IKEA eröffnet am 13.Dezember in Berlin das vierte Einrichtunghaus – weil es so schön ist

Ikea Lichtenberg Berlin
Ikea Lichtenberg Berlin
Sind wir doch mal ehrlich. Jeder von uns war schon mindestens einmal Besucher in einem der schönen Möbelhäuser mit den vier großen blauen Buchstaben und jeder zweite hat auch schon sein Geld, mal mehr, mal weniger, bei IKEA gelassen. Insgeheim lieben wir dieses Stück Schweden in Deutschland, auch wenn wir es so nie zugeben würden. Naja zwei, drei Leute hassen es wahrscheinlich, aber selbst die waren schon mal dort.

Nun bekommt Berlin ein weiteres blau-gelbes Gebäude. Am 13. Dezember 2010 eröffnet in Berlin Lichtenberg IKEA seine Pforten. Auf 21.000 m² darf dann in Ruhe nach Küchen, Betten, Sitzmöbeln und allerhand Krims-Kram geschaut werden und natürlich sollte dabei auch wieder die ein oder andere Sache gekauft werden.

Mit dem IKEA-Haus in Lichtenberg erhält Berlin das vierte seiner Art. In Spandau, Tempelhof und Waltersdorf können Freunde des schwedischen Herstellers schon eine ganze Weile ihre Wohnungen a la IKEA-Card einrichten. Da ist es doch schon ein bisschen eigenartig, dass es noch ein weiteres Haus geben wird. Aber scheinbar ist Berlin ein gutes Pflaster was „billig Möbel“ angeht. Verständlich mit all den Studenten und Geringverdienern.

Doch muss man sagen, dass IKEA schon lange nicht mehr nur günstige Möbel hat. Man kann auch locker mal über 1.500 € oder mehr für eine Couch dort lassen. Also wer Lust hat, kann ab 13.12.2010 nun auch in Berlin Lichtenberg so richtig sein Geld loswerden oder auch einfach nur ein paar Dekostücke mit nach Hause nehmen.

Berliner Polizisten bekommen Namensschilder – eine Einladung für Kriminelle

Der Unmut der Berliner Polizisten ist in den letzen Tagen enorm angestiegen und das zu Recht. Es war schon lange im Gespräch, dass die Polizisten demnächst ein Namensschild tragen sollen. Nun hat die Regierung dies beschlossen und so wird man bald den Namen des Polizisten auf seiner Kleidung sehen.

Sollte es nicht der Name werden, dann eine Nummer. Grund für das alles ist der Übergriff einiger Polizisten auf Demonstranten. Wenn jetzt die Polizisten also ihren Namen offen präsentieren müssen, dann wäre es doch nur gerecht, dass die Demonstranten dies auch tun müssen. Gleiches Recht bzw. Unrecht für alle. Schließlich gibt es nicht nur friedliebende Menschen, die demonstrieren.

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit findet die Idee mit den Namensschildern eine gute Lösung, so würde mehr Nähe zum Volk geschaffen. Das lässt sich leicht sagen für jemanden, der Personenschutz hat. Doch inzwischen sollte auch er wissen, dass es gerade in Berlin Kriminelle gibt, die die Sache mit den Namensschildern für sich zu nutzen wissen.

Die Polizisten sind nicht einfach nur Beamte, sie sind Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder. Sie haben Familie und deren Sicherheit sehen sie jetzt bedroht. Wenn sie täglich da raus gehen und für uns ihr Leben riskieren, dann tun sie das, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie vielleicht an diesem Tag nicht nach Hause kommen, nicht den ersten Schultag der Tochter sehen, nicht dem Sohn beim Fußballspielen zusehen können oder ähnliches.

In Berlin dürfen Polizisten sowieso schon so gut wie gar nicht mehr. Schon wenn sie eine andere Person anfassen, schreit diese gleich Polizeigewalt. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, die gibt es überall. Aber warum müssen jetzt alle dafür büßen, während sich Kriminelle und radikale Demonstranten jetzt die Finger reiben vor Freude?

