuschauer böses, denn Wally war nicht ganz untätig.

Der Spaß beginnt, als Kassie mit ihrem sieben jährigen Sohn wieder zurück nach New York kommt und die zwei auf Wally treffen. Was Wally ziemlich deutlich ins Auge fällt, fällt Kassie gar nicht auf. Aber ihr Sohn hat, nicht nur äußerlich, viel Ähnlichkeit mit Wally.

Wer also mal wieder Lust hat, sich ein paar schöne Stunden zumachen, mit Popcorn und allem was dazu gehört, sollte sich diesen heiteren Film nicht entgehen lassen. Zum Anfang hier schon mal ein Trailer. Kinostart ist der 11.11.2010.

„The Town“ – Ben Affleck ist als Koautor und Regisseur unterwegs (inkl. Trailer)

Bereits in „Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel“ bewies Ben Affleck, dass er nicht nur vor der Kamera eine gute Figur macht. Doch im Gegensatz zu seinem ersten Film als Regisseur, übernimmt er in „The Town“ auch eine der Hauptrollen. Der Schauplatz des Geschehens ist abermals Boston.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Bande Krimineller, die sich zum Teil schon aus Jugendtagen kennt und denen im Grunde nichts anderes übrig blieb, als in die Fußstapfen ihrer Väter zu treten. Nach ihrem letzten Coup wird die Freundschaft der Jungs allerdings auf eine harte Probe gestellt.

Doug (Ben Affleck) verliebt sich nämlich während eines Banküberfalls in die Geisel Claire. Auch wenn er eigentlich nichts weiter mit ihr zu tun haben will, so bleibt ihm nichts anderes übrig. Denn einer der Jungs will Claire bei Seite schaffen, doch das kann Doug nicht zu lassen.

Zwischen Claire und Doug entwickelt sich eine Romanze, die Doug dazu führt über sein Leben nach zu denken und zu dem Entschluss zu kommen, dass er Dinge ändern muss. Doch er kann sein altes Leben nicht einfach hinter sich lassen, denn ein neuer Coup ist schon wieder in Planung.

„The Town“ ist ein hervorragender Film über Loyalität, Liebe und Konsequenzen. Die schauspielerische Leistung der Hauptakteure verleiht den Charakteren eine Glaubwürdigkeit und dem Film eine Tiefe, die trotz oder auch gerade wegen der aktionreichen Szene, den Film das Prädikat „besonders wertvoll“ geben.

„The Town“ ist ab 23.09.2010 in den Kinos zu sehen und hier schon mal ein Trailer.

„Briefe an Julia“ – es wird mal wieder romantisch

Das wurde auch mal wieder Zeit. Nach den unzähligen Action-Filmen und Thrillern kommt jetzt endlich wieder eine Romanze in die Kinos. „Briefe an Julie“ wird die Frauen reihenweise ins Kino ziehen. Der Film ist nicht nur Romantik pur, nein, er spielt natürlich auch noch an einem der romantischsten Orte überhaupt. Verona!

Die Hauptrolle übernimmt Amanda Seyfried, den meisten wohl bekannt aus „Mamma Mia“. Sie spielt die junge Journalistin Sophie, die mit ihrem Verlobten, einem Restaurantbesitzer, in seine Heimat reist um dort ein paar schöne Urlaubstage zu verbringen. Doch dieser hat kaum Zeit für sie, da er mehr mit dem Kochen beschäftigt ist.

Sophie macht sich also allein auf Entdeckungstour durch das schöne Verona und kommt dabei auch an einer Mauer vorbei, in der unglücklich Verliebte Briefe an Julia hinterlassen. Dort findet sie einen alten Brief aus den 50er Jahren, geschrieben von Clair. Sophie antwortet auf diesen Brief und ehe sie sich versieht, steckt sie in einer der romantischsten Geschichten, die sie je erlebt hat.

Natürlich wird Sophies eigenes Leben dabei ganz schön auf den Kopf gestellt und auch sie muss Entscheidungen treffen, die ihre eigene Liebesgeschichte ändern werden.

Die Frauen, die die Briefe an Julia beantworten, sind übrigens keine Erfindung der Filmindustrie. Sie existieren wirklich und nennen sich „Julias Sekretärinnen“. Frauen, die jeden Tag Briefe von Liebenden aus aller Welt beantworten, die sich in Herzensangelegenheiten an Julia wenden.

Der Film tut mal wieder richtig gut, nachdem man sich ja in letzter Zeit mit sehr viel Action und anderen nicht romantischen Filmen rumschlagen musste. Natürlich waren da auch ein paar sehr gute dabei, aber von Zeit zu Zeit braucht frau eben ein wenig Romantik.

