Vorfreude, schönste Freude … nicht nur im Advent

Da sind wir also nun mittendrin in dieser wunderschönen und kalten Zeit, die Vorfreude auf den Heilig Abend wächst bei den meisten Leuten. Vorfreude auf ein paar unbeschwerte Stunden im Kreise der Menschen, die einem am Herzen liegen.

In dieser Zeit lässt man die Hektik und den Stress, den man bis dahin das ganze Jahr über hatte, mal vor der Tür. Auch wenn man es sich gar nicht richtig vorstellen kann, dass man wirklich abschalten kann, denn bis zum 24. müssen noch so viele Dinge erledigt werden.

Dennoch hat man unterschwellig schon diese Vorfreude, auf den Geruch des Weihnachtsessen in der Nase, die Lichter am Baum und die Musik. Schließlich haben wir diese Sachen nur ein Mal im Jahr und das macht sie so besonders, auch wenn der Kommerz uns die Laune mit aller Macht versucht zu verderben.

Trotzdem schafft es die Vorfreude auf die kommenden Dinge uns glücklich zu machen und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Oft fiebern wir Dingen entgegen, die uns froh stimmen. Sei es der Urlaub, auf den wir uns schon so lange machen wollten, die Geburt des Kindes, die Menschen wieder zu sehen, die in unserem Leben wichtig sind.

Vorfreude auf bestimmte Dinge, sorgt dafür, dass wir weitermachen. Dass wir nicht aufgeben, denn wenn wir etwas haben auf das wir uns freuen können, dann ist es auch kein Problem mit dem Stress und der Hektik im Alltag klarzukommen. Also sucht euch alle etwas, auf das ihr euch freuen könnt und dann wird das Leben leichter zu leben sein.

Berliner Polizisten bekommen Namensschilder – eine Einladung für Kriminelle

Der Unmut der Berliner Polizisten ist in den letzen Tagen enorm angestiegen und das zu Recht. Es war schon lange im Gespräch, dass die Polizisten demnächst ein Namensschild tragen sollen. Nun hat die Regierung dies beschlossen und so wird man bald den Namen des Polizisten auf seiner Kleidung sehen.

Sollte es nicht der Name werden, dann eine Nummer. Grund für das alles ist der Übergriff einiger Polizisten auf Demonstranten. Wenn jetzt die Polizisten also ihren Namen offen präsentieren müssen, dann wäre es doch nur gerecht, dass die Demonstranten dies auch tun müssen. Gleiches Recht bzw. Unrecht für alle. Schließlich gibt es nicht nur friedliebende Menschen, die demonstrieren.

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit findet die Idee mit den Namensschildern eine gute Lösung, so würde mehr Nähe zum Volk geschaffen. Das lässt sich leicht sagen für jemanden, der Personenschutz hat. Doch inzwischen sollte auch er wissen, dass es gerade in Berlin Kriminelle gibt, die die Sache mit den Namensschildern für sich zu nutzen wissen.

Die Polizisten sind nicht einfach nur Beamte, sie sind Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder. Sie haben Familie und deren Sicherheit sehen sie jetzt bedroht. Wenn sie täglich da raus gehen und für uns ihr Leben riskieren, dann tun sie das, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie vielleicht an diesem Tag nicht nach Hause kommen, nicht den ersten Schultag der Tochter sehen, nicht dem Sohn beim Fußballspielen zusehen können oder ähnliches.

In Berlin dürfen Polizisten sowieso schon so gut wie gar nicht mehr. Schon wenn sie eine andere Person anfassen, schreit diese gleich Polizeigewalt. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, die gibt es überall. Aber warum müssen jetzt alle dafür büßen, während sich Kriminelle und radikale Demonstranten jetzt die Finger reiben vor Freude?

Diese Namensschildsache ist so unüberlegt, wie so einiges in Berlin. Man schaut sich immer nur die eine Seite der Medaille an, die andere wird fein säuberlich wegignoriert. Herzlich Glückwunsch, so kann man Probleme natürlich auch lösen.

Ahnenforschung – auf der Suche nach der Vergangenheit

HochzeitIrgendwie wollen wir doch alle gerne wissen wo unsere Wurzeln sind. Sehen wir unserem Vater ähnlich oder doch vielleicht der Urgroßmutter. Was haben sie in ihrem Leben alles erlebt? Wie groß ist die Familie eigentlich? Und wo auf der Welt sind vielleicht Verwandte, die man noch nie gesehen hat?

