Eine alte Dame, die die Welt verändert hat. Die Pille wird 50!

Na da sagen wir doch glatt mal „Herzlichen Glückwunsch„. Die Pille feiert heute ihren 50. und hat die Welt ganz schön auf den Kopf gestellt in all den Jahren. Besonders als die Antibabypille auf den Markt kam, änderte sich für viele Frauen und auch Männer so einiges.

Am 18. August 1960 wurde die erste Pille in Amerika verkauft. Ein Jahr später kam das inzwischen wohl beliebteste Verhütungsmittel dann in Deutschland auf den Markt. Doch es war nicht allen Frauen zugänglich. Anfangs wurde es nur verheiratet Frauen verschrieben, die bereits Kinder hatten und der Ehemann musste dem ganzen zustimmen.

Doch mit den Studentenbewegungen in den 60er Jahren wurde das bald geändert. Schon bald konnten alle Frauen die Antibabypille nehmen. Die Frauen waren also nicht mehr dazu abgestempelt zu Hause bleiben zu müssen um sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Nun konnten sie auch Karriere machen. Sie waren nun unabhängiger.

Der Nachteil der Pille zeigte sich dann aber auch sehr schnell. Nicht nur das es Nebenwirkungen gab, wie Gewichtszunahme oder eine Hormonelle Umstellung auch die Geburtenrate ging zurück. Von durchschnittlich 2,5 Kindern auf 1,5 Kinder. Das hat inzwischen ja auch eine große Auswirkung auf das veraltete Rentenmodel.

Heute können bereits 14jährige ohne Zustimmung oder Wissen der Eltern die Pille bekommen. Leider ersetzt die Pille nicht die Aufklärung, denn auch die Antibabypille schützt nicht 100% vor einer ungewollten Schwangerschaft und schon gar nicht vor Geschlechtskrankheiten.

Aber die Pille ist die einfachste und bequemste Methode zu verhüten und deswegen ist sie aus unserem Leben gar nicht mehr wegzudenken.

Leichtathletik EM 2010 – Einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze im Stabhochsprung der Frauen

Die Leichtathletik EM 2010 in Spanien wird am Sonntag zu Ende gehen. Bis dahin werden wir noch einige Wettkämpfe zu sehen bekommen, auch mit deutscher Beteiligung. Gestern konnten die Deutschen nach langer Durststrecke endlich ein paar Medaillen ergattern.

Gold
gab es für die 100 Meter Läuferin Verena Sailer, sowie für die Speerwerferin Linda Stahl. Christina Obergföll holte die Silbermedaille im Sperrwurf. Das war auf jeden Fall ein großer Erfolg für das Leichtathletik-Team in Spanien. Heute wollte man natürlich auch wieder Medaillen mit nach Hause nehmen.

Für eine Überraschung sorgte die Stabhochspringerin Lisa Ryzih, die bei ihrem ersten großen Wettkampf Bronze holte. Silke Spiegelburg musste sich wieder einmal einer Russin geschlagen geben und holte die Silbermedaille hinter Svetlana Feofanova.

Größte Hoffnung an diesem Tag war wohl die Hammerwerferin Betty Heidler. Die WM zweite von 2009 wollte in diesem Jahr natürlich den Titel, doch auch die Weltmeisterin aus Polen und die Russin Tatyana Lysenko hatten ein Auge auf die Goldmedaille geworfen.

Doch Betty Heidler machte der Konkurrenz bereits nach ihrem zweiten Wurf klar, dass der Gewinn der Goldmedaille heute nur über sie gehen würde. Keine kam an ihren Wurf ran und als sie im fünften Versuch noch einmal weiter warf, war die Goldmedaille sicher.

Am Ende des Tages, im letzten Wettkampf zeigte dann der junge Carsten Schlangen einen 1500 Meter Lauf, mit dem keiner gerechnet hatte. Niemand hatte den Jungen auf der Rechnung und dann holte er die Silbermedaille. Ein toller Tag für das Team.

