Fabian Hambüchen hat seine Autobiografie geschrieben, mit 22 Jahren

Ja, ja, da hat der kleine Turner nun mit 22 Jahren schon mal sein seine Autobiografie geschrieben. Muss natürlich auch sein. Schließlich hat er schon soviel erlebt und noch mehr geleistet, dass es anscheinent bereits für ein ganzes Buch reicht.

Von der ersten großen Liebe über die bisher größten Erfolge bis hin zu seinen Zielen, all das kann man in „Fabian Hambüchen – Die Autobiografie“ nachlesen. Ob man es wissen will? Das sollte wohl jeder für sich entscheiden, aber vermutlich wird es diese Lektüre nicht auf die Liste der 1001 Bücher, die man gelesen haben muss bevor man stirbt, schaffen.

Wer sich für den Leistungssport, insbesondere das Turnen interessiert, dem könnte dieses Buch und die kleine Geschichte über Fabian Hambüchen und seinen Weg bis ganz nach oben, sicher gefallen. Bleibt trotzdem die Frage, warum? Er hat Sponsorenverträge und gewinnt auch nicht unbedignt unansehnliche Summen bei verschiedenen Wettkämpfen.

Hat er das Buch nun geschrieben weil er das Geld braucht oder weil irgendwer mal wieder der Meinung war, dass es noch nicht genügend unwichtige Bücher auf dem Markt gibt? Jezt sollen wir also auch noch die 22 Jahre eines 1,63 Meter großen Menschen lesen, der außer seinen sportlichen Erfolgen, nichts vorzuweisen hat.

natürlich hat er das Buch nicht allein geschrieben, er wird wahrscheinlich jemanden gehabt haben, der das übernommen hat. Zumindst hat dieser jemand vermutlich bis jetzt ganz gut mit dem Buch verdient, Fabian Hambüchen wird es wohl eher unter „Taschengeld“ ablegen.

Am besten ist wohl, wenn er sich weiterhin einfach seinen Sport konzentriert. Bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London ist zwar noch ein wenig Zeit, aber trainieren kann ja nicht schaden.