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Castingshows Film & Fernsehen Kussi auf Bauchi

RTL und „Das Supertalent“ – Fernsehen am Rande des guten Geschmacks

Das RTL mit seiner Show „Das Supertalent“ nicht unbedingt für guten Geschmack steht, ist nichts Neues. Ein ums Andere Mal werden die Zuschauer mit sogenannten Talenten konfrontiert, die alles andere als vorzeigbar sind. Ob man bei einigen der Kandidaten wirklich von Talent sprechen kann, bleibt auch noch zu bezweifeln.

Die eine zerhämmert mit ihren überdimensional großen Brüsten Melonen und andere diverse Dinge, der andere steckt sich einen Kleiderbügel durch die Nase und ein dritter ist der Meinung auf der Bühne vor laufender Kamera mit seinem besten Stück auf eine Leinwand zu malen. Solche Leute gehören weder ins Fernsehen, noch auf eine Bühne.

Was RTL da seinen Zuschauern bietet zeigt auch wie viel RTL von seinen Zuschauern hält. Vermutlich denken sich die Produzenten und Entscheider, dass die Menschen vor den TV Geräten genau das sehen wollen, denn dummen Menschen, kann man dummes Zeug verkaufen. Ob es nun ekelerregend oder abstoßend ist, ist egal. Hauptsache die Einschaltquoten stimmen.

Problem bei der Sache ist, die scheinen zu stimmen. Also muss es genügend „Bauernopfer“ da draußen geben, die sich tatsächlich diese Sendung ansehen. Die anscheinend gerne sehen, wie andere sich zu totalen Idioten machen. Was allerdings auch immer wieder zur Verwunderung beiträgt, ist die Frage, wo kommen diese „Talente“ her?

Gibt es bei RTL ein paar Praktikanten, die losgeschickt werden den größten Idioten zu finden? Wer mit dem Sieger zurück kommt, kriegt dann wahrscheinlich eine Festeinstellung beim Privatsender. Eigentlich müsste man diese Show boykottieren, die geht komplett gegen jeden guten Geschmack. Doch kann man die Absetzung bzw. die Absetzung von „Das Supertalent“ nur schaffen, wenn man sich weigert auch nur eine weitere Minute seines kostbaren Lebens damit zu vergeuden, sich diesen Schwachsinn anzuschauen.

Womit wir wohl dann aber wieder bei der Zielgruppe dieser Show wären…

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Castingshows Film & Fernsehen x Factor

X Faktor – Aus für die Gruppe „Urban Candy“

Es ist mal wieder soweit. Dienstagabend und im Fernsehen versuchen junge Talente ihr Glück in einer Castingshow. X Faktor stand mal wieder an. Letzte Woche musste Meral gehen, eine junge Sängerin, die unter den Fittichen von Till Brönner stand. So dass er nun nur noch zwei Kandidaten coachen muss, genauso wie George Glück, der für die Gruppen verantwortlich ist.

Die einzige, die noch alle drei Sänger bei sich hat, ist Sarah Connor. Heute ging das Spiel allerdings von neuem los und als erste war Edita an der Reihe. Sie sang den bekannten Song von Aretha Franklin „Respect“ und wenn irgendwer irgendwann bezweifeln sollte oder bezweifelt hat, dass diese Frau singen kann, dann liegt er Meilen daneben. Edita Abdieski gehört auf die Bühnen dieser Welt!

Da hatte es Marlon Bertzbach als zweiter gar nicht so leicht. Mit „Boulevard of Broken Dreams“ von Green Day versuchte er sein Glück. Ohne Frage hat auch er Talent, aber die Songauswahl war vielleicht nicht unbedingt die beste, auch muss er noch eine Menge lernen. Dennoch konnte er sein Publikum begeistern und auch die Jury, zum Teil, begeistern.

Als dritte mussten heute Urban Candy auf die Bühne und bis jetzt gab es ja kaum positive Kritik von der Jury. Das sollte an diesem Abend mit dem Song „Geh davon aus“ von den Söhnen Mannheims geändert werden, aber so richtig sollte das nicht gelingen. Es ist immer noch Candy, die Frontfrau, die den Jungs den Rang abläuft.