Somit kann also sagen, dass auch dieser Tag recht erfolgreich für das deutsche Leichtathletik-Team war. Morgen darf man sich dann auf das Finale der im Siebenkampf der Frauen freuen. Dort liegt Jennifer Öser nach vier Disziplinen auf einem aussichtsreichen dritten Platz.

Sommer, Sonne und manchmal auch zuviel nackte Haut

Es ist mal wieder so weit. Die Frauen tragen leichte Bekleidung und die Männer haben etwas zum Gucken. Der Sommer kann so schön sein, besonders wenn es heiße 30 Grad draußen sind und jeder sich freut so wenig wie möglich anzuziehen.

Doch es ist gar nicht so einfach genau das richtige zu tragen. Auf der Arbeit sollte man trotz Hitze seriös angezogen sein, aber auch nicht mit durchgeschwitztem Hemd da sitzen. Frauen sollten nicht unbedingt den kürzesten Minirock tragen, den der Kleiderschrank hergibt, auch wenn es luftig ist und den Männern wahrscheinlich sehr gefallen würde.

Sommer bedeutet in diesem Jahr einfach mal wieder richtig schön viel nackte Haut zeigen. Da nimmt das Nacktsein natürlich wieder Dimensionen an, die man nicht immer sehen will. Männer sehen das vermutlich stets von der guten Seite. Hübsche, junge Frauen, die kurze Kleider tragen und einfach schön anzusehen sind. Im Gegensatz zu den Männern, haben die meisten Frauen ja auch ein gewisses Gespür für Ästhetik.

Während Männer der Meinung sind, nur weil sie es können, stets und überall mit freiem Oberkörper rumzulaufen, das auch machen zu müssen. Aber Frauen wollen nicht unbedingt eine pelzige Brust sehen, die Haare verschmiert, weil sich der Schweiz darin aufgefangen hat. Das ist nicht schön und wenn dann auch noch eine Goldkette den Oberkörper schmückt, kann man als Frau den Brechreiz kaum noch unterdrücken. Ja, es gibt auch Frauen, die sich nicht unbedingt vorteilhaft kleiden, aber Ausnahmen muss es einfach geben.

So schön der Sommer mit seiner Hitze auch ist und so toll so manch einer zu dieser Jahreszeit aussieht, es gibt doch immer wieder Exemplare, die uns den Herbst herbeisehnen lassen. Manchmal ist zu viel nackte Haut einfach nicht erträglich.

Ach und wenn wir schon dabei sind, Männer in Tangas am Strand sind verboten. Das erlaubt einfach der gute Geschmack nicht und da gibt es auch keine Diskussionen!

Es (Männer) sind meist eben doch nur Wilde!

Da haben also ein paar schlaue Wissenschaftler festgestellt, dass moderne Menschen nicht nur Kontakt zu Neandertalern hatten, sondern auch gleich Sex. Der Beweis dafür sei in unserem Erbgut, das zu vier Prozent mit dem des Neandertalers übereinstimmt. Schuld daran sollen die Leute aus dem Nahen Osten sein. Die haben nämlich auch gleich mal Nachwuchs mit den Neandertalern gezeugt.

Aber sind wir doch mal ehrlich, wirklich neu ist uns Frauen das doch nicht oder? Grunzende Geräusche, kratzen am Rücken oder an den Partien unterhalb des Bauchnabels fällt den meisten Männern so leicht, wie das Glas Bier in einem Zug zu leeren. Was also bedeutet, dass die vier Prozent beim männlichen Geschlecht wahrscheinlich nicht nur ruhen, sondern aktiviert sind und es auch ans Tageslicht schaffen.

Machomässiges Imponiergehabe kennt sicherlich jede Frau und mehr als müdes Lächeln ringt uns das schon lange nicht mehr ab. Nun aber auch noch den Beweis zu haben, dass wir uns das nicht nur eingebildet haben, ist eine Genugtuung. Nur leider scheinen auch immer mehr weibliche Wesen dieses Erbgut zu entdecken. Da wird gerülpst, gespuckt und geprügelt. Eine tolle Entwicklung.

