Im nächsten Leben werde ich Sportler!

Okay, da schuften wir Tag ein und Tag aus, 365 Tage, 52 Wochen und das jedes Jahr. Und dann bleibt uns am Ende vielleicht gerade mal 1 Cent übrig, den wir dann aber auch noch sparen müssen, weil die Chance auf eine Rente, von der man leben kann, gegen Null läuft. Da könnte man schon ab und an verzweifeln.

Aber das ganze erreicht grundsätzlich erst dann den Höhepunkt, wenn man wieder einmal hört was ein Fußballer, Motorradfahrer, Golfer oder was auch immer für eine sportartausführender Profiathlet an Geld hinterhergeworfen bekommt.

Vor allem ist es extrem unverständlich, dass zum Beispiel über eine Ablösesumme für einen Fußballspieler von 14-18 Millionen diskutiert wird. Für was? Dafür das er den Ball hin und her spielt und vielleicht mal ein Tor schießt? Was genau leistet den dieser Spieler? Nichts!

Was ist mit all den ehrenamtlichen Helfern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Krankenschwestern etc.? Einige von ihnen riskieren ihre Leben um anderen Menschen zu helfen und was bekommen sie? Ein lächerliches Gehalt, von dem man ganz sicher keine großen Sprünge machen kann. Diese Menschen können sich keine Villa mit Swimmingpool leisten oder einen Urlaub in den teuersten und nobelsten Hotels.

Während junge Sportler, die teilweise noch nicht einmal Mitte Zwanzig sind, gar nicht wissen wohin mit dem ganzen Geld. Leben Menschen, die bereits seit Jahren arbeiten gehen oder 40 Jahre Arbeit hinter sich haben, an der Existenzgrenze.

Wie kann man das erklären? Kann man das überhaupt erklären? Was soll man seinen Kindern sagen, wenn sie fragen wofür ein Fußballer, Motorradfahrer oder Golfer so viel bekommt? Wie soll man seinen Kindern die richtigen Werte beibringen und wo beginnt die Habgier?

Und sind wir doch mal ehrlich, welcher Profisportler, der im Jahr mehrere Millionen verdient, kann die in seinem Leben auch wieder ausgeben? Wie viel Geld benötigt er wirklich um dennoch angenehm und beruhigt zu leben? da gehen natürlich einige Millionäre jetzt einen Pionierpfad, in dem sie ein Teil ihres Vermögens spenden, dennoch bleibt ihnen noch genug Geld um einen schönes Leben zu führen.

Also, was bleibt uns am Ende zu tun? Genau! Hoffen, dass wir im nächsten Leben als überbezahlter Spitzensportler wiedergeboren werden.

Ein Gedanke zu „Im nächsten Leben werde ich Sportler!“

  1. Na dann streng dich mal an, übrigens muss man auch ein männlicher Sportler sein. Oder fällt Dir sofort eine überbezahlte Sportlerin ein?
    Da gibt es echt krasse Unterschiede.

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