Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen gewinnt 3:2 gegen Trentino und verliert am Ende doch

Es gibt Tage, da soll es einfach nicht sein. Am gestrigen Mittwoch trat die Mannschaft um Kapitän Joao José gegen den Titelverteidiger der Champions League, Trentino BetClic, an und musste trotz des Siegs eine bittere Niederlage einstecken.

Für die Häfler war dieses Spiel, die letzte Chance in der CL noch eine Runde weiterzukommen, doch ganz allein hatten sie dies nicht mehr in der Hand. Ein Sieg allein hätte nicht gereicht, auch die anderen Mannschaften, allen voran Piräus, hätten für den VfB spielen müssen. Doch genau das traf nicht ein. Über mehr als zwei Stunden zog sich das Spiel zwischen dem Deutschen Meister und der wohl „weltbesten“ Mannschaft aus Italien.

Am Ende stand ein 3:2 Sieg der Häfler auf der Anzeigetafel und so schön das auch aussah, für ein Weiterkommen hätten die Volleyballer vom Bodensee einen klareren Sieg von 3:0 oder 3:1 gebraucht. So ist es sicherlich ein schönes Gefühl diese Mannschaft aus Bella Italia geschlagen zu haben, aber es ist ein Sieg mit einem bitteren Beigeschmack.

Dennoch haben die Jungs aus Friedrichshafen ein klasse Spiel abgeliefert, auch wenn es gerade im ersten und im dritten Satz doch so einige Fehler gab. Im Großen und Ganzen konnten sie allerdings überzeugen, besonders das Geburtstagskind Lukas Tichacek zeigte, wie schon beim SCC-Spiel, sein Können. Nun geht es für die Häfler um den CEV Pokal weiter, sie steigen direkt ins Viertelfinale ein. Gegen wen sie antreten dürfen, entscheidet sich bereits am Freitag.

Das bedeutet also, dass für den VfB Friedrichshafen eine neue Herausforderung ansteht. Schließlich hat man den europäischen CEV Pokal auch noch nicht in seiner Sammlung. Somit heißt es also nach vorne schauen und das gute Gefühl aus den letzten beiden Spielen mit in die nächsten nehmen. Denn diese haben schließlich gezeigt, wozu die Jungs vom Bodensee fähig sind.

Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen keine Chance gegen Belchatow (0:3)

Ruhig war es die Woche in der deutschen Volleyball Bundesliga, dafür durften sich Volleyball Fans allerdings auf die Champions League freuen. Doch so fröhlich war der Ausgang des heutigen Spiels vom VfB Friedrichshafen gegen PGE Skra Belchatow leider nicht.

Bereits im Hinspiel, am letzten Mittwoch musste die Mannschaft vom Bodensee eine bittere Niederlage hinnehmen. Der polnische Gegner war einfach zu stark. Unter den Augen von 11.000 Zuschauern bzw. Belchatow-Fans konnten die Häfler nicht einen Satz für sich entscheiden.

Dies wollten sie heute ändern, auch wenn die Halle zu Hause nur 4.000 Zuschauern Platz bietet. Doch am Ende des Abends waren nicht die Gastgeber die umjubelten Gewinner. PGE Skra Belchatow zeigte ein hervorragendes Spiel, dass die Männer aus Friedrichshafen nicht eine Minute wirklich kontrollieren konnten. Angefangen vom Stellungsspiel bis hin zum Angriff war die polnische Mannschaft den Häflern einfach überlegen.

Natürlich gab es auch wieder Schiedsrichterentscheidungen, die man durchaus für fraglich halten kann. Doch waren diese nicht ausschlaggebend. Den ersten Satz musste der VfB mit 20:25 abgeben, den zweiten mit 19:25 und den dritten mit 18:25. Es fehlte einfach, wie auch schon beim Auswärtsspiel in Polen, der Mut Risiken einzugehen. Zwei Spieler stachen dennoch auf der Häflerseite hervor.

Zum einen war das Jeroen Trommel und zum anderen Oliver Venno. Erster hat an diesem Tag wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, wozu die ganze Mannschaft eigentlich fähig ist. Nämlich um jeden Ball zu kämpfen, mutig, kontrolliert und konzentriert zu spielen und nicht auf zu geben. Auch Oliver Venno gehört zu den Spielern, denen man heute keinen Vorwurf machen kann. Am Ende jedoch, hat PGE Skra Belchatow verdient mit 3:0 gewonnen, leider.