Ich dachte ja immer, dass Revier Verteidigungen nur im Tierreich derart ausarten können, das es zu Mord und Totschlag kommt. Aber wenn man mal einen Blick in die Vergangenheit wirft, dann ist es gar nicht so abwegig, dass der Mensch Erbgut des Neandertalers mit sich rumträgt. Bereits die Macher von „Die Simpsons“ wussten das und zeigten Humor schon des Öfteren als primitiven Eingeborenen.

Jetzt hat die Wissenschaft also wieder etwas entdeckt und wahrscheinlich haben die Männer unserer Spezies nun eine weitere Ausrede warum sie so sind wie sie sind. Warum sie bauchkratzend mit einer Flasche Bier am Lagerfeuer sitzen und von ihren großen Taten berichten. Aber lassen wir sie einfach, es sind eben doch nur Wilde!

Scheiß auf die Emanzipation, ich will erobert werden!

Jetzt mal ganz ehrlich. Wir verdienen unser Geld selber, wir können uns selbst versorgen, wir treffen unsere eigenen Entscheidungen. Kurzgesagt, wir sind unabhängig. Keine Frau, die es nicht ausdrücklich wünscht, muss sich heutzutage von einem Mann haushalten lassen. Okay, dann und wann werden Frauen noch immer schlechter behandelt als Männer, aber selbst damit können wir inzwischen sehr gut umgehen. Die Zeiten in denen wir uns heulend in einer Ecke verkrochen haben, weil der böse Chef uns nicht so behandelt wie einen gleichgestellten Kollegen, sind vorbei.

Die moderne Frau ist stolz, frei und wie bereits erwähnt, unabhängig. Doch das Dilemma, was aus dieser Emanzipation hervorgegangen ist, nimmt Ausmaße an, die so keiner ahnen konnte. Während die Frauen ihren eisernen Weg Richtung „alleinige Herrschaft“ antraten, haben sich die Männer zurückgezogen. Sie haben Angst bekommen, verstecken sich hinter Röhrenjeans, „So finde ich die Richtige“-Büchern oder stolzen Imponiergehabe. Aber am schlimmsten ist, dass sie jetzt darauf warten von Frauen angesprochen zu werden.

Da steht zum Beispiel ein gutaussehender Mann an der Bar und lächelt die Frau an, sie lächelt auffordernd zurück. Und was macht er? Schnappt sich seine drei Bier und schlendert übertrieben gelassen zurück zu seinen Freunden, um mit ihnen zu tuscheln, während man unauffällig die Dame von eben bewundert. Moment! Können wir noch mal zurückspulen? Da stimmt doch was nicht! Vor einigen Jahren sah das doch anders aus?! Da war es dir Frau, die betont leicht zurück zu ihren Freundinnen ging, um anschließend ausgiebig über den Mann zu reden, der dann im Laufe des Abends auch noch vorbei kam oder zumindest der interessanten Dame einen Drink spendierte.

Springen wir also wieder vor zu dem Mann und der Frau aus der Bar. Er schaut, sie schaut ebenfalls, immer mal wieder interessiert hinüber, aber am Ende des Abends werden keine Telefonnummern ausgetaucht oder ein Drink spendiert. Denn beide haben gewartet, dass jeweils der andere den ersten Schritt macht. Klassisch! So und jetzt kommen wir mal zum Kern des Ganzen. Nur weil wir Frauen uns emanzipiert haben, heißt das noch lange nicht, dass wir die Rollen tauschen wollen.


Blumenstrauß „Athena“ jetzt verschenken!

Wir wollen noch immer erobert werden. Natürlich nicht auf die Plumpe „Hier bin ich, nimm mich“ Art und Weise. Wir sind durchaus anspruchsvoller geworden, aber im Grunde möchten wir einfach nur gezeigt bekommen, das wir die einzige sind, das wir unwiderstehlich sind, das wir wunderbar sind und dass ihr Männer, einfach nicht ohne uns Leben und sein könnt. Das ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt. Schickt uns Blumen, legt euch ins Zeugt, zeigt uns das ihr der jenige seid, den wir wählen sollten. Aber vor allem erobert unser Herz, nicht mit dummen Sprüchen, sondern seid galant, höflich und macht unsere emanzipierte Welt ohne euch langweilig und trostlos.