Nun war wieder ein Schützling von Sarah an der Reihe. Mati Gavriel, der Individualist unter den Kandidaten rockte die Bühne mit dem Song „Don’t Stop Me Now“ von Queen. Also Thema „Kings and Queens of Pop“ super umgesetzt, auch wenn ein Lied von Queen nicht leicht zu singen ist. Ein Plus hat Mati auf jeden Fall, er kann die Zuschauer in seinen Bann ziehen. Ein Entertainer ohne Zweifel.

Auch Pino Severino machte seine Sache ein weiteres Mal, nach dem Ausrutscher letzte Woche, sehr gut. Mit „It’s a Man’s Man’s World“ von James Brown zeigte er seinen Kritikeren, dass er eine tolle Stimme hat und zu Recht bei dieser Show dabei ist.

Anthony Thet
durfte als nächstes vor die Jury treten und mit dem Song „I’ll be Waiting“ von Lenny Kravitz brachte er sicherlich so manches Frauenherz zum Schmelzen. Auch wenn Sarah und George negative Kritik äußerten, so war gesanglich nichts auszusetzen. Anthony ist eben ein kleiner Frauenschwarm.

Die letzten an diesem Abend waren „Big Soul“, die sich an dem Megahit „Free Your Mind“ von En Vogue versuchten. Und sie machten es gut. Die vier Frauen sind zwischen all den Kandidaten einfach herrlich erfrischend.

Dann machte Seal mit seinem neuen Song „Secret“ die Bühne unsicher und überbrückte damit die Wartezeit zum Ergebnis, welche zwei Kandidaten noch ein Mal gegen einander singen müssten. Nach ewigen Minuten war es dann so weit und es hieß „Urban Candy“ gegen Marlon Bertzbach.

Marlon entschied sich für den Song „Last Request“ von Paolo Nutini und „Urban Candy“ für Seeds „Ding“. Die letzte Entscheidung lag in Till Brönners Händen und er wollte „Urban Candy“ nicht mehr wiedersehen.

Ach und noch eine kleine Anmerkung zu Jochen Schropp! Der ist ja knuffig, da sollte sich so manch anderer Moderator mal ne Scheibe von abschneiden.

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Castingshows Film & Fernsehen Musik Stars x Factor

Castingshow X-Factor Songs der Kandidaten ( 2. Liveshow )

Heute abend gibt es die Zweite Liveshow von X-Factor zu sehen. Noch 8 Kandidaten sind von den tausenden Bewerbern übrig geblieben und beweisen wieder ihr können.

Letzte Woche musste der Act LaFamille gehen und damit hat George Glück nur noch zwei Acts zu betreuen. Die Kandidaten von Til Brönner und Sarah Connor haben es in die nächste Runde geschafft. Die Besten waren Big Soul:

Heute heißt das Motto „Blockbuster Nights“ und alle 8 verbliebenen Acts der Castingshow werden ihr Bestes geben, um auch noch in der nächsten Woche dabei zu sein.

Songs der Kandidaten bei X-Factor am 28.9.2010:

  • Matti Gavriel           „You’ll be a woman soon“ – Pulp Fiction
  • Marlon Bertzbach „The Blower’s Daughter“ – Damien Rice
  • Pino Severino         „Grace Kelly“ – Mika
  • Anthony Thet         „Purple rain“ – Purpel rain
  • Edita Abdieski       „Street Live“ – Randy Crawford
  • Meral Al-Mer         „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ – Nena
  • Big Soul                    „Think“ – Aretha Franklin
  • Urban Candy         „Crazy in Love“ – Beyonce Knowles und Jay-Z

Sarah Connor betreut die Kandidaten die zwischen 16 und 24 Jahren alt sind. Matti Gavriel präsentiert den Titel „You’ll be a woman soon“ aus dem Film Pulp Fiction. Marlon Bertzbach wird „The Blower’s Daughter“ von Damien Rice singen. Und Pino Severino wird „Grace Kelly“ von Mika singen. Alle drei haben letzte Woche eine super Performance hingelegt und waren sicher weiter.

Die Kandidaten von Til Brönner sind alle über 25 Jahre alt. Für Anthony Thet hat er den gleichnamigen Titel aus dem Film „Purple rain“ ausgesucht. Ihm kann man vermutlich jeden Song geben und er wird ein Hit. Edita Abdieski performt den Song „Street Live“ von Randy Crawford. Bei ihrem Talent und ihrer unglaublichen Stimme sollte ihr ein Weiterkommen sicher sein. Für Meral Al-Mer war es letzte Woche reichlich knapp, nur Sarah Connor rettete sie mit ihrer Entscheidung eine Runde weiter. Heute abend singt Meral von Nena den Titel „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“. Mit ihrer Extravaganz wird es sicherlich auch heute abend ür sie wieder schwer, problemlos die nächste Runde zu erreichen.