Und um schon mal in Stimmung zu kommen hier ein Trailer von „Briefe an Julia“.

„Kiss and Kill“ – Ashton Kutcher und Katherine Heigl in einem Film à la „Mr. & Mrs. Smith“

Angelina Jolie und Brad Pitt haben es in „Mr. & Mrs. Smith“ vorgemacht und Ashton Kutcher und Katherine Heigl machen es nun in „Kiss and Kill“ nach. Nun gut, es ist nicht ganz genauso wie in dem Actionreichen-Film des verheirateten Paares, aber dieser Film erinnert doch schon sehr an den Hollywoodstreifen, der Brangelina hervorbrachte.

Okay in „Kiss and Kill“ geht es nicht darum, dass sich die Ehegatten versuchen umzubringen, in diesem Film geht es darum, dass Spencer (Ashton Kutcher) im Grunde ein ganz normaler Typ ist, wäre da nicht seine Vergangenheit. Aber fangen wir am Anfang an.

Jen (Katherine Heigl) ist Single und fährt mit ihren Eltern in den Urlaub nach Südfrankreich. Dort lernt sie den attraktiven Spencer kennen und lieben. Die beiden verbringen eine tolle Zeit zusammen und merken schnell, dass sie die richtigen für einander sind. Es wird also geheiratet und Jen scheint ihrem Traum vom perfekten Leben, mit Mann und eigenem Häuschen verwirklicht zu haben.

Am Morgen ihres 30ten Geburtstag erfährt sie allerdings, dass ihr toller Mann ein ehemaliger Topkiller ist. Der wird seit Jahren gejagt und im Grunde könnte jeder in ihrem Bekanntenkreis zu den Jägern gehören. Während der Film also wie eine romantische Komödie beginnt, überrascht er doch mit Aktion und Schlagkraft.

Den Rest übernehmen die Darsteller, die dem Film nicht noch mal so einen richtigen Aufschwung geben. Nicht zu Letzt Tom Selleck als nervender Schwiegervater. Hier ein Trailer um einen Einblick in den romantischen Actionfilm zu bekommen. Kinostart ist 05.08.2010.

Zeit für einen Teenie-Horror-Film mit Bruce Willis‘ Tochter Rumer – „Schön bis in den Tod“ Trailer

Hach, sie sind so schön, diese Horror-Filme in denen Teenager bzw. Studentinnen Opfer ihrer eigenen Entscheidungen werden. Ab und an braucht das Kino einfach einen mittelmäßigen Film, damit man die guten auch noch erkennt.

Aber kommen wir mal zum Kern der Sache. „Schön bis in den Tod“ ist der neuste Schrei im Bereich des Horror-Genres und wird Freunde des Blutspritzens, der schrillen Schreie und schockigen Momente gefallen. Das Ganze fängt, wie sollte es auch anders sein, damit an das fünf College Studentinnen, dem Jungen einen Streich spielen wollen, der eine von ihnen betrogen hat.

Dabei geht aber etwas gewältig schief und eines der Mädchen stirbt. Den Entschluss, den die Mädchen daraufhin fällen, wird ihr Leben für immer verändern. Denn anstatt den Tod bei der Polizei zu melden, wird die Leiche in einem Brunnenschacht versteckt. Einige Zeit vergeht und alles scheint schön zu sein, doch dann bekommen die Mädchen Briefe, die sie nicht nur an den Unfall erinnern. Mit diesen Briefen beginnt auch eine Mordserie, die das Leben der Verbindungsschwestern zu einem Alptraum werden lassen.

Klingt ein wenig wie „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast„, aber man versucht ja gerne mal etwas Neues. Auch wenn es letztendlich doch nur ein Remake von Mark Rosmans Horrorfilm „The House On Sorority Row“ von 1983 ist. Fans von Horrorfilmen dürfen sich ab den 01.07.2010 ins Kino begeben, um den Film zu sehen.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ der erste Trailer ist da

Lange haben die Fans auf der ganzen Welt darauf gewartet. Der erste Trailer zum letzten Teil der Harry Potter Saga ist da und auch wenn der Film noch ein Weilchen auf sich warten lässt, macht der Trailer doch schon richtig Vorfreude.

Sollte der siebente Teil nur annähernd so gut werden, wie die Vorschau es verspricht, dann können sich die Fans auf ein großartiges Werk freuen. Das letzte Buch der Erfolgsautorin J.K. Rowling war allerdings so umfangreich, dass man es für das Kino in zwei Teile splittete.