Diese Namensschildsache ist so unüberlegt, wie so einiges in Berlin. Man schaut sich immer nur die eine Seite der Medaille an, die andere wird fein säuberlich wegignoriert. Herzlich Glückwunsch, so kann man Probleme natürlich auch lösen.

Volleyball 1. Bundesliga – SCC Berlin schafft fünften Sieg im fünften Spiel

Als einzige Mannschaft in der ersten Bundesliga des Volleyballs hat der SCC Berlin nun schon fünf Spiele hinter sich. Das schwierigste war wohl allerdings das heutige Spiel gegen evivo Düren. Die machten die ganze Sache nämlich ganz schön spannend.

Mit einem tollen ersten Satz zeigen die Volleyballer aus Düren, dass sie gewillt sind in Berlin alles zu geben und auswärts ein paar Punkte einfahren wollen. Mit 23:25 gelang ihnen auch der erste Schlag und man konnte sehen, dass es die Berliner an diesem Abend nicht leicht haben werden.

Doch bereits im zweiten Satz konnten die Spieler des SCC, unterstützt von einem tollen Publikum, die Dürener in die Schranken weisen. Sie holten sich den Satz mit 25:22. Damit war wieder alles offen. Dennoch war es kein Alleingang.

Der dritte Satz war wohl der spannendste und nervenaufreibendste des Abends. Beide Mannschaften waren sich ebenbürtig. Da wurde kein Punkt verschenkt oder der Gegner auch nur allzu weit weggelassen. Eins um andere Mal konnte der Satzball des Gegners abgewehrt werden. Doch am Ende hatte der SCC den längeren Atem und das Quäntchen mehr Glück. Geschlagene 35 Minuten wurde um den dritten Satz gespielt, der dann mit 32:30 an die Heimmannschaft ging.

Somit war der SCC Berlin im Vorteil. Nach Sätzen stand es also 2:1 für die Berliner Volleyballer. Jetzt musste Düren nochmal kommen, wenn sie den Auswärtssieg mit nach Hause nehmen wollten. Doch das sollte an heute nicht der Fall sein. Auch wenn der vierte Satz hart umkämpft war, so konnten die Berliner am Ende doch als Sieger das Feld verlassen. Mit 25:23 holten sie sich den vierten und damit letzten Satz.

Schlussergebnis des heutigen Tages – SCC Berlin gegen evivo Düren 3:1. Damit holen sich die Berliner Volleyballer tatsächlich den fünften Sieg im fünften Spiel dieser Saison. Das dürfte eine spannende Saison werden.

„Wir sind die Nacht“ – Vampirsaga made in Germany (Trailer)

Wer jetzt denkt, dass sich hier ein deutscher Regisseur mal an einem romantischen Vampirfilm versuchen wollte, täuscht sich gewaltig. „Wir sind die Nacht“ ist keine heldenhafte Romanze, sondern ein blutiger Actionfilm. Der durch die Tatsache, dass die Vampire in diesem Streifen nur aus Frauen bestehen noch einmal das gewisse etwas bekommt.

Louisa, Nora und Charlotte sind Vampire, deren Blutdurst nie gestillt werden kann. In einer Bar trifft Louisa, die Anführerin, das junge Mädchen Lena. Fasziniert von ihr, beißt Louisa das Straßenmädchen und macht sie damit zu einem Wesen der Nacht.

Doch dieser Biss ist der Anfang einer Reihe von Ereignissen, die sich die Vampirladies so nie vorgestellt haben. Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter den Frauen her, sondern auch Lenas Freund Tom. Der ist selber Polizist und merkt nach Lenas Verschwinden, wie sehr er sie liebt. Damit ruft er allerdings die Eifersucht von Louise an den Tag, die ebenfalls ein Auge auf Lena geworfen hat.

Ort des Geschehens ist Berlin. Mit eindrucksvollen Bildern, schnellen Verfolgungsjagden und Kampfszenen, bei denen die Vampirdamen keine Gefangenen machen, überzeugt der Film auf ganzer Linie. Weg von „Twilight“-Hype zeigt er, was wir so an Vampiren lieben. Diese Unsterblichkeit und dadurch die Leichtigkeit des Seins. Sein Leben einfach durchzuziehen ohne sich dabei an Regeln halten zu müssen. Blutig, schnell und auf keinen Fall langweilig!