Die Ahnenforschung ist ein interessantes Gebiet und so weitläufig und undurchschaubar, dass man manchmal wirklich einfach nur noch aufgeben möchte. Doch man ist nicht allein. Überall auf der Welt suchen Menschen nach ihren Angehörigen oder nach ihrer Geschichte.

Man ist auch nicht auf sich selbst gestellt. Es gibt viele Organisationen, die einem helfen weiterzukommen, wenn man mit seiner Suche mal wieder in einer Sackgasse landet. Leider machen die großen Kriege, besonders die beiden Weltkriege aus der jüngsten Geschichte, die Suche nach Verwandten zunichte. Durch Feuer, anonyme Gräber und ähnliches endet manche Forschung bevor man das Ziel erreichen konnte.

Auch ich habe mich auf die Suche nach meinen Vorfahren gemacht. Das ist wirklich ein Unterfangen, das Monate, wenn nicht sogar Jahre in Anspruch nehmen kann. Zu meiner Suche kommt erschwerend hinzu, dass der Vater meiner Großmutter aus Ratibor in Oberschlesien kam und wahrscheinlich zu den Vertriebenen gehörte, die im Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Aber es kann auch alles anders sein und er ist nach seinem Medizinstudium in Greifswald in eine andere deutsche Stadt gezogen.

Vieles kann man nachvollziehen, doch irgendwann wird eine Spur kalt oder man findet keine Verbindung mehr zwischen einer Stadt und der gesuchten Person. Dann kann man sich zum Beispiel an das Deutsche Rote Kreuz wenden, die einen bei der Suche unterstützen. Oder an den Kirchlichen Suchdienst. Wenn man Glück hat und den Geburtsort kennt, dann kann man auch das Stadtarchiv der jeweiligen Stadt anschreiben, vielleicht gibt es dort noch Geburtsurkunden oder ähnlich.

Was auch sehr nützlich sein kann ist, wenn man weiß wo der Gesuchte zu Letzt gewohnt hat. Manche Stadtarchive sind so nett und geben dann Auskunft wann und wohin derjenige welche gezogen ist. Besonders wenn es um Vermisste im Zeitraum des Zweiten Weltkriegs geht, sind viele Archive sehr hilfsbereit. Oft gibt es auch Adressbücher aus der damaligen Zeit noch und mit etwas Glück findet man dann auch etwas.

In Berlin kann man auch alte Zeitung aus den früheren Jahren durchblättern. In der Staatsbibliothek zu Berlin gibt es verschiedene Tageszeitungen, auch aus den Jahren vor 1900. Wenn man sich Zeit nimmt und die Trauer-, Hochzeits- oder ähnlichen Anzeigen durchschaut, könnte man vielleicht auch auf etwas stoßen, das einen wieder ein Stück weiterbringt.

Dennoch bleibt es eine lange Suche bevor man ans Ziel kommt, wenn man überhaupt ankommt. Aber bei der Ahnenforschung ist selbst der kleinste Erfolg ein Schritt weiter in der Familiengeschichte und alleine dafür lohnt es sich nach seinen Wurzeln zu suchen.

Kinder kriegen ist nicht schwer …

Eltern sein dagegen sehr. Wer kennt ihn nicht? Diesen Spruch, den ist in verschiedenen Formen gibt, doch die Grundessenz ist stets die Selbe. Das Eltern Dasein ist kein Spaziergang, wenn die kleinen erst mal da sind. Allerdings muss es dazu zuerst kommen.

Rein theoretisch ist es natürlich nicht schwer schwanger zu werden, aber nicht bei jeder Frau, die gerne ein Kind haben möchte, klappt das auch. Es muss nicht immer daran liegen, dass die Frau oder der Mann dazu nicht in der Lage sind, manchmal wünscht man sich ein Kind einfach zum falschen Zeitpunkt.

Es gibt viele Gründe warum Frauen, die unbedingt ein Kind haben wollen, keine Mama werden. Zum einen hätten wir da den Mangel am vorhanden Mann. Natürlich könnte man das in unserer Zeit mit einer künstlichen Befruchtung umgehen, aber wer möchte schon „“unbekannt“ bei Vater eintragen.