Nun wird es verdammt schwer für den VfB Friedrichshafen in der Champions League eine Runde weiter zu kommen. Die Spiele gegen Zalau und Trentino müssen gewonnen werden und das höchstens mit 3:1, denn man benötigt jeweils die 3 Punkte. Außerdem müsste Trentino gegen Belchatow verlieren. Eine kleine Chance ist noch vorhanden und wie heißt es so schön im Sport „Hinten kackt die Ente„.

Am 06.01.2011 geht es nach Rumänien zu Remat Zalau und am 12.01.2011 begrüßen die Häfler dann Trentino BetClic bei sich zu Hause. Also, neues Jahr, neues Glück!

Volleyball 1. Bundesliga – SCC Berlin schafft fünften Sieg im fünften Spiel

Als einzige Mannschaft in der ersten Bundesliga des Volleyballs hat der SCC Berlin nun schon fünf Spiele hinter sich. Das schwierigste war wohl allerdings das heutige Spiel gegen evivo Düren. Die machten die ganze Sache nämlich ganz schön spannend.

Mit einem tollen ersten Satz zeigen die Volleyballer aus Düren, dass sie gewillt sind in Berlin alles zu geben und auswärts ein paar Punkte einfahren wollen. Mit 23:25 gelang ihnen auch der erste Schlag und man konnte sehen, dass es die Berliner an diesem Abend nicht leicht haben werden.

Doch bereits im zweiten Satz konnten die Spieler des SCC, unterstützt von einem tollen Publikum, die Dürener in die Schranken weisen. Sie holten sich den Satz mit 25:22. Damit war wieder alles offen. Dennoch war es kein Alleingang.

Der dritte Satz war wohl der spannendste und nervenaufreibendste des Abends. Beide Mannschaften waren sich ebenbürtig. Da wurde kein Punkt verschenkt oder der Gegner auch nur allzu weit weggelassen. Eins um andere Mal konnte der Satzball des Gegners abgewehrt werden. Doch am Ende hatte der SCC den längeren Atem und das Quäntchen mehr Glück. Geschlagene 35 Minuten wurde um den dritten Satz gespielt, der dann mit 32:30 an die Heimmannschaft ging.

Somit war der SCC Berlin im Vorteil. Nach Sätzen stand es also 2:1 für die Berliner Volleyballer. Jetzt musste Düren nochmal kommen, wenn sie den Auswärtssieg mit nach Hause nehmen wollten. Doch das sollte an heute nicht der Fall sein. Auch wenn der vierte Satz hart umkämpft war, so konnten die Berliner am Ende doch als Sieger das Feld verlassen. Mit 25:23 holten sie sich den vierten und damit letzten Satz.

Schlussergebnis des heutigen Tages – SCC Berlin gegen evivo Düren 3:1. Damit holen sich die Berliner Volleyballer tatsächlich den fünften Sieg im fünften Spiel dieser Saison. Das dürfte eine spannende Saison werden.

X Faktor – das Aus für Anthony Thet in der 6. Live-Show

Vier Kandidaten stellten sich der Jury an diesem Abend. Das Motto war dieses Mal „A Night at the Club“. Natürlich mussten die Sänger und Sängerinnen wieder zwei Titel singen. Aber auch Sarah Connor durfte endlich wieder vor einem großen Publikum singen.

So wie letzte Woche bereits Till Brönner, stellte sie ihren neuen Song „Real Love“ vor. Die Kandidaten hingegen sangen wie immer bekannte Titel nach und dabei musste der ein oder andere heute Songs performen, die sie normal wohl eher weniger singen würden.

Den Anfang machte „Big Soul“ und die sangen gleich mal von den Weather Girls „It’s Raining Men“. Damit heizten sie dem Publikum natürlich erst mal ein. Auch wenn es ein wenig Kritik von der Jury gab. Als zweites folgte Anthony Thet. Aber wirklich begeistert war er wohl vom Motto der Show nicht. So richtig überzeugen konnte er mit dem Kelly Rowland Song „When Love Takes Over“ nicht.

Mit „Why Don’t You Love Me“ von Beyoncé startete Edita Abdieski in den Abend. Sie zeigte ein weiteres Mal, dass sie einfach unglaublich gut singen kann. Egal ob Rock, Pop oder was anderes, sie ist einfach gut. Die erste Runde endete mit Mati Gavriel und dem Madonna Hit „Music“. Auch er meisterte seine Sache mit Bravour.

