Schiedsrichter tötet Fussballspieler

Da erhält das Sprichwort „Sport ist Mord“ doch gleich einen ganz anderen Sinn. In Brasilien spielte man in der Amateurliga ein nettes kleines Fußballspiel, doch während die Spieler das Spiel wohl nur als Spaß ansahen, war dem Schiedsrichter anders zu mute.

Mitten im Spiel ging der Schiedsrichter Chaves auf zwei der Spieler mit dem Messer los. Dabei wurde einer der beiden so schwer verletzt, dass er noch auf dem Spielfeld starb. Was war passiert? Der Spieler Jose da Silva war mit einer Entscheidung, die Chaves zuvor gefällt hatte nicht einverstanden und trat den Unparteiischen.

Das wiederum fand dieser gar nicht gut, rastete aus und zog ein Messer. Damit stach er auf da Silva ein. Sein Bruder, der ebenfalls mitspielte, allerdings inzwischen am Spielrand stand, eilte auf den Platz um seinen Bruder zu helfen. Dabei wurde er aber auch lebensgefährlich verletzt.

Natürlich war keine Polizei anwesend und so flüchtete der Schiedsrichter Chaves und konnte bis jetzt auch noch nicht wieder aufgefunden werden. Das die Amateurliga gefährlich ist, ist nichts Neues. Normalerweise hört man aber von Schlägereien oder ähnlichem.

Vielleicht ist es in Brasilien ja auch nicht ungewöhnlich, dass ein Schiedsrichter ein Messer mit auf den Platz nimmt, aber das er dieses dann auch noch benutzt, scheint auch für brasilianische Fussballverhältnisse ein wenig übertrieben zu sein.

Ob das hier in Deutschland auch möglich ist? Wahrscheinlich schon. In der Amateurliga werden keine Schiedsrichter oder Spieler auf Waffen kontrolliert. War bis jetzt ja auch noch nicht nötig.