Dieser Film ist es auf jeden Fall wert mal wieder ins Kino zu gehen. Start ist der 28.10.2010! Mit dabei sind Karoline Herforth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer und Max Riemelt. Den Trailer könnt ihr euch jetzt schon mal ansehen.

Atomkraftwerkausstiegverschiebung verärgert das Volk

Ob es 100.000 (Schätzung der Veranstalter) oder 40.000 Demonstranten (Schätzung der Polizei) sei erst mal dahin gestellt. Fakt ist, dass sich zehntausende Menschen heute Nachmittag in Berlin trafen um gegen die Atom-Politik, die die derzeitige Regierung macht, zu demonstrieren.

Die Regierung hat vor die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um acht bis 14 Jahre zu verlängern. Viele Menschen sind mit dieser Entscheidung aber überhaupt nicht einverstanden, da sie um ihre Sicherheit fürchten. Sie werfen Merkel vor, sich nur um die Wünsche der Großkonzerne wie Vattenfall, RWE oder Eon zu kümmern.

Auch die Opposition nahm die Demonstration zum Anlass, ihren Unmut über die Laufzeitverlängerung kund zu tun. Sie ist der Meinung, das Merkel, diese Entscheidung spätestens bei der nächsten Wahl bemerken wird. Doch was können die Demonstranten wirklich erreichen?

Sie werden auf jeden Fall bis zum bitteren Ende weiterkämpfen, in der Hoffnung, die Entscheidung über die Verlängerung des Atomkraftwerkaustiegs noch einmal kippen zu können. Höchst wahrscheinlich ist dies ein aussichtsloser Kampf, doch er muss gekämpft werden, sonst denkt die Regierung am Ende dem Volk sei es egal, was die da oben tun.

Wirklich beeinflussen können die deutschen Bürger die Entscheidung der Regierung nicht, aber zeigen, dass sie verärgert sind, steht ihnen auf jeden Fall zu. Letztendlich aber, haben die Konzerne Deutschland in der Hand. Die Großkonzerne bringen die Arbeit und sie bringen das Geld. Das wiederum führt dazu, dass sie Macht haben. Was allerdings wirklich hinter den Kulissen passiert, werden wir als „normal sterbliche“ niemals erfahren.

In wieweit wurde zum Beispiel die Opposition in die Vorhaben eingeweiht? Hat sie womöglich sogar ihr okay dafür gegeben, nur um dann bei der nächsten Wahl die Großkonzerne auf ihrer Seite zu wissen? Im Grunde ist es egal ob die Opposition dafür ist oder nicht. Die Demonstranten und viele Bürger haben schon lange das Vertrauen in die Politik und die Regierung verloren. Egal ob CDU, SPD oder Grüne.

Eishockey – Eisbären Berlin gewinnen zu Hause gegen die Adler Mannheim

Ein richtig aufregendes Spiel durften die Berliner Eishockey Fans heute Abend (17.09.2010) in der O2 World mit erleben. Die Adler Mannheim waren angetreten um die Eisbären Berlin fertig zu machen und sich drei Punkte zu sichern.

Doch auch die Jungs aus der Hauptstadt wollten nach ihrer letzten Niederlage gegen Ingolstadt den Sieg zu Hause feiern und sich die Punkte sichern. Am Ende sollte allerdings keine der beiden Mannschaften die begehrten drei Punkte sichern können.

Im ersten Drittel des Spieles waren die Eisbären hellwach und konnten in den letzten Minuten das erste Tor verbuchen. Nach der ersten Pause kamen sie dann allerdings gar nicht gut ins Spiel und so konnten die Adler bereits in den ersten Minuten des zweiten Drittels den Ausgleich schießen.

Die Eisbären hatten zum Anfang des zweiten und auch des dritten Drittels wieder einmal das übliche Problem. Es schien als wären sie gerade aufgestanden und müssten erst mal zu sich kommen. Doch bei einem so schnellen Spiel wie Eishockey ist das wie ein Todesstoß.