Runde zwei eröffnete Anthony mit dem Song „Give It To Me Right“ von Melanie Fiona und da lieferte er mal wieder eine ordentliche Leistung ab. Auch Edita konnte mit ihrem zweiten Song „Release Me“ von Agnes ein weiteres Mal überzeugen.

„Big Soul“ sang als zweiten Song den Sarah Connor Hit „From Zero to Hero“ und sie klangen nicht schlechter als der Star selbst. Also auch hier wieder eine tolle Leistung der vier Frauen. Mit „California Gurl“ von Katty Perry beendete Mati diesen Abend. Allerdings konnte er mit diesem Song nicht ganz so an seine anderen Auftritte anknüpfen.

Die Zuschauerwahl fiel knapp aus, aber sie entschieden, dass „Big Soul“ gegen Anthony singen musste. Letzte fing dann auch an und sang von All Saints „Black Coffee“. Die letzte Gruppe im Rennen nahm sich des Songs „You Can’t Hurry Love“ von den Supremes an. Die Entscheidung wer gehen muss und wer bleiben darf, lag dann bei Sarah Connor und diese entschied sich für „Big Soul“ gegen Anthony Thet.

Volleyball Saison 2010/2011 eröffnet – Ein SCC-Gewinn (3:0) und ein KW Netzhoppers-Heiratsantrag!

Ab heute heißt es bei den deutschen Volleyball-Fans wieder anfeuern und mit fiebern. In Berlin wurde an diesem Abend in der Max-Schmeling-Halle die neue Saison eröffnet und zum Auftakt gab es gleich mal ein Revier-Derby. Der SCC Berlin empfing zu Hause die Netzhoppers KW-Bestensee.

Die Max-Schmeling-Halle war gut gefüllt und die Stimmung war erstklassig. Für den SCC also die besten Voraussetzungen um bei dem Berlin-Brandenburg-Derby als Sieger vom Platz zu gehen. Doch es sollte nicht ganz so einfach werden.

Die Volleyballer aus KW machten es den Berlinern allerdings nicht so leicht. Im ersten Satz, den sich der SCC mit 25:21 sicherte, sah es zwar noch so aus, als würde der sie ohne Probleme zu einem Sieg kommen, doch das sollte sich noch ändern.

Der zweite Satz war heiß umkämpft. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, auch wenn auf beiden Seiten immer wieder so einige Fehler gemacht wurden. Die Netzhoppers hatten einen richtig guten Lauf im zweiten. Ein ums andere Mal erkämpften sie sich eine Führung von 2 Punkten. Doch der SCC blieb stets dran oder glich aus.

Beim 21:24 sah man den Satz schon an die Jungs aus KW gehen. Aber an diesem Abend war ihnen das Glück einfach nicht holt. Die Berliner schafften den Ausgleich und dann ging es hin und her. Beide Mannschaften kämpften um diesen Satz, bis es am Ende 28:26 für den SCC stand und auch der zweite Satz damit an die Hauptstädter ging.

Im dritten und letzten Satz fing es wieder gut an für die Jungs aus Brandenburg. Das Niveau beider Mannschaften war eigentlich auf einem Level, aber der SCC machte weniger Fehler, der Block machte seine Arbeit vernünftig, die Aufschläge waren ohne große Mängel und auch die Annahmen funktionierten zum Teil besser als beim Gegner.

Nach einem nervenaufreibenden dritten Satz stand dann der SCC Berlin als Sieger fest. Mit 25:23 konnten sie sich auch den letzten Satz sichern und holen damit ihren ersten Sieg in dieser Saison. Auch wenn das zur Freude bei Fans, Team und Trainer führte, hat man gesehen, dass der SCC noch ein hartes Stück Arbeit vor sich hat, wenn sie diese Saison um den Titel mitspielen wollen.

Die Netzhoppers KW-Bestensee hatten sich den Saisonauftakt sicherlich anders vorgestellt, aber dafür machte der Kapitän Manuel Rieke den Abend dennoch unvergesslich. Nach dem Spiel machte er seiner Freundin, vor den Zuschauern, einen Heiratsantrag, den sie natürlich annahm. Zumindest wird es bei den Netzhoppers bald eine große Feier geben, egal was spielerisch noch kommt.