George Glück hatte in der letzten Woche etwas mehr Zeit für seine beiden noch verbleibenden Acts. Für Big Soul hat George Glück den Titel „Think“ von Aretha Franklin ausgesucht. Big Soul hat mittlerweile eine ganz ordentliche Fangemeinde, so dass man von einem weiterkommen der Gruppe fast ausgehen kann. Für die von George Glück zusammengewürfelte Band Urban Candy könnte es heute eventuell knapp werden. Sie mussten viel Kritik letzte Woche einstecken. Ob sie heute Abend wieder genug Anrufe bekommen bei der starken Konkurrenz kann man nur hofen. Sie treten mit dem Titel „Crazy in Love“ von Beyonce Knowles und Jay-Z an.

Am Ende der heutigen „X-Factor“ Show werden wieder die beiden Kandidaten mit den wenigsten Anrufern gegeneinader im direkten Duell antreten. Und die Jury entscheidet dann, welcher der beiden eine Runde weiter ist und wer leider nach Hause muss.

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Castingshows Film & Fernsehen Musik Stars

Dieter Bohlen sucht wieder das Supertalent

Es ist wieder soweit. Die Suche nach Deutschlands neuem Supertalent hat begonnen. In alter Besetzung ist die Jury wieder angetreten, um sich junge und alte Talente anzuschauen um eine Vorauswahl für die Liveshows zu treffen.Dieter Bohlen, Sylvie van der Vaart und Bruce Darnell hatten wieder jede Menge zu sehen, auch manches was sie nicht wollten, denn nicht jeder der zu der Castingshow „Supertalent“ kommt, hat auch wirklich Talent.

Und doch gab es einige Kandidaten, die die Jury zu Tränen rührten. Wie zum Beispiel der kleine 14-jährige Andrea Rezullo, der für seine tote Schwester so bezaubernd sang, dass es den Zuschauern und der Jury Tränen in die Augen trieb. Und wenn einem dann auch noch Dieter Bohlen zutraut der Nächste Teeniestar werden zu können, dann hat man wohl wirklich Talent.

Neu war in dieser dritten Staffel wohl auch, dass die Jurymitglieder direkt in den Auftritt mit einbezogen wurden. So musste Dieter Bohlen um seinen Arm fürchten als Samuraikämpfer Ryan Lam auf seinem Arm Gurken schnitt und Sylvie van der Vaart ließ sich sogar hypnotiesieren, weil die Jury nicht glauben konnte, dass Hypnotiseur Martin Bolze nicht rumtrickst auf der Bühne.

Auch skurieles gab es genug. Ein Mann der mit seinem nackten Körper Bilder malt, traf zwar nicht ganz Sylvies Geschmack, aber Dieter Bohlen und Bruce Darnell winkten ihn durch. Wenn man seinen Penis sonst nicht mehr verwenden kann, dann malt man eben Bilder damit. Was solls, wenigstens kreativ!

Und wer sich noch an „Die 3.Generation“ erinnert, der war gestern überrascht, einen der Sänger beim Supertalent wiederzusehen. Darko Kordic (34) war mal kurzzeitig berühmt, als er mit seinen Bandkollegen der „3. Generation“ den Titelsong zur ersten Staffel von Big Brother sang. Heute ist er Maler und Lackierer und wollte mit seiner Bewerbung beim Supertalent herausfinden, ob er wirklich ein Sänger ist. Und er hat die Jury damit absolut begeistert, Bruce und Sylvie mussten beide weinen. Dieter Bohlen sagte, dass er den perfekten Song für sich gefunden hat und die Symbiose aus seiner Stimme und der Nummer perfekt waren. Und damit war er eine Runde weiter.

Überrascht hat auch die kleine Koreanerin Korea, die mit ihrem Geigenauftritt erst das Publikum verärgert und dann zu absoluten Begeisterung gebracht hat. Auch sie ist eine Runde weiter.
Warten wir mal ab, was uns das Supertalent noch so bringt. Hoffentlich nicht wieder einen Hund.

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Castingshows Film & Fernsehen POPSTARS x Factor

Neue „Popstars“ jetzt schon dem Untergang geweiht?