Der erste Teil wird vermutlich im November 2010 in den Kinos zu sehen sein, der zweite Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ wird dann voraussichtlich im kommenden Jahr, also 2011, den Weg auf die große Leinwand finden.

Im letzten Teil geht es um Leben und Tod. Wer wird sterben Harry oder doch der „dunkle Lord“. Von welchen Charakteren müssen wir uns verabschieden, wer wird im Kampf gegen Voldemort den Tod finden? Freunde der Lesekunst wissen bereits was passieren wird, doch für alle die sich nur auf die Filme verlassen, wird es einige Überraschungen geben.

Inzwischen ist auch die letzte Klappe für die Hauptdarsteller gefallen und die einstigen Kinderstars werden nun anderen Aufgaben nachgehen. Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson wurden über Nacht berühmt und spielten Harry, Ron und Hermine ganze sieben Jahre lang. Sie wuchsen mit „Harry Potter“ auf und mussten durch ihn auch erwachsen werden.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ bedeutet also nicht nur für die Schauspieler Abschied nehmen von der Kindheit, sondern auch für viele Fans, die mit „Harry“ groß geworden sind. Noch zweimal darf man in die Welt der Zauber, Todesser, Hauselfen, Muggel und vieler mehr eintauchen. Und mit dem Trailer zum ersten Teil, des siebenten Buches, könnt ihr euch schon mal darauf einstimmen.

Shrek is back, forever und in 3D! Jetzt Trailer ansehen!

Da ist er wieder, der grüne Oker mit dem Herz aus Gold. Doch seit der ersten Begegnung mit Shrek ist viel passiert. Er hat vier Kinder, eine Frau und eine Menge Freunde und sie alle vollen seine Aufmerksamkeit, da kommt sein eigenes Leben ein bissel kurz.

Für Dinge, die er früher gemacht hat, hat er jetzt einfach keine Zeit mehr. So wünscht er sich die alten Zeiten zurück und da kommt Rumpelstilzchens Angebot natürlich genau richtig. Der Oger bekommt einen Tag, an dem er mal wieder richtig er selbst sein kann, dafür bekommt Rumpelstilzchen aber einen Tag aus dem Leben von Schreck.

Dass das nicht gut gehen kann, ist klar, schließlich macht Rumpelstilzchen nichts ohne Hintergedanken. Also wählt er Shreks Geburtstag und plötzlich ändert sich die ganze Welt. Weit, weit weg ist nicht mehr das was es mal war und niemand kennt Shrek.

Nun hat er aber auch nur einen Tag Zeit, alles wieder in Ordnung zu bringen und nicht endgültig von der Bildfläche zu verschwinden. Doch ohne Fiona, Esel und dem Kater an seiner Seite, ist er auf sich allein gestellt. Allerdings bietet ihm diese Veränderung seine Freunde von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, auch muss er das Herz seiner Fiona von neuem erobern und das fällt schwerer als gedacht.

Der grüne Große ist also zurück und dieses Mal in 3D, wie sollte es auch sonst sein. Aber wie schon die drei Filme zuvor, macht auch dieser wieder richtig Spaß. „Für immer Shrek“ ist für einen Familienabend der besonderen Art genau das richtige. Ab 30.06.2010 geht es los.

„When in Rome – Fünf Männer sind vier zuviel“ – Zeit für eine romantische Liebeskomödie + Trailer

Stell dir vor, du fährst nach Rom und triffst dort die Liebe deines Lebens. Eine ziemlich einfache Aufgabe für die meisten Frauen. Nun stell dir aber vor, dass es nicht nur einer Liebe ist, sondern fünf. Fünf unterschiedliche Männer, die dir plötzlich den Hof machen. Gar keine so schlechte Vorstellung, doch was wären Hollywood-Filme ohne Verwirrung und Irrungen?

Beth, gespielt von „Veronica Mars“ Darstellerin Kristen Bell, lebt in New York und hat der Liebe abgeschworen. Gestresst durch ihren Job als Museumskuratorin und genervt, dass sie noch immer keinen Mann gefunden hat, muss sie nun zu der Spontanhochzeit ihrer Schwester nach Rom fliegen.