Formel 1 – Großer Preis von Japan – Vettel siegt vor Webber

Der Große Preis von Japan war ein Formel 1 Rennen der anderen Art. Das Qulifying am Samstag fiel ja buchstäblich ins Wasser. Durch den Dauerregen stand die komplette Strecke unter Wasser und so musste man die Qualifikation auf den Sonntag legen.

Die Fahrer mussten also vor dem eigentlichen Rennen, erst mal ermitteln wer denn von der Pole-Position startet. Gewinner war Sebastian Vettel, der also das Rennen in Japan von vorne bestimmen würde. Damit würde er seinem Traum von einem WM-Sieg wieder einen Schritt näher kommen, doch zunächst musste das Rennen absolviert werden.

Ausgenommen einer Safteycar-Phase lief es rund in Yeongum. Sebastian Vettel konnte im RedBull sein fahrerisches Können ausspielen und überquerte die Ziellinie als erster. Sein Team-Kollege Mark Webber machte den Doppelsieg perfekt und kam knapp hinter Vettel ins Ziel.

Fernando Alonso im Ferrari komplettierte das Trio und sicherte sich den dritten Platz vor Jenson Button und Lewis Hamilton im McLaren. Damit sieht die Rangfolge im Kampf um den Weltmeistertitel wie folgt aus: Mark Webber steht an der Spitze des Ganzen, mit 220 Zählern. Fernando Alonso und Sebastian Vettel haben beide 206 Punkte und liegen auf dem zweiten bzw. dritten Platz. Auf vier folgt Lewis Hamilton mit 192 Punkten und sein Team Kollege Jenson Button liegt auf fünf mit 189 Zählern.

Drei Rennen haben die Fahrer nun noch Zeit um sich den Gesamtsieg zu sichern. Dabei haben Webber, Alonso und Vettel noch die größten Chancen. In zwei Wochen findet das nächste Formel 1 Rennen statt. Dann geht es nach Südkorea. Beim Großen Preis von Südkoera müssen die Piloten noch mal alles geben.

Volleyball WM 2010 – Deutschland am Ende auf dem 8ten Platz – Brasilien und Cuba kämpfen um WM-Titel

Für die deutsche Volleyball Nationalmannschaft stand heute das letzte Spiel der Weltmeisterschaft 2010 an. Der Gegner kam aus Bulgarien und hätte durchaus zu schlagen sein können. Doch in den letzten Spielen war der Riemen bei den Jungs aus Deutschland einfach runter.

Das änderte sich auch nicht im Spiel gegen die Bulgaren. Jeder einzelne Satz dieses Spiels war ein reines Auf und Ab. Die deutschen Volleyballer lagen hinten, sie holten auf, fielen in ein Tief, kämpften sich zurück und verloren dann doch am Ende.

Den ersten Satz und auch den zweiten mussten die Jungs aus Deutschland mit 26:24 an die Volleyballer aus Bulgarien abgeben. Der dritte und letzte ging mit 25:21 ebenfalls an den Gegner. Damit beenden die deutschen Volleyballer die WM mit einer Niederlage und dem achten Platz.

Sicherlich sitz die Enttäuschung über das „böse“ Ende noch eine Weile tief, aber im großen und ganzen können die jungen Spieler aus Deutschland mit dem Ausgang der Weltmeisterschaft zufrieden sein. Der achte Platz ist kein schlechter, wenn man bedenkt dass sie als Weltrandlisten 11ter zu dieser WM gefahren sind und dass es das beste Ergebnis seit mehr als 30 Jahren ist.

Natürlich war das Spiel der Jungs nicht perfekt und sie hatten zu oft zu viele Fehler, waren nicht durchgängig stark genug in einem Spiel, zu viel Auf und Ab, keine Konstanz, aber nur durch Fehler lernt man. Auch wenn schlaue Sprüche und Aufmunterungen nicht unbedingt das ist, was sie jetzt hören wollen, so war nicht alles schlecht was die Volleyball-Nationalmannschaft da an den Tag gebracht hat. Das Schöne an der Sache ist ja, das es immer noch ein nächstes Mal gibt.