Inzwischen gibt es „Popstars“ bereits seit zehn Jahren. Seit dem Jahr 2000 werden auf ProSieben immer wieder neue Gesangstalente gesucht und am Ende auch gefunden. Doch von den, bis jetzt, neun Bands kann man sich nur noch an die Hälfte erinnern, wenn es hoch kommt.

So den bekanntesten dürften wo die „No Angels“ gehören. Die Siegerinnen der ersten Staffel konnten sich über die letzten Jahre immer wieder in den deutschen Charts behaupten. Auch die Band aus dem Jahr 2006, „Monrose„, ist seit der Gründung stets erfolgreich. Zu den bekannteren Bands muss man natürlich auch „Queensberry“ zählen, trotz der bereits zwei neuen Mitglieder.

Von den anderen Gewinnern hat man so gut wie gar nichts gehört. Den schnellsten und leisesten Abgang hat wohl „Some & Any“ gemacht. Die Sieger der letzten Staffel konnten sich in den Charts überhaupt nicht beweisen. Scheinbar ging am Ende das Konzept, das man sich überlegt hatte, nicht auf.

Nun scheint es genau auf das gleiche rauszulaufen. Es sieht so aus, als könnte man sich nicht so recht entscheiden, welchen musikalischen Weg man einschlagen will. Vor Beginn der Staffel hieß es, das deutsch gesungen werden soll, mit ein bissel 80er-Mix und einem modernen Popeinschlag.

Jetzt hat man sich aber wohl schon wieder für eine ganz andere Richtung entschieden. Nun soll doch englisch gesungen werden und die Musik soll eher Elektro-Pop à la David Guetta bzw. Medina sein. Damit nicht genug, während man sich über den Stil noch nicht sicher ist, können sich die Jury-Mitglieder auch nicht über so manchen Kandidaten einigen.

Juror Stein ist der Meinung, dass in erster Linie um den Gesang geht und nicht um das Aussehen, D! hingegen ist, mal wieder, mehr von den sichtbaren Qualitäten der Kandidatinnen angetan. Da ist Streit natürlich vor programmiert. In der Zwischenzeit zieht die Castingshow „X Factor“ was Qualität und Einschaltquote angeht locker an „Popstars“ vorbei. Während man bei „Popstars“ also mal wieder nicht weiß wohin es eigentlich gehen soll, scheint es bei „X Factor“ genau in die Richtung zu gehen, die man sich vorgenommen hatte, nämlich nach oben.

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Castingshows Film & Fernsehen Musik Stars x Factor

X-Factor Kandidat lügt sich ins Juryhaus der Castingshow

Wie sollte es auch anders sein, überall wird gelogen oder zumindest nicht ganz die Wahrheit erzählt, um möglichst weit im Leben zu kommen. Jetzt gibt es also auch bei der Castingshow X-Factor einen Schummelkandidaten. Alexander Knappe ist dieser Kandidat. Er hat eine tolle Stimme und auch das Auftreten eines Superstars, aber hat wohl ordentlich Sympathiepunkte verloren durch seine Lügerei.

Letzten Dienstag sahen wir ihn alle noch mit Krücken durch die Studios humpeln, mit Schmerzverzerrtem Gesicht und nun stellt sich raus, dass sein Kreuzbandriss im Knie einfach nur erfunden war. Er ist noch an einem anderen Bandprojekt beteiligt und erfand deswegen für X-Factor eine „Notlüge“. Und wenn jemand wegen einem Kreuzbandriss absagt, glaubt man ihm schonmal, zumal es ja auch wirklich überzeugend vorgetragen war. Dann merkte er, dass er doch lieber bei X-Factor dabei ist und kam zurück, mit Krücken und „höllischen Schmerzen“. Er hoffte auf einen Mitleidsbonus bei der Jury und das hat er ja auch geschafft. Denn ins Juryhaus durfte er einziehen. Alexander hat jetzt gegenüber der Bild-Zeitung zugegeben, dass alles nur eine Lüge war.

Ganz ehrlich war er ja schon voher nicht, als er gegenüber Sarah Connor, einer der drei Juroren bei X-Factor, sagte, dass er bisher keine Erfahrungen im Musikgeschäft habe. Und das obwohl er quasi ein Profisänger ist. Immerhin sang er schon vor 6000 Menschen als er als Vorband von Ich+Ich und Juli auf einem Open-Air-Festival singen durfte. Er war schon 2005 von einem Produzenten entdeckt worden. Er selbst behauptet zwar, es war keine Lüge, er habe einfach nur nicht die ganze Wahrheit gesagt, aer das ist wohl Ansichtssache. Sarah Conner habe ihn nicht gefragt, was er schon alles gemacht hat, sondern nur wo er sonstnoch singe. Und im Moment habe er ja nichts, also war das seiner Meinung nach nicht gelogen.

