Vorfreude, schönste Freude … nicht nur im Advent

Da sind wir also nun mittendrin in dieser wunderschönen und kalten Zeit, die Vorfreude auf den Heilig Abend wächst bei den meisten Leuten. Vorfreude auf ein paar unbeschwerte Stunden im Kreise der Menschen, die einem am Herzen liegen.

In dieser Zeit lässt man die Hektik und den Stress, den man bis dahin das ganze Jahr über hatte, mal vor der Tür. Auch wenn man es sich gar nicht richtig vorstellen kann, dass man wirklich abschalten kann, denn bis zum 24. müssen noch so viele Dinge erledigt werden.

Dennoch hat man unterschwellig schon diese Vorfreude, auf den Geruch des Weihnachtsessen in der Nase, die Lichter am Baum und die Musik. Schließlich haben wir diese Sachen nur ein Mal im Jahr und das macht sie so besonders, auch wenn der Kommerz uns die Laune mit aller Macht versucht zu verderben.

Trotzdem schafft es die Vorfreude auf die kommenden Dinge uns glücklich zu machen und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Oft fiebern wir Dingen entgegen, die uns froh stimmen. Sei es der Urlaub, auf den wir uns schon so lange machen wollten, die Geburt des Kindes, die Menschen wieder zu sehen, die in unserem Leben wichtig sind.

Vorfreude auf bestimmte Dinge, sorgt dafür, dass wir weitermachen. Dass wir nicht aufgeben, denn wenn wir etwas haben auf das wir uns freuen können, dann ist es auch kein Problem mit dem Stress und der Hektik im Alltag klarzukommen. Also sucht euch alle etwas, auf das ihr euch freuen könnt und dann wird das Leben leichter zu leben sein.

Weihnachten, kein Fest der Liebe sondern des Geldes?!

Weihnachten steht vor der, irgendwie alle Jahre wieder viel zu früh und so überraschend. Dabei stehen in den Supermärkten ja schon seit einigen Wochen Lebkuchen, Schoko-Weihnachtsmänner und noch so manch andere Leckerei. Trotzdem kommt Heilig Abend immer so plötzlich.

Eigentlich nimmt man sich jedes Jahr aufs Neue vor rechtzeitig Geschenke zu kaufen, so dass man nicht mit den Massen einen Tag vor dem Verschenken losrennt. Aber irgendwie kommt es immer wieder dazu. Man findet sich in den Massen von Leuten wieder, die auf den letzten Drücker noch schnell ein paar Besorgungen machen wollen.

Aber warum tun wieder das, Jahr für Jahr für Jahr? Es ist ja nicht so, dass das Fest der Liebe eine neue Erfindung ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass dieses schöne Fest mehr und mehr zum Kommerz verkommen ist und es uns gar nicht mehr so sehr darum geht mit den Menschen zusammen zu sein, die uns am Herzen liegen, sondern, das größte und teuerste Geschenk zu kriegen.

Ist es denn wirklich nötig, dass wir uns gegenseitig mit den Geschenken übertreffen müssen? Sind wir denn so oberflächlich geworden, dass wir die Liebe unserer Liebsten an Geschenken messen? Haben wir verlernt worauf es wirklich ankommt? Nehmen wir uns gegenseitig zu sehr für selbstverständlich?

Wir rennen durch unser Leben ohne nach rechts oder links zu schauen. Wir haben nicht nur an Weihnachten vergessen auf uns und die Menschen in unseren Herzen zu achten, wir haben es scheinbar das ganze Jahr über vergessen. Kurz vor Heilig Abend fällt es uns dann aber wie Schuppen von den Augen und wir hetzen durch die Geschäfte, in der Hoffnung noch ein passendes Geschenk zu kaufen.

Aber sind wir doch mal ehrlich, das passende Geschenk finden wir nicht in fünf oder sechs Stunden shoppen. Lustiger weise findet es stets uns. Meistens allerdings zu einer Zeit im Jahr, da denken wir noch nicht mal an Weihnachten. Die besten Geschenke sind immer noch die, die von ganzem Herzen kommen und da ist es egal ob sie die Größe eines Autos oder den Preis eines Diamanten haben.