Als sie dann aber wieder bei der Sache waren, konnten die Berliner das 2:1 machen. Leider nützt es nichts, wenn man danach wieder anfängt Fehlpässe zu machen und unkonzentriert spielt. Die Rechnung bekamen die Eisbären dann auch in der 56. Minute serviert, als die Adler erneut den Ausgleich schaften.

Bis zum Ende der regulären Spielzeit sollte sich dieses Ergebnis auch nicht mehr ändern. So ging man also ins Penaltyschießen. Nach dem auf beiden Seiten die ersten drei Schützen durch waren, wollte einfach immer noch kein Gewinner feststehen. Jetzt hieß es also Mann gegen Mann. Die Mannschaft die als erstes trifft, gewinnt auch dieses Spiel.

Und als erstes traf Denis Pederson und somit konnten die Eisbären Berlin wenigstens zwei Punkte auf ihrem Konto gutschreiben. Jetzt heißt es Luft holen und sich auf das nächste Spiel vorbereiten, das schon am Sonntag auf dem Plan steht. Dann geht es um 14:30 Uhr in der Berliner O2 World wieder um drei Punkte gegen die Iserlohn Roosters.

Warum Berliner Zweitklässer Verlierer sind

Berlin möchte ja immer so schön fortschrittlich sein, das bezieht sich natürlich auch auf das Schulsystem. Nun werden in Berlin bereits seit geraumer Zeit die Schüler der ersten Klasse und die der zweiten Klasse zusammen unterrichtet. Das hat für eine Gruppe sicherlich einen Vorteil, doch für die zweite wohl weniger.

Es gibt sehr viele Kinder, die in diesem Alter noch gerne lernen, die Neues kennenlernen möchten. Doch oftmals macht ihnen dieses Schulsystem einen Strich durch die Rechnung. Während Kinder, die gerade erst in die Schule gekommen sind von den „älteren“ Kindern lernen können, haben Zweitklässler diese Möglichkeit nicht mehr.

Im Gegenteil, die Idee ist ja, dass sie den jüngeren helfen und so das gelernte anwenden können und es sich so besser merken können. Oftmals ist graue Theorie nur leider nicht praktisch umsetzbar. Viele Zweitklässler bleiben in ihrem Wissen eher zurück als das ihnen dieses System weiterhilft.

Man muss alte und bewährte Dinge nicht immer ändern. Denn nur wenn etwas bereits vor Jahren gut war, heißt es nicht dass es plötzlich schlecht ist. Es ist ja gerade deswegen gut, weil man schon genug Zeit hatte andere Sachen auszuprobieren, die letztendlich nicht besonders gut gelaufen sind.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Schulsystem von damals (auch das in DDR) nicht schlecht war und dennoch ist man immer wieder der Meinung, dass man daran rumschrauben muss. Ständig wird etwas geändert. Mal muss man 13 Jahre bis zum ABI machen, dann wieder 12. Früher hat man Noten schon in der ersten Klasse bekommen, nun gibt es Beurteilungen.

Wenn man an jeder Schraube dreht, dann kann es passieren, dass man alles verdreht und es am Ende kaputt macht. Aber scheinbar will sich jeder Politiker, Senator oder ähnliches ein Denkmal setzen, vergisst dabei allerdings das Wohl der Allgemeinheit oder in diesem Fall, dass der Kinder.

Eurovision Songcontest, welche Stadt wird Austragungsort???

Jetzt stehen endlich die vier Bewerber-Städte fest für den Eurovision Songcontest fest. Die vier Städte: Hannover, Düsseldorf, Hamburg und natürlich Berlin haben ihre Bewerbungen beim NDR eingereicht. Wo wird der Eurovision Songcontest 2011 in Deutschland stattfinden?

