„Fair Game“ – ein, auf Tatsachen beruhender Film, über die CIA und die niederträchtige Bush-Regierung (Trailer)

Als die USA 2003 in den Irak einmarschiert, begründet die damalige Regierung unter George W. Bush dies damit, dass aus Afrika angereichertes Uran in den Irak gebracht worden sein soll. Der ehemalige Botschafter Joseph Wilson war allerdings zuvor nach Niger gereist, weil ihm seine Frau, die für den CIA arbeitende Spionin Valerie Palme, dies geraten hatte.

Was Wilson aber nicht in Niger findet ist Uran. Diese Entdeckung meldet er, dennoch rechtfertig Bush den Einmarsch genau damit. Wilson wird hellhörig und veröffentlicht einen Artikel mit dem Titel „Was ich nicht Afrika gefunden habe“. Mit diesem Artikel stößt er allerdings eine politische Affäre an, die für alle Beteiligten in einer mittelschweren Katastrophe enden.

Seine Frau wird durch den konservativen Autoren Robert Novak als CIA-Agentin entlarvt. Damit beginnt für Palme und Wilson ein Spießrutenlauf, bei dem nicht nur ihre Existenz in Gefahr geriet. Mit „Fair Game“ präsentiert Regisseur Doug Liman einen mitreißenden Film über die Hinterhältigkeit der Bush-Regierung und wie sie mit allen Mitteln versucht hat, unliebsame Kritiker mundtot zu machen.

Dadurch, dass der Film nicht nur aus der Feder eines Hollywood-Regisseurs stammt, sondern auf wahren Begebenheiten beruht, überzeugt er noch mehr als andere Filme, die Kritik an der Bush-Regierung und deren Entscheidungen zeigten. Auch Sean Penn und Naomi Watts in den Hauptrollen überzeugen restlos.

Für jeden, der Politthriller liebt und gerne auch mal einen kleinen Einblick in die Welt der CIA haben möchte, ist dieser Film genau das richtige. Ab 25.11.2010 ist „Fair Game“ bei uns in den Kinos zu sehen. Hier schon mal ein Trailer.