Um den Titel „Weltmeister 2010″ werden sich morgen allerdings erst Mal die Mannschaften aus Cuba und Brasilien streiten. Diese konnten nämlich ihre Spiele gegen Serbien bzw. Italien gewinnen. Beide Mannschaften standen sich während der WM bereits einmal gegenüber. Gleich zum Anfang der Weltmeisterschaft konnte Cuba den Weltranglisten Ersten noch schlagen. Wer sich morgen über einen Sieg freuen kann, werden wir ab 21:00 Uhr auf Sport1.de verfolgen können.

Volleyball WM 2010 – USA gewinnt 3:0, Deutschland spielt morgen um Platz 7

Das hier wird ein Spielbericht der anderen Art. Zum ersten Mal seit Beginn der Volleyball WM muss ich über ein Spiel blind schreiben. Warum? Ganz einfach, weil man anscheinend der Meinung war, dass man die Spiele um Platz 5 bis 8 der deutschen Mannschaft nicht mehr übertragen muss. Danke dafür.

Nun aber zum Spiel. Der erste Satz muss für die Zuschauer wahnsinnig spannend gewesen sein. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Auch wenn die USA besser ins Spiel kam und relativ schnell ein paar Punkte machte. Die deutschen Volleyballer konnten ganz gut mithalten. So das im Laufe des ersten Satzes die Führung immer wieder wechselte.

Mal lag die USA vorne, dann konnten die deutschen Jungs wieder aufholen und überholen. Doch das konnten die Olympiasieger natürlich nicht so einfach hinnehmen. Bis zum 21:21 sah es gut für Deutschland aus. Aber dann zog die USA davon und gewann den Satz mit 25:22.

Der zweite Satz begann wie der erste endete. Mit scheinbar dominanten US-Volleyballern. Bereits in den ersten Minuten zogen sie mit 2/3 Punkten immer wieder davon. Die deutsche Mannschaft blieb zwar dran, konnte aber nicht so recht gegenhalten. Das nutzen die US-Boys und bauten ihre Führung immer weiter aus. Somit ging leider auch der zweite Satz verloren. Mit 25:20 sicherten sich die Volleyballer aus den Staaten diesen Satz.

Auf ging es in den dritten Satz. Könnten die deutschen Volleyballer noch mal zu legen oder würde das schon der letzte Satz an diesem Abend sein? Es sah auf jeden Fall vielversprechend aus. Sie konnten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von vier Punkten herausspielen. Allerdings sind die Amerikaner nicht so schnell klein zu kriegen. Sie kämpften sich heran und gingen abermals in Führung. Beim 22:22 war noch alles offen, doch der Sieg gelang nicht. Der letzte Satz ging mit 25:23 ebenfalls an die USA.

Nach insgesamt einer Stunde und 17 Minuten hieß es 3:0 für die USA. Damit spielt der Olympiasieger morgen gegen Russland um den fünften Platz bzw. sechsten Platz. Deutschland trifft im letzten Spiel der Volleyball WM 2010 in Italien auf Bulgarien, dann entscheidet sich ob man als siebenter oder als achter der Weltmeisterschaft zurück nach Hause kommt.

Volleyball WM 2010 – Itailen zu stark, Deutschland verliert 3:1

Sie starteten so gut in die zweite Runde der Volleyball WM 2010 in Italien. Die deutschen Nationalspieler konnten gestern einen glatten Sieg gegen Puerto Rico erspielen, doch heute sah das Ganze schon anders aus. Spielerisch steigerte sich die Mannschaft noch ein weiteres Mal, aber gegen Italien hat dennoch nicht gereicht.

Im Grunde haben sie das Spiel im dritten Satz verloren. Bis knapp vor Ende jenes Satzes waren die deutschen Spieler den italienischen Volleyballern ebenbürtig und zeitweilig sogar überlegen. Den ersten Satz gewannen sie noch mit 25:21, den zweiten mussten sie dann allerdings mit 18:25 abgeben und bis zum 19:19 im dritten Satz sah es gut für die deutschen Jungs aus.

Dann kam allerdings ein Tief, eher überraschend, denn sie waren gut im Spiel. Ausgenommen der einen oder anderen Fehler, hätte dieser dritte Satz nicht verloren werden dürfen. Es gibt in der Mannschaft einige Spieler, die sich von Spiel zu Spiel gesteigert haben. Dazu gehört unteranderem auch Marcus Böhme. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Spieler, die heute einfach viel zu unbeständig waren, wie zum Beispiel Georg Grozer.