Die Entscheidung soll der NDR zusammen mit der ARD und der European Broadcasting Union (EBU) noch diesen Sommer fällen. Eins steht fest, das Finale des Songcontest findet am 14.Mai 2011 statt, die Halbfinalshows finden an den zwei Tagen vorher statt. Außerdem steht fest das Lena Meyer Landrut ihren Titel verteidigen wird.
Welchen Titel sie singt steht noch nicht fest, dieser soll wahrscheinlich in einer Fernsehshow von uns, dem Publikum, gewählt werden.

Mit dem wohl tollsten Austragungsort hat sich Berlin beworben. Mit dem ehemaligen Flughafen Tempelhof haben wir wohl gute Chancen, es gibt dort furchtbar viel Platz und tausende Möglichkeiten. Außerdem hat sich auch unsere Lena für die Hauptstadt ausgesprochen, dass gehört sich doch schließlich auch so.

Düsseldorf hat sich mit seiner Arena beworben, wo sonst die Heimspiele vom Fortuna Düsseldorf stattfinden. Doch ob Düsseldorf nach der tragischen Massenpanik bei der Loveparade gleich wieder eine Chance bekommen, oder gerade deswegen? Wer weiß…

Hannover und Hamburg haben sich beide mit ihren traditionellen Messehallen beworben, auch schön, soll ja jeder seine Chance bekommen. Hannover hat noch den kleinen Vorteil, dass es ja Lena´s Heimatstadt ist. Aber warum Hamburg? Weil da der NDR sitzt?

Wir werden es sehr bald wissen, für welche Stadt sich der NDR, die ARD und die EBU entscheiden werden.

Doch wo ist eigentlich Stefan Raab? Wo ist Köln, gab es da keine Bewerbung? Köln hat wohl angeblich keinen Termin dafür frei, naja. Und der Stefan? Ist er irgendwie ausgespielt worden? Aber gerade Stefan Raab, mit seinem Engagement, hat den Eurovision Songcontest doch gerade wieder interessant und erfolgreich gemacht.

Man wird sehen wie die ARD und ProSieben zusammen arbeiten werden.

Wir jedenfalls freuen uns auf den Eurovision Songcontest, egal wo er stattfinden wird. Wir sind am 14.Mai 2011 dabei und drücken Lena die Daumen.

Loveparade – Anzahl der Verletzten liegt bei über 500

Es ist die schlimmste Tragödie in der Geschichte der Loveparade. Was da am Wochenende in Duisburg geschehen ist, lässt wohl kaum jemanden unberührt. Menschen, die in Panik geraten, weil sie eingezwängt sind und keine Möglichkeit haben wegzukommen.

19 jungen Leuten hat die Missplanung und die Missachtung von Sicherheit das Leben gekostet. 43 Raver befinden sich noch im Krankenhaus, davon schwebt ein Opfer noch in Lebensgefahr. Insgesamt sollen 511 Menschen verletzt worden sein. Und das alles aus Profitgier?

Die Veranstalter wussten, dass das Gelände nur für 250 000 Menschen freigegeben war, doch es sollen wohl 1,4 Millionen begeisterte Fans gekommen sein. Sie wollten nur ein wenig feiern, Spaß haben, aber mit dem Ausgang dieser Love-Parade hat so keiner gerechnet.

Obwohl es ja bereits im Vorfeld Kritik am Standort gab. Besonders von den Leuten aus der Bevölkerung, die genau wussten, wie klein und ungeeignet das alte Güterbahnhofsgelände war. So mal es doch wirklich ab zu sehen war, dass nicht nur 250 000 Menschen kommen würden.

Berlin hat in alle den Jahren zuvor gezeigt, dass die Loveparade ein Ereignis ist, das Menschen aus der ganzen Welt zusammen bringt. Was kommt also als nächstes? Es wird wahrscheinlich nie wieder eine Loveparade geben, zumindest nicht unter dem Namen.

Dieses Kapitel ist nun endgültig abgeschlossen. Doch sicher wird man nach anderen Standorten und Namen für diese Veranstaltung suchen. Letztendlich hat man ja gesehen, dass die Nachfrage noch immer so hoch ist, wenn nicht sogar noch höher, wie vor drei Jahren.

Ob und wo wenn es einen Ableger der größten Techno-Party geben wird, wird man wahrscheinlich erst entscheiden, wenn der Prozess, der jetzt auf Veranstalter und Organisatoren zu kommt, vorbei ist.