Wie das bei den Fans und der Jury ankommt, werden wir wohl in den nächsten Sendungen von X-Factor sehen. Vermutlich hat er erstmal ein paar Sympathiepunkte verloren. Einen Rauswurf deswegen wird er wohl nicht erleben, da prinzipiell ja nichts gegen Vorerfahrungen spricht, aber das er von nun an viel genauer und kritischer angeschaut wird und eventuell ein paar Fans verliert, damit muss er rechnen.

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Castingshows Musik Stars x Factor

Castingshow X-Factor zeigt das Individualität nicht gefragt ist

Gestern Abend ging es um den Einzug ins Juryhaus bei X-Factor. Jeder der drei Juroren durfte 6 Künstler mitnehmen. Sarah Connor betreut und coacht die Gruppe der unter 25-jährigen. Til Brönner ist für die über 25-jährigen Sänger und Sängerinnen verantwortlich und der Produzent George Glück hat alle Gruppen und Duos unter seinen Fittichen.

Doch was war da gestern los. Die Kandidaten sollten zum einen einen Titel der vom Juror vorgegeben wurde singen und zum anderen später einen eigenen, selbst gewählten. So wurde nach und nach aussortiert, so dass am Ende in jeder Kategorie nur noch 6 Kandidaten übrig waren. Während es bei Till Brönner und Sarah Connor relativ problemlos lief, bahnte sich bei den Kandidaten von George Glück ein Eklat an. George Glück verlangte von dem Klassik-Fan-Kandidaten Florian und Esther, dass sie von den Black Eyed Peas den Song „I gotta feeling“ singen. Doch diese weigerten sich, weil das einfach nicht ihre Musikstilrichtung ist. Letztlich fliegen sie deswegen raus. Doch haben sie ernsthaft geglaubt, dass sie in einer Castingshow tatsächlich ihr eigenes Ding durchziehen können. Das wäre doch dann sehr naiv. Letztlich ist nicht entscheidend wie gut oder schlecht jemand tatsächlich singt, sondern wie gut jemand ins Konzept passt und sich formen und verbiegen lässt. Das man mit Klassik in Deutschland weniger Platten verkaufen kann, als mit Popmusik, sollte auch diesen beiden Kandidaten eigentlich klar gewesen sein.

Aber es war an diesem Beispiel einfach auch sehr deutlich zu erkennen, dass man seine eigenen Wünsche und Vorstellungen quasi vergessen kann, wenn man an einer Castingshow teilnimmt. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um X-Factor, DSDS oder Popstars handelt. Gesucht werden Leute die in zweiter Linie singen können und in erster Linie ins Konzept passen.

Es gelingt am Ende nur sehr wenigen Castingshowsiegern aus Deutschland wirklich langfristig Erfolg zu haben. Merkwürdigerweise kommen diese hauptsächlich aus den Castings von Popstars. Also Leute überlegt euch gut wo ihr euer Talent verbratet.

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Castingshows DSDS 2009 Stars x Factor

Menowins Bruder Mario scheitert beim X-Factor Casting

Das nicht jeder der einen Star in der Familie hat, auch das Gen der Stars hat, ist eigentlich nicht weiter verwunderlich. Nur weiß das nicht jeder. In der gestern ausgestrahlten Sendung X-Factor stellte sich der kleine Bruder von Menowin Fröhlich der Jury. Mario ist 20 Jahre alt und somit 2 Jahre jünger als sein berühmter Bruder Menowin, der bei DSDS 2009 der Zweitplazierte war und seitdem versucht seine Karriere vorwärts zu treiben.

Die Jury von X-Factor, die aus der Sängerin Sarah Conner, dem Trompeter Till Brönner und dem Produzenten George Glueck besteht, musste gestern Mario Fröhlich sagen, dass er definitiv kein Sänger ist. Schiefe Töne und dicke Sprüche reichen nicht um bei X-Factor in die nächste Runde zu kommen. Immerhin wird der nächste Star gesucht und keine billige Kopie eines berühmten Bruders.