Im vierten Satz sahen die deutschen Spieler dann endgültig kein Land mehr. Fehler beim Block, bei den Aufschlägen und andere alt bekannte. Alles im allen haben sie zu viele Fehler gemacht und die Italiener, wahrscheinlich beflügelt vom heimischen Publikum, zeigten ein nervenstarkes Spiel und gewannen den vierten Satz souverän. So dass es am Ende 3:1 für Italien hieß.

Das Problem bei der Sache ist aber folgendes. Noch ist nicht aller Tage Abend, es liegt zwar nicht mehr in den Händen der deutschen Volleyballer, aber eine Chance auf die nächste Runde besteht immer noch. Aus diesem Grund muss Italien morgen mit einem sicheren und deutlichen 3:0 gegen Puerto Rico gewinnen. Also drücken wir den Italienern morgen die Daumen und hoffen das Beste für unsere Jungs.

Männer Volleyball WM 2010 – Deutschalnd verliert Spiel gegen Polen 3:2

So hatten sich die deutschen Volleyballer die Vorrunde der WM 2010 ganz sicher nicht vorgestellt. In Italien findet dieses Jahr die Volleyball Weltmeisterschaft statt. Dort hat Volleyball ungefähr den Stellenwert, den Fussball hier bei uns hat. Man braucht den Italienern nur einen Namen der italienischen Nationalmannschaft hinwerfen und sie wissen Bescheid. In Deutschland würden wahrscheinlich 95% Prozent erst mal fragen „War der bei „Das Supertalent“ dabei?“.

Leider hat es für die deutschen Männer nicht besonders rosig begonnen. Bereits gestern mussten die Jungs gegen Serbien ran. Dass dies kein leichten Unterfangen werden würde, wusste man von vorne rein. Die Serben stehen in der Weltrangliste auf dem vierten, die deutsche Nationalmannschaft nur auf dem elften Platz.

Dennoch haben sich die Volleyballer gut geschlagen, die beiden ersten Sätze gingen mit 25:21 und 25:21 verloren. Der letzte zeigte die Niederlage leider schon etwas deutlicher. Mit 25:13 ging auch der dritte Satz an die Serben. So hieß es am Ende 0:3 für Serbien.

Heute wollten sie alles besser machen. Dass sie es können und auch das Potenzial dazu haben, zeigte sich nicht nur in der Vergangenheit. Auch gestern konnte man sehen, dass die Jungs mehr drauf haben, als sie gegen die Serben abrufen konnten. Sicherlich wurden Fehler gemacht, aber keine, die man nicht noch ausmerzen kann, um dann eine Runde weiterzukommen.

Doch auch gegen Polen gab es einige Fehler, gleich wohl man sagen muss, dass sie sich alle samt im Vergleich zu gestern gesteigert haben. Den ersten Satz konnten die Polen dennoch für sich entscheiden. Mit 25:20 sicherten sie sich den ersten Satz.

Die Antwort der deutschen Mannschaft folgte dann aber stehenden Fußes. Den zweiten Satz konnten sie für sich entscheiden, mit 21:25. Im dritten Satz ging es spannend weiter, doch leider hatten hier die Polen die Nase wieder vorne und konnten mit 25:22 auf 2:1 erhöhen. Aber die deutsche Mannschaft kämpfte und zur Belohnung gab es den Sieg des vierten Satzes, mit 22:25 konnten sie ausgleichen.

Nun ging es in den fünften und damit definitiv letzten Satz für diesen Abend. Dieses Mal wurde nur bis 15 Punkte gespielt. Auch hier musste die Siegermannschaft mit zwei Punkten unterschied den Satz gewinnen. Leider sollte es an diesem Abend abermals für die deutsche Mannschaft nicht reichen. Mit einem unglücklichen 13:15 mussten sie sich dem Europameister geschlagen geben. So hieß es nach über zwei Stunden 3:2 für Polen.

Damit liegt Deutschland im Moment auf dem letzten Platz in der Gruppe F. Morgen muss also ein Sieg gegen Kanada her oder die deutsche Mannschaft fährt nach Hause. Der Sieg der Kanadier über die Serben am heutigen Tag kann eigentlich nur als Taktik der Serben zu gelten sein. Denn niemand in dieser Gruppe F möchte erster werden. Das würde nämlich bedeuten, dass man zu früh in diesem Turnier auf einen der großen Favoriten trifft. Brasilien, USA und Russland.