Wird Lena 2011 wirklich ihren Titel verteidigen?

Jetzt gehen die Diskussionen wieder von vorne los. Laut Spiegel sind die Gemüter zum Thema „Lena Meyer Landrut“ in der ARD sehr gereizt. Denn sie fühlen sich von Stefan Raab überrannt und übergangen. Der NDR-Intendant Lutz Marmor hat Stefan Raab mit seiner Idee einfach zu schnell zugestimmt.
Wer wird denn nun Deutschland im nächsten Jahr beim Eurovision Songcontest vertreten? Für Stefan Raab war nach dem Sieg klar, Lena wird ihren Titel auch 2011 verteidigen, denn dies sei zwar neu beim Eurovision Songcontest, jedoch sei es sonst doch überall üblich seinen Titel zu verteidigen. So machen es alle Sportler, also warum nicht auch Lena singend?
Das Problem ist natürlich, das auch die ARD an den Erfolg der Show „Unser Star für Oslo“ anknüpfen möchte. Aber was wird es für eine große Show geben, wenn Lena als Verteidiger sowieso schon fest steht? Gar keine! Aber das wollen wir doch auch nicht.

Doch die Frage bleibt immer noch im Raum stehen. Ist es jetzt definitiv, das Lena den Song verteidigt, oder nicht? Wer wird und wer darf das überhaupt entscheiden? Machen wir eine neue Casting Show und Lena muss sich da nochmal durchsetzen, oder wir suchen in einer neuen Show einfach nur den Titel für Lena gemeinsam aus? Es gibt so viele Ideen, und am Ende geht es dabei doch wieder einmal nur ums Geld, wer kann für sich am meisten Profit raus holen…..arme Lena, alles auf ihre Kosten. Da ist Lena doch wirklich nur der Spring-Ball, sie muss das machen was „die Großen“ ihr dann sagen.

Wie wäre es mit einer Facebook Umfrage, Diskussion, vielleicht reagiert der moderne Stefan Raab ja auf so etwas? Was möchte das Publikum? Schließlich bringen die Einschaltquoten das Geld.

Warum ist das Thema Eurovision Songcontest in Deutschland eigentlich sooooo schwierig? Auch auf die Frage wo das ganze nun statt finden soll, gibt es ja immer noch keine Antwort. Auch wieder die Frage wer darf und wird das entscheiden?

Fragt man Lena, sie ist für die Hauptstadt, denn „Hauptstadt ist immer gut“ und Berlin vertritt Deutschland am Besten, es ist schließlich unser einzigartiges Berlin. Hannover als Lenas Heimatstadt, naja vielleicht auch ok, denn aus Hannover kommt man halt im Moment wenn man etwas zu sagen hat. Außerdem sind die anderen vorgeschlagenen Städte ja gleich wieder Profit mäßig angehaucht. In Köln sitzt Stefan Raab mit seiner Produktionsfirma Brainpool TV, und in Hamburg? Warum eigentlich Hamburg? Ach da sitzt der ja der NDR?

Wir werden sehen, es bleibt weiter spannend, das steht fest. Wird Lena ihre Chance bekommen?
Ich bin für Lena als Titelverteidiger, mal wieder was neues in der Eurovision Songcontest Geschichte, aber eine schöne nette Show, so wie ein „Star für Oslo“ war, möchte ich bitte auch. Das ganze natürlich in Berlin, weil Lena das auch will, und wie sie sagt „Hauptstadt ist immer irgendwie gut„.

Karneval der Kulturen in Berlin vom 21.Mai – 24.Mai

Es ist mal wieder soweit! In den Straßen von Berlin hält der Karneval der Kulturen Einzug. Das Straßenfest findet nun zum 15. Mal statt und es werden zwischen 600.000 und eine Million Menschen erwartet, die durch die Straßen ziehen und sich ihren Weg durch die unterschiedlichsten Kulturen der Welt bahnen.

