Wikileaks, Assange und Schwedens Berufung

Da sollte er nun eigentlich auf Kaution freikommen, Wikileaks-Gründer Julian Assange. Doch daraus scheint wohl vorerst nichts zu werden. Denn die schwedische Justiz will Berufung gegen dessen Freilassung einlegen. Für 240.000 Euro sollte Assange auf freien Fuß kommen.

Schweden hatte ja die Auslieferung Assange beantragt. Er wurde in London letzte Woche festgenommen, weil er angeblich in Schweden zwei Frauen sexuell missbraucht haben soll. Assange streitet dies jedoch ab, seine Anwälte glauben, dass hinter diesen Behauptungen ein politisches Motiv liegt.

Und so weit hergeholt ist der Gedanke ja auch nicht. Wenn man die Bürger, die dieses ganze Theater um Wikileaks, den Depeschen und Assange mitbekommen, fragen würde was sie denken, dann würde wahrscheinlich jeder zweite die Sache genauso sehen wie Assanges Anwälte.

Aber mit großer Wahrscheinlich liegt es näher, dass es 80% der Bürger total egal ist, was da gerade los ist und das sie das ganze Tamtam überhaupt nicht interessiert. Hinzu kommt ja auch noch, dass durch den Film „Fair Game“ der vor einigen Wochen in die Kinos kam, die Glaubwürdigkeit der CIA ganz schön gelitten hat.

Doch selbst wenn es diesen Film nicht geben würde, schaut das Ganze schon ein wenig aus wie ein abgekartetes Spiel. Durch die Geheimdepeschen, die bei Wikileaks veröffentlicht wurden, hat das Ansehen der USA ohne Frage enorm abgenommen. Allerdings tun sie sich vermutlich auch keinen Gefallen mit dieser Assange-Sache.

Man darf durchaus gespannt sein, wie da weitergehen wird. Eigentlich stand der 11. Januar als nächster Verhandlungstag fest. Doch dies wird sich jetzt wahrscheinlich ändern. Erst mal muss er für weitere 48 Stunden hinter Gittern bleiben.

Geheime US-Depeschen und nichts Neues – Westerwelle „aggressiv“, Merkel „unkreativ“

Na das hat die Politikwelt doch gebraucht. Die Veröffentlichung von geheimen US-Depeschen bei Wikileaks wirft kein schönes Licht auf Politiker aus aller Welt, doch ganz besonders unschön wird es wohl für die USA werden. Denn nicht nur das Russlands Premier Putin als „Alpha-Rüde“ bezeichnet wird oder Präsident Dmitri Medwedew als „blass“ und „zögerlich“, nein auch die deutschen Politiker kriegen so richtig ihr „Fett weg“.

Das Urteil über Angela Merkel fällt nicht gerade nett aus. Sie sei nicht kreativ genug und scheue das Risiko. Intern soll sie sogar „Teflon“ genannt werden, weil alles an ihr abgleite. Guido Westerwelle trifft es sogar noch härter. Er wird von den US-Diplomaten als „aggressiv“ bezeichnet und dass er sich abfällig über die Meinung anderer äußert, sobald er angegriffen wird. Am besten schneidet wohl Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ab.

Die „Enthüllungen“ über die deutschen Politiker dürften vielen Deutschen jetzt nicht vollkommen aus der Luft gegriffen vorkommen. Natürlich sind es keine netten Sachen, die da an die Öffentlichkeit gekommen sind, aber auch wir wissen durchaus, dass Angela Merkel dazu neigt, keine großen Risiken einzugehen und das Herr Westerwelle eine absolute Fehlbesetzung auf dem Außenministerposten ist, war den meisten Bürgern hier zu Lande schon von Anfang an klar.

Im Grunde ist es nicht wirklich ein Skandal, es ist nur mal was Neues, dass die Wahrheit nicht verschleiert werden und dass Meinungen der USA über ausländische Politiker so direkt für jeden lesbar sind. Aber ob diese Depeschen nun öffentlich sind oder nicht, änder ja nichts an der Politik selber. Die, doch eher subjektiven, Einschätzungen der Politiker können nun als gegeben hingenommen werden, aber am Ende bildet sich doch jeder seine eigene Meinung und die US-Diplomaten bzw. Informanten haben die Weisheit ja auch nicht mit dem Löffel gegessen, auch wenn sie gerne so tun.

Aufstände in Frankreich lassen deutsche Bürger kalt

In Frankreich herrscht seit Wochen ein Ausnahmezustand, den hier in Deutschland wahrscheinlich nur wenige nachvollziehen können. Auf den Straßen ist die Hölle los, Barrikaden brennen und immer wieder liefern sich Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei, die hart durchgreift.

An immer mehr Tankstellen bilden sich lange Schlangen, weil nicht mehr alle mit Benzin beliefert werden. Auch auf den Flughäfen scheint alles still zu stehen. Grund für das ganze Chaos ist die geplante Rentenreform von Präsident Nicolas Sarkozy. Es geht um lächerliche zwei Jahre.

