Neue „Popstars“ jetzt schon dem Untergang geweiht?

Inzwischen gibt es „Popstars“ bereits seit zehn Jahren. Seit dem Jahr 2000 werden auf ProSieben immer wieder neue Gesangstalente gesucht und am Ende auch gefunden. Doch von den, bis jetzt, neun Bands kann man sich nur noch an die Hälfte erinnern, wenn es hoch kommt.

So den bekanntesten dürften wo die „No Angels“ gehören. Die Siegerinnen der ersten Staffel konnten sich über die letzten Jahre immer wieder in den deutschen Charts behaupten. Auch die Band aus dem Jahr 2006, „Monrose„, ist seit der Gründung stets erfolgreich. Zu den bekannteren Bands muss man natürlich auch „Queensberry“ zählen, trotz der bereits zwei neuen Mitglieder.

Von den anderen Gewinnern hat man so gut wie gar nichts gehört. Den schnellsten und leisesten Abgang hat wohl „Some & Any“ gemacht. Die Sieger der letzten Staffel konnten sich in den Charts überhaupt nicht beweisen. Scheinbar ging am Ende das Konzept, das man sich überlegt hatte, nicht auf.

Nun scheint es genau auf das gleiche rauszulaufen. Es sieht so aus, als könnte man sich nicht so recht entscheiden, welchen musikalischen Weg man einschlagen will. Vor Beginn der Staffel hieß es, das deutsch gesungen werden soll, mit ein bissel 80er-Mix und einem modernen Popeinschlag.

Jetzt hat man sich aber wohl schon wieder für eine ganz andere Richtung entschieden. Nun soll doch englisch gesungen werden und die Musik soll eher Elektro-Pop à la David Guetta bzw. Medina sein. Damit nicht genug, während man sich über den Stil noch nicht sicher ist, können sich die Jury-Mitglieder auch nicht über so manchen Kandidaten einigen.

Juror Stein ist der Meinung, dass in erster Linie um den Gesang geht und nicht um das Aussehen, D! hingegen ist, mal wieder, mehr von den sichtbaren Qualitäten der Kandidatinnen angetan. Da ist Streit natürlich vor programmiert. In der Zwischenzeit zieht die Castingshow „X Factor“ was Qualität und Einschaltquote angeht locker an „Popstars“ vorbei. Während man bei „Popstars“ also mal wieder nicht weiß wohin es eigentlich gehen soll, scheint es bei „X Factor“ genau in die Richtung zu gehen, die man sich vorgenommen hatte, nämlich nach oben.