Auf vier Bühnen werden Tänze, Gesang und andere Sachen aus der Welt präsentiert. Natürlich kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Wer schon immer etwas anderes probieren wollte und seinen Geschmackssinn auf eine Reise schicken wollte, ist hier genau richtig. Auch ein Souvenir aus entfernten Ländern kann auf dem Straßenfest erworben werden.

Los geht es am Freitag den 21. Mai um 16:00 Uhr und gefeiert werden darf bis 24:00 Uhr, dann heißt es neue Kraft sammeln, denn Samstag und Sonntag geht es bereits um 11:00 Uhr los. Wer kann, darf abermals bis 24:00 Uhr feiern. Am Montag kann man das Pfingstwochenende dann entspannt beim Fest ausklingen lassen um dann gegen 19:00 Uhr nach Hause zu gehen und in Erinnerung und Sehnsucht an ferne Länder zu schwelgen. Ort des Geschehens ist der Blücherplatz.

Wer keine Lust auf das Straßenfest hat, sollte aber unter keinen Umständen den legendären Umzug verpassen. Der findet am Sonntag den 23.Mai statt und startet vom Hermannplatz, über Hasenheide, Gneisenaustraße und Yorckstraße. Das Ganze dauert von 12.30 – 21.30 Uhr. Circa 70 Wagen, große und kleine, 4500 Menschen in rund 100 Gruppen gestalten diesen Umzug und verzaubern die Zuschauer.

Wer also noch nicht weiß, was er über Pfingsten machen soll, ist in Berlin richtig aufgehoben!

Das Double ist geschafft – FC Bayern München holt den DFB Pokal

Nachdem die Meisterschale diese Jahr wieder einmal nach Bayern ging, konnten sich die Fußballer aus dem Süden Deutschland auch den DFB Pokal holen. Gestern zeigten sie im Berliner Olympia Stadium das sie im Moment einfach die beste Mannschaft sind.

Hatte es den ganzen Tag über geregnet, hörte es zum Finale auf und das Finalspiel Werder Bremen gegen FC Bayern München konnte im Trockenen stattfinden. Der Titelverteidiger Werder Bremen sah allerdings nicht so gut auf dem Platz aus.

Die Münchner hatten das Spiel unter Kontrolle und so sehr sich die Bremer auch anstrengten, die Bayern waren einfach um Längen besser. Was dann auch in der 35 Minuten zum ersten Erfolg der Fußballer im roten Trikot führte. Robben brachte nach einem Handelfmeter den Ball ins gegnerische Tor.

In der ersten Halbzeit passierte dann auch nicht mehr all zu viel. Man ging also mit einem 0:1 in die Pause und im Grunde war für Werder Bremen noch alles drin. Doch die Bayern drehten in der zweiten Halbzeit noch mal richtig auf und die Bremer hatten ihre liebe Mühe da mitzuhalten.

Bereits einige Minuten nach Anpfiff zur zweiten Hälfte fiel das 0:2. Olic versenkte den Ball nach einem Linksschuss von van Buyten und brachte Traum der Bremer so gut wie zum Platzen. Einen Rückstand von zwei Toren kann man durchaus noch aufholen und so versuchten die Jungs in grün alles. Aber es sollte einfach nicht sein.

Nachdem dritten Tor, gemacht von Ribéry mit Unterstützung von van Bommel, war der DFB Pokal und damit einer Wiederholung des Erfolges aus der letzten Saison für die Bremer undenkbar. Sie kämpften zwar noch immer, aber dass das Spiel verloren war, wussten sie. Da war gelb/rot für Frings eigentlich schon fast symbolisch für das Spiel.

In der 83. Minute gab es dann auch noch das 4:0, von Schweinsteiger mit Hilfe von Lahm. Ein Debakel für Werder Bremen, aber es zeigte einfach wie groß Bayern München im Moment ist. Somit konnte der FC Bayern München zum zweiten Mal in diesem Jahr in Berlin feiern. Sollten sie auch kommende Woche die Champions League gewinnen gegen den italienische Meister und Pokalsieger Inter Mailand, dann wird München und ganz Bayern wahrscheinlich im Ausnahmezustand sein.