Der Winter breitet seinen kalten Atem aus

Der Winter hat Deutschland und den Rest Europas fest im Griff und irgendwie kann sich kaum einer darüber freuen. Die Bahn empfiehlt lieber nicht mit der Bahn zu fahren, auf den Flughäfen ist das Chaos nicht mehr einzudämmen und auf den Straßen haben die Autos große Probleme.

Da fällt einem die Vorfreude auf das Fest der Liebe nicht leicht. Viele kommen gar nicht zu ihren Lieben, sie sind „gestrandet“ an den Flughäfen in Deutschland und warten teilweise schon mehr als 24 Stunden um nach Hause zu kommen bzw. an ihren Zielort.

Es ist schon sehr ärgerlich und erstaunt einen umso mehr, wenn man bedenkt in welcher, technisch fortgeschrittenen Zeit wir eigentlich leben. Viele Leute vergleichen diesen Winter ja auch schon mit dem Winter 1978/79 und es scheint als wäre es damals nicht besser als heute gewesen, obwohl 30 Jahre und eine große technische Entwicklung dazwischen liegen, fährt die Bahn trotzdem nicht.

Wer hätte auch mit so einem Winter gerechnet? Da sieht man aber wieder mal, dass egal wie weit wir uns entwickeln, egal ob wir Menschen ins All schicken können oder in die Tiefen der Meere, die Natur hat uns einfach im Griff. Wir können versuchen sie zu beherrschen oder zu berechnen, am Ende macht sie was sie will und hält die Menschheit in Atem.

Wollen wir hoffen, dass sie uns für ein paar Tage eine kleine Verschnaufpause gönnt und alle dort gut ankommen wo sie hinwollen. So, dass das Fest der Liebe auch mit den Liebsten gefeiert werden kann und man sich in gemütlicher und geborgener Runde über den eisigen und schneevollen Winter unterhalten kann, mit einer Tasse Glühwein oder heißer Schokolade.

Griechenland – Ein Land steht kurz vor dem Untergang

Das es Griechenland nicht gut geht, wissen wir alle. Sie brauchten in der letzten Zeit finanzielle Unterstützung der EU. Auch wenn letztendlich Deutschland wohl das meiste Geld gegeben hat. Doch das Land kann nicht nur durch ein „bissel“ Geld gerettet werden.

Der Kern des Problems scheint viel tiefer zu liegen. Das zeigt auch der momentane desolate Zustand des Landes. Die LKW-Fahrer haben Griechenland in ihrer Hand, denn sie streiken und das Benzin wird knapp, da sie keines mehr an die Tankstellen liefern.

Grund für den Streik ist ein neues Gesetz, das von der Regierung erlassen wurde. Demnach dürfen all die, die einen LKW-Führerschein haben auch einen LKW-Fahrer arbeiten. Der normale Menschenverstand sagt, ist doch klar, wenn ich einen Führerschein habe, wo ist denn da das Problem?

Ganz einfach. Bisher durften die Kraftfahrer nur mit teuren Lizenzen auf den Straßen von Griechenland fahren. Die fühlen sich jetzt natürlich benachteiligt, außerdem wird die Konkurrenz größer. Also gingen sie in den Streik. Dieser Streik dauert aber nun schon fast eine Woche und so langsam aber sicher wird das ganze Land lahm gelegt.

Besonders schlimm trifft es die Tourismusbranche. Urlauber kommen nicht nach Hause, Fuhrunternehmen können ihre Fähren nicht einsetzen und vieles mehr. Das Land droht im Chaos zu versinken und es scheint im Moment nur die Lösung zu geben, dass das Militär die Lieferung und den Transport von Benzin übernimmt. Während sich die Kraftfahrer dazu entschieden haben weiter zu streiken.

Doch das ist ein Desaster für das Land, das seinen guten Ruf im Ausland gerade wieder versucht herzustellen. Faszinierend ist es auch zu sehen, dass es am Ende wirklich der einfache Bürger in der Hand hat ein Land und dessen Regierung vielleicht zu stürzen, aber zumindest kann er die Regierung und große Verlegenheit bringen.

Daran sieht man mal wieder, dass ohne den Rückhalt des Volkes jede Regierung zum Scheitern verurteilt ist. Aber auch das wir Menschen ohne Benzin bzw. Öl absolut aufgeschmissen sind. Traurig, dass wir so abhängig von diesem schwarzem Gold geworden sind.