Handball – Füchse Berlin schlagen Spitzenmannschaft THW Kiel

Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön!“ So klang es nach 60 Minuten in der Max-Schmeling Halle in Berlin. Was die Füchse Berlin ihrem Publikum an diesem späten Nachmittag boten, war Handball der Spitzenklasse.

Das Spiel war von der Schnelligkeit und Qualität geprägt, die man schon im Voraus erwartet hatte. Nur das Ergebnis war nicht das, mit dem gerechnet hätte. Bereits in der 15ten Minute stand es 10:6 für die Füchse. Dass das nicht so bleiben würde, war den 9.000 Zuschauern klar. Doch das die Füchse die Kieler nie mehr als zwei Punkte weg ließen, war eine kleine Sensation.

Dennoch schafften sie es in der ersten Halbzeit einen Vorsprung von drei Toren aufzubauen. Während die Kieler allerdings sofort auf Angriff nach der Pause gingen, hatten die Füchse mal wieder leichte Probleme ins Spiel zu kommen. So schaffte der THW Kiel den Anschluss wieder herzustellen und kurzzeitig auch in Führung zu gehen.

Zu diesem Zeitpunkt sagte man sich als Zuschauer, wenn die Füchse mit einem Unentschieden hier rausgehen, ist dies schon ein riesen Erfolg. Doch sie kämpften und das zahlte sich am Ende aus. Mit einem 26:23 schickten die Füchse Berlin den THW Kiel nach Hause.

Damit schaften sie eine Sensation, mit der keiner gerechnet, ja nicht einmal gewagt hätte von zu träumen. Der amtierende Deutsche Meister und Champions League-Sieger wurde besiegt! Das bedeutet, dass die Füchse Berlin in der dieser Saison bis jetzt die einzigen sind, die noch kein Spiel verloren oder unentschieden gespielt haben. Somit führen die Füchse die Tabelle an!

Eishockey – Eisbären Berlin gewinnen zu Hause gegen die Adler Mannheim

Ein richtig aufregendes Spiel durften die Berliner Eishockey Fans heute Abend (17.09.2010) in der O2 World mit erleben. Die Adler Mannheim waren angetreten um die Eisbären Berlin fertig zu machen und sich drei Punkte zu sichern.

Doch auch die Jungs aus der Hauptstadt wollten nach ihrer letzten Niederlage gegen Ingolstadt den Sieg zu Hause feiern und sich die Punkte sichern. Am Ende sollte allerdings keine der beiden Mannschaften die begehrten drei Punkte sichern können.

Im ersten Drittel des Spieles waren die Eisbären hellwach und konnten in den letzten Minuten das erste Tor verbuchen. Nach der ersten Pause kamen sie dann allerdings gar nicht gut ins Spiel und so konnten die Adler bereits in den ersten Minuten des zweiten Drittels den Ausgleich schießen.

Die Eisbären hatten zum Anfang des zweiten und auch des dritten Drittels wieder einmal das übliche Problem. Es schien als wären sie gerade aufgestanden und müssten erst mal zu sich kommen. Doch bei einem so schnellen Spiel wie Eishockey ist das wie ein Todesstoß.

Als sie dann aber wieder bei der Sache waren, konnten die Berliner das 2:1 machen. Leider nützt es nichts, wenn man danach wieder anfängt Fehlpässe zu machen und unkonzentriert spielt. Die Rechnung bekamen die Eisbären dann auch in der 56. Minute serviert, als die Adler erneut den Ausgleich schaften.

Bis zum Ende der regulären Spielzeit sollte sich dieses Ergebnis auch nicht mehr ändern. So ging man also ins Penaltyschießen. Nach dem auf beiden Seiten die ersten drei Schützen durch waren, wollte einfach immer noch kein Gewinner feststehen. Jetzt hieß es also Mann gegen Mann. Die Mannschaft die als erstes trifft, gewinnt auch dieses Spiel.

Und als erstes traf Denis Pederson und somit konnten die Eisbären Berlin wenigstens zwei Punkte auf ihrem Konto gutschreiben. Jetzt heißt es Luft holen und sich auf das nächste Spiel vorbereiten, das schon am Sonntag auf dem Plan steht. Dann geht es um 14:30 Uhr in der Berliner O2 World wieder um drei Punkte gegen die Iserlohn Roosters.