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Feuer, Fluten und Katastrophen, wenn sich Mutter Erde rächt

Es hört sich an wie ein Thriller, den man schon vor Jahrzehnten veröffentlichen hätte können. Die Erde brennt, der Himmel weint und die Menschen erleben einen Alptraum. Man könnte wirklich denken, der Geschichte der Erde wird im Moment von einem echt schlechten Autor geschrieben.

Aber es ist keine Erzählung. Die Brände in Russland und das Ansteigen einiger Flüsse in Tschechien und Deutschland sind pure Realität. Was im Moment auf der Welt mit der Natur los ist, lässt so manchen sicher mal wieder von der „Rache der Natur“ sprechen.

Die Waldbrände in Russland scheinen sich immer weiter auszubreiten und die Feuerwehr kann so gut wie nichts dagegen ausrichten. Es sind zu wenige Menschen, die gegen zu viele Feuer kämpfen und es sieht nicht so aus als würde es demnächst in dieser Region regnen.

Ganz im Gegenteil zum Osten Deutschlands und den angrenzenden Nachbarstaaten. In denen starker Regenfall die Flüsse ansteigen ließ und somit in einigen Städten die Gefahr von Hochwasser besteht.

Es ist schon verrückt, was im Moment auf der Welt an Naturkatastrophen wieder einmal los ist. Doch es ist nicht das erste Mal und ob es normal ist oder nicht lässt sich auch nicht genau sagen.

Da die Erde älter als alle Aufzeichnung ist, die existieren, kann an im Grunde nur spekulieren wann welche Temperaturen oder wann so und so viel Niederschlag normal ist. Wir sind viel zu kurz auf dieser Welt, als das wir mit 100%iger Sicherheit sagen können, dass das so völlig anormal ist.

Vielleicht gab es diese Vielzahl an Überschwemmung und Bränden bereits vor 1000ten von Jahren, nur kann sich keiner mehr daran erinnern. Das würde dann ja auch eher an ein Wunder grenzen. Leider kann die Erde nicht reden, naja bzw. verstehen wir sie nicht.

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Hochwasseralarm in Brandenburg – Oder steigt schnell an

In Polen kämpfen die Einwohner schon seit geraumer Zeit gegen das steigende Wasser der Weichsel und der Oder. Es war bereits ab zu sehen, dass die Oder auch in Deutschland ansteigen wird, allerdings hat man nicht damit gerechnet, dass es so schnell ansteigen wird.

Nun hat Brandenburg die höchste Alarmstufe ausgerufen. Alle Helfer sind in Alarmbereitschaft. Eigentlich rechnete man erst morgen gegen Abend mit diesen Ausmaßen. Die ganze Nacht über werden nun die Deiche bewacht, Sandsäcke stehen bereit um eine Überflutung des Landes zu verhindern.

Entlang der Oder wurden beinahe alle Deiche nach dem Jahrhunderthochwasser 1997 erneuert, doch es gibt an zwei Stellen, die circa fünf Kilometer lang sind, befürchten Experten, dass diese nicht halten könnten, wenn das Wasser länger als zehn Tage auf extrem hohen Stand ist.

Mehr als Abwarten und hoffen, dass alles so eintrifft, wie man es sich vorstellt, bleibt allen Betroffenen leider nicht übrig. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck brach seinen Urlaub ab um sich über die Lage vor Ort ein Bild zu machen. Doch auch er kann nichts weiter tun als die Nacht abzuwarten.