Es (Männer) sind meist eben doch nur Wilde!

Da haben also ein paar schlaue Wissenschaftler festgestellt, dass moderne Menschen nicht nur Kontakt zu Neandertalern hatten, sondern auch gleich Sex. Der Beweis dafür sei in unserem Erbgut, das zu vier Prozent mit dem des Neandertalers übereinstimmt. Schuld daran sollen die Leute aus dem Nahen Osten sein. Die haben nämlich auch gleich mal Nachwuchs mit den Neandertalern gezeugt.

Aber sind wir doch mal ehrlich, wirklich neu ist uns Frauen das doch nicht oder? Grunzende Geräusche, kratzen am Rücken oder an den Partien unterhalb des Bauchnabels fällt den meisten Männern so leicht, wie das Glas Bier in einem Zug zu leeren. Was also bedeutet, dass die vier Prozent beim männlichen Geschlecht wahrscheinlich nicht nur ruhen, sondern aktiviert sind und es auch ans Tageslicht schaffen.

Machomässiges Imponiergehabe kennt sicherlich jede Frau und mehr als müdes Lächeln ringt uns das schon lange nicht mehr ab. Nun aber auch noch den Beweis zu haben, dass wir uns das nicht nur eingebildet haben, ist eine Genugtuung. Nur leider scheinen auch immer mehr weibliche Wesen dieses Erbgut zu entdecken. Da wird gerülpst, gespuckt und geprügelt. Eine tolle Entwicklung.

Ich dachte ja immer, dass Revier Verteidigungen nur im Tierreich derart ausarten können, das es zu Mord und Totschlag kommt. Aber wenn man mal einen Blick in die Vergangenheit wirft, dann ist es gar nicht so abwegig, dass der Mensch Erbgut des Neandertalers mit sich rumträgt. Bereits die Macher von „Die Simpsons“ wussten das und zeigten Humor schon des Öfteren als primitiven Eingeborenen.

Jetzt hat die Wissenschaft also wieder etwas entdeckt und wahrscheinlich haben die Männer unserer Spezies nun eine weitere Ausrede warum sie so sind wie sie sind. Warum sie bauchkratzend mit einer Flasche Bier am Lagerfeuer sitzen und von ihren großen Taten berichten. Aber lassen wir sie einfach, es sind eben doch nur Wilde!