Dort lernt sie den gutaussehenden und charmanten Nick (Josh Duhamel) kennen. Als sie dann auch noch im angeheiterten Zustand in den Venusbrunnen steigt und vier Münzen aufsammelt, wird ihr Leben richtig durcheinander gebracht. Zurück in New York wirbt nämlich nicht nur Nick um sie, sondern auch die vier Besitzer der anderen Münzen, zu denen auch Danny DeVito, als Würstchen-Tycoon, gehört. Jetzt heißt es für Beth die anderen loszuwerden und herauszufinden wie ernst es Nick mit ihr meint.

Eine nette, kleine Liebeskomödie, die wahrscheinlich nur von dem Publikum angesehen wird, für die er auch gemacht wurde. Den Frauen. Doch diese werden sicher ab und an ein Schmunzeln auf den Lippen haben. Denn an Situationskomik und Slapstick fehlt es dem Film nicht. Die Charaktere sind eher oberflächlich gehalten, aber wen stört es das schon wenn es um die Liebe geht.

„Five Minutes of Heaven“ – Liam Neeson in einem bedrückendem Drama über Schuld, Hass und Vergebung (inkl. Trailer)

Liam Neeson ist einer der besten Schauspieler, die Irland hervorgebracht hat. Von komisch bis ernst, von melodramatisch bis humorvoll, egal welche Rolle man ihn spielen lässt er überzeugt und man kauft ihn jeden Charakter, den er verkörpert ab. In „Five Minutes of Heaven“ spielt er einen Mann, der auf Grund des Nordirland-Konflikts den größten Fehler seines Lebens begeht.

Der Anfang des Films zeigt Alistar (Liam Neeson) wie er in seinem Auto sitzt und zu einer Familie fährt, mit dem Auftrag den ältesten Sohn zu töten. Völlig unbeschwert führt er die ihm zugeteilte Aufgabe aus, vor den Augen des jüngeren Bruders. Alistar muss für 25 Jahre ins Gefängnis. Nachdem er wieder draußen ist, ist er ein völlig neuer Mensch, der schwer mit seinen Schuldgefühlen zu kämpfen hat.

Nun soll er allerdings in einer Fernsehsendung auf Joe (James Nesbitt) treffen, den jüngeren Bruder seines Opfers. Dieser wuchs zu einem verbitterten Mann heran, der einen großen Hass hegt und der mit seiner Aggressivität zu kämpfen hat. „Five Minutes of Heaven“ zeigt nicht den Nordirland-Konflikt, sondern Menschen, die von diesem Konflikt betroffen waren und noch sind. Die Wunden, die niemand sieht und die unter der Oberfläche lauern und die Menschen Tag aus und Tag ein quälen.

Ein hervorragender Film, der besonders durch die Hauptdarsteller an Authentizität und Überzeugungskraft gewinnt. Inszeniert von Oliver Hirschbiegel, der auch schon solch großartige Filme wie „Der Untergang“ und „Das Experiment“ hervorbrachte.

Splice – ein Science Fiction Thriller der anderen Art (Trailer)

Es ist 15 Jahre her, da machte uns die Filmindustrie mit „Species“ vertraut. Damals ging es um eine Nachricht aus dem Weltall, die die Menschen aufforderte die außerirdische DNA mit der eines Menschen zu kreuzen. Diese taten das und wer die Filme gesehen hat, weiß dass dabei nichts Gutes herausgekommen ist.

„Splice“ ist in etwa genauso, nur viel besser. Dieses Mal geht es nicht um außerirdische DNA sondern um menschliche und tierische. Diese beiden werden nämlich von dem Wissenschaftler Paar Clive und Elsa gekreuzt. Sie leisten mit ihrer Forschung Pionierarbeit, erkennen aber nicht die Gefahr.

Nach der Kreuzung wird ein Tier-Hybrid geboren, doch während Clive das Ganze als Fehlschlag ansieht, will seine Frau das Kaulquappen-ähnliche Wesen behalten und großziehen. So wächst das Wesen mit dem Namen Dren bei den beiden auf, alles scheint gut zu gehen. Doch dann wird Dren geschlechtsreif und die Probleme beginnen.

Adrien Brody und Sarah Polley übernehmen die Hauptrollen in dem Science Fiction Horror, der von „Cube“ Regisseur Vincenzo Natali schön in Szene gesetzt wird. Dem Film fehlt es nicht an schwarzen Humor und auch Schleim und Blut bleiben hier nicht aus.

Wer sich also gerne mal wieder so richtig gruseln möchte, ist hier richtig. Mit tollen Effekten und eine Menge Überraschungen, kann man sich den Film beruhigt auf der großen Leinwand ansehen ohne Angst haben zu müssen, sein Geld aus dem Fenster geworfen zu haben. Ab 03. Juni 2010 im Kino.