Das Mario Fröhlich auch noch ausgerechnet einen Song performt hat, mit dem sein Bruder bei DSDS wirklich beeindrucken konnte, war sicherlich nicht sehr vorteilhaft für ihn. Mit dem Song „I Just Call To Say I Love You“ von Stevie Wonder sang sich Menowin damals in das Herz von Dieter Bohlen. Sein Bruder erntete damit nur Spott und harte Kritik.

X-Factor ist eine mitlerweile sehr erfolgreiche Castingshow, die zumindest mit Leona Lewis einen internationalen Star hervorgebracht hat. Zwar nicht in Deutschland, aber in England. 2006 gewann Leona Lewis die englische Castingshow X-Factor und wurde quasi über Nacht berühmt. Und schon ein Jahr später hatte sie einige Nummer-1-Hits weltweit.

Mario Fröhlich dachte sich wohl, was sein Bruder kann, das kann er schon lange. Er selbst sagt, dass er alles daran setzen würde, dahin zu kommen, wo sein Bruder Menowin ist und noch sein wird. Sarah Conner sagte ihm, dass es sicher für ihn sehr schwer sei, bei X-Factor aufzutreten, nachdem sein Bruder ganz Deutschland bewegt hat, aber kann nun einfach mal nicht singen. Mario dachte er würde locker weiterkommen, zumal ihm das sein Manager vorher sozusagen schon fast zugesichert hatte. Doch es sollte anders kommen und die Jury kickte ihn knallhart raus. Es reicht eben einfach nicht, der Bruder von Menowin zu sein.

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Castingshows Film & Fernsehen x Factor

X-Factor auf VOX – neue Sänger und Sängerinnen gesucht!

Scheinbar sind dem deutschen Fernsehen die Castingshows wie DSDS (Deutschland sucht den Superstar), Popstars oder andere, nicht genug zu sein. Jetzt zieht auch der Sender VOX nach und will jungen Talenten zu einem großen Erfolg verhelfen.

„X Factor“ heißt die neue Castingshow und die Kandidaten werden Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck bewertet. Moderieren wird die Show Jochen Schropp. Die meisten offenen Castings sind bereits abgelaufen, aber an zweien könnt ihr noch teilnehmen. Hier die Daten, die man kennen sollte, wenn man sich beweisen will.

Castingtermine:
Hamburg: 7. Mai 2010 um 12.00 Uhr
Edelfettwerk, Schnackenburgallee 202, 22525 Hamburg


Köln: 18. Mai 2010 um 13.30 Uhr
E-Werk, Schanzenstr. 37, 51063 Köln

Außerdem solltet ihr wissen, dass es drei Bewerbergruppen gibt. Da sich bei X Factor auch Gesangsduos bzw. – Gruppen anmelden können, wurde in drei Gruppen unterteilt. Die drei Bewerbungskategorien sehen wie folgt aus. Solosänger/-innen von 16 bis 24 Jahren, Solosänger/-innen ab 25 Jahren und Duette bzw. Gesangsgruppen ab 16 Jahren.

Die Show ist natürlich nicht neu und wurde mal wieder aus dem Ausland „importiert„. In Großbritannien erfunden, wird die Show unter anderem auch in Australien, Belgien, Dänemark, Griechenland, Island, Italien und vielen weiteren Ländern produziert.

Doch am ehesten kennt man die Sieger der britischen original Version. Den meisten dürfte Leona Lewis sicherlich bekannt sein. Mit ihrem ersten Song „Bleeding Love“, der in Deutschland veröffentlicht wurde, konnte sie sich vier Wochen lang auf Platz eins der Charts halten. Auch ihre nachfolgenden Titel hatten Erfolg. Zu Letzt sang sie den Titelsong für den Kinohit „Avatar“.

Mal schauen was die deutschen Kandidaten so zu zeigen haben und vielleicht kommt endlich mal mehr dabei raus als ein Mehrzad oder Menowin. Doch dass VOX zu RTL gehört, sollte man sich nicht allzu viel versprechen. Wie wir ja wissen müssen die Kandidaten eine Geschichte haben, die sich gut verkaufen lässt. Singen ist nur nebensächlich. Außerdem sollte erwähnt werden, dass die Auftaktsendung sowie das Finale auf RTL ausgestrahlt werden.

Mehr Informationen zu X Factor sowie das Bewerbungsformular bekommt ihr hier -> X Factor Infos