Dann gibt es noch die Frauen, die zwar einen Partner haben, dieser aber auf keinen Fall ein Kind geschweige denn Kinder, haben will. Weil er entweder seine Freiheit noch genießen will, Angst vor der Verantwortung hat oder sich nicht sicher ist ob er überhaupt je Kinder haben will.

Was macht man dann? Natürlich liegt es in der Hand der Frau, sie kann ohne sein Wissen die Pille absetzen und dann einfach behaupten, dass die Pille eben auch nicht zu 100% sicher ist. Was ja stimmt, also wäre sie auf der sicheren Seite. Doch ist das nicht unbedingt die moralisch beste Lösung, manchmal aber einfach die einzige.

Also halten wir fest, dass das mit dem Kinder kriegen doch gar nicht so einfach ist, wie allgemein hin behauptet wird. Früher war das sicherlich der Fall, aber seit sich die Zeiten so extrem verändert haben, ist auch das kein Spaziergang mehr. Für viele Männer steht Familie nicht unbedingt an erster Stelle. Sondern Freiheit, sich amüsieren und sich keine Gedanken über morgen machen müssen.

Das alles fällt, zumindest meistens, flach, wenn erst mal ein Kind im Haus ist. Das Leben verändert sich um 180° Grad und plötzlich sind andere Dinge wichtig. Man sieht seine Kumpels nicht mehr so oft, man kann nicht einfach spontan entscheiden heute Nacht mach ich einen drauf oder einfach das Morgen vergessen, wenn man doch ein Kind ernähren muss.

Übrigens geht es auch immer mehr Frauen so. Was Männer bei der Sache vergessen ist, dass sich das Leben der Frau auch verändert, auch wenn sie (die Männer) sich gerne als Opfer sehen.

Also nichts mit „“Kinder kriegen ist nicht schwer …“. Es ist schwerer als je zuvor.

Optimisten voraus oder die Welt durch die Augen eines Pessimisten

KleeblattWer kennt sie nicht? Die Miesmacher, die negativ Denkenden, die Pessimisten. Jeder von uns hat so ein Exemplar sicherlich in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis. Egal worum es geht diese Person sieht stets das Schlechte. Der Tag kann noch so schön sein, aber über dem Kopf dieses Pessimisten hängt garantiert eine Regenwolke. Die einzige weit und breit natürlich.

Da fragt man sich doch, wie diese Menschen ihr Leben überhaupt genießen können? An jeder Sache vermuten sie einen Haken. Das schlimme an dem ganzen ist, dass sie das mit einer so großen Überzeugung machen, dass sie es immer wieder schaffen auch die Menschen, die sonst positiv sind mit runterzuziehen.

Plötzlich fängt der Optimist an ebenfalls nur die schlechten Dinge zu sehen. Auf einmal ist das Haus, das man gerade noch schön fand, mit dem Blick aufs Wasser oder dem tollen großen Grundstück gar nicht mehr so schön. Denn im Sommer sieht man dann vielleicht nackte Menschen in dem See baden und das Grundstück muss auch gepflegt werden. Überhaupt vielleicht versteht man sich auch gar nicht mit den Nachbarn.

„The worst case“ nennen die Amerikaner das. Sich das schlimmste Szenario vorstellen, ja das können Pessimisten wirklich gut! Wenn man dann versucht diesem Mensch klar zu machen, dass es auch gute Dinge gibt, dann wird man zur „Schnecke“ gemacht, weil man ihn nicht versteht. Aber eigentlich will man ihn nicht verstehen! Denn wie traurig muss das Leben sein, wenn man das Gute nicht mehr sieht?

Da haben es die Optimisten doch viel schöner. Sie sehen den blauen Himmel, das schöne Haus, mit dem Seeblick und ihnen geht es dabei nicht schlecht. Menschen die positiv eingestellt sind, finden viel eher mal eine Lösung für ein Problem, als die negativen Personen unter uns. Die jedes Problem dann noch schlechter machen, die mit Vorliebe aus einer Mücke nicht nur einen Elefanten sondern ein Mamut machen.

Jeder Pessimist sollte auf seiner Lebensreise einen Optimisten an seiner Seite haben. Ansonsten vergisst er vielleicht, dass man nur dieses eine Leben hat und man es sich so schön wie möglich machen sollte und dabei einfach mal ab und an die schlechten Dinge übersehen, damit die guten einen Platz in diesem Leben finden können.