Noch beträgt das Eintrittsalter in die Rente in Frankreich 60 Jahren, Sarkozy möchte dies nun aber auf 62 anheben. Damit stößt er auf wenig Gegenliebe bei der Bevölkerung. Der Senat hingegen ließ das Gesetz passieren, damit steht der Erhöhung eigentlich nichts mehr im Weg.

Die Gegner geben sich allerdings auch noch nicht geschlagen. Immer wieder rufen die Gewerkschaften zu Demonstrationen auf. Noch stehen 69% der französischen Bevölkerung hinter den Demonstranten, doch wie lange das noch dauern wird, weiß keiner. Die Situation scheint sehr verfahren zu sein. Sarkozy verliert immer mehr Anhänger.

Bei vielen Deutschen werden diese Nachrichten wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln hervorrufen können. In Deutschland wurde das Rentenalter schließlich systematisch immer wieder weiter nach oben geschoben. Noch sind wir bei dem Eintrittsalter von 65 Jahren. Doch auch das wird sich ja in den nächsten Jahren wieder ändern. Schließlich will man ab 2012 das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöhen.

Als man diese Nachricht in Deutschland verlauten ließ, war die Empörung zwar auch groß, aber zu solch radikalen Demonstrationen, wie sie zurzeit in Frankreich stattfinden, kam es in Deutschland nicht. Wahrscheinlich wird das auch so schnell nicht passieren. Die Franzosen sind eben doch ein wenig emotionaler als die Deutschen.

Was man in Deutschland aber vielleicht auch aus der Vergangenheit gelernt hat, gerade von der letzten, aber auch von dieser Regierung, ist, dass nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die eine Regierung veranlasst dieses Gesetz, die nächste streicht es wieder. Politik ist ein Spiel, in dem die Bevölkerung grundsätzlich den Kürzeren zieht.

Natürlich kann man auf die Straße gehen, seinen Unmut kundtun. Man kann die Regierung stürzen und eine andere wählen, die vielleicht bei dieser einen Sache genau das vertritt was man auch will, aber schon die nächste Entscheidung könnte gegen den Willen der Bevölkerung fallen.

Es ist ein schmaler Grat zwischen Demokratie und Diktatur. Es wird nie eine Regierung geben, die die Bevölkerung zu 100 % akzeptieren wird, nicht mal zu 90%. Man muss nur wissen mit welchem kleineren Übel man selber besser leben kann.

Milliardäre spenden die Hälfte ihrer Vermögen.“The Giving Pledge“

Dank Bill Gates und Warren Buffett kommen viele Dollar zurück ins wirkliche Leben. Mehr als 40 Milliardäre aus den USA haben öffentlich versprochen mehr als die Hälfte ihres Vermögens für soziale Zwecke zu spenden.
Gates uns Buffett sind die eigentlichen Drahtzieher dieser Idee, sie sagen wir haben viel erreicht, wer viel hat muss auch viel geben und dafür sind sie schon vorher sehr bekannt gewesen.
Bill Gates der Microsoft Gründer zählt zu einer der reichsten Menschen der Welt, doch scheint er auf dem Boden geblieben zu sein, so auch der Investor Warren Buffett.

Auf der Liste der Spender sind viele bekannte Namen, unter anderen der Bürgermeister von New York oder David Rockefeller.
Rockefeller begründete sein Versprechen zum Beispiel damit: „diejenigen, die von unserem Wirtschaftssystem am stärksten profitiert haben, eine besondere Verantwortung haben, der Gesellschaft auf sinnvolle Weise etwas zurückzugeben“.

In den USA gibt es mehr als 400 Milliardäre, circa 70 bis 80 von ihnen haben sie angerufen. Dabei haben schon 40 zugestimmt. Sie werden zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod mehr als die Hälfte ihres Vermögens für karitative Zwecke spenden.
Dabei bleibt jeden selbst überlassen, an wen er was und wie viel spendet. Die Superreichen geloben Gutes zu tun.
Wenn dies nun so bekannt wird entsteht hoffentlich ein Sog, und vielleicht wird es sich auch International ausbreiten, und somit auch auf Deutschland.
Doch es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, wer wirklich Hilfe braucht. Einer investiert in Bildung, der andere spendet für Obdachlose oder hilft nach Natur Katastrophen, egal Hilfe wird wohl fast überall gebraucht.

Gates und Buffett sagen ausdrücklich das sie keine Sammler sind, sie werden keinen Spendenfond eröffnen. Sie hatten einfach diese grandiose Idee. Es wird niemand unter Druck gesetzt, jeder reagiert ganz frei aus seinem Gewissen heraus, und man verpflichtet sich nur moralisch, nicht mit irgendeinem juristischen Vertrag.

Auch soll die Bill & Melinda Gates Foundation durch „The Giving Pledge“ nicht bevorzugt werden.

Jetzt kommt man also zu Ruhm und Anerkennung wenn man Gutes tut und Spendet. Gute Idee. Wer will denn nicht auf der Liste der großen Spender stehen.

Einmal im Jahr lädt die Bill & Melinda Gates Stiftung dann ein um über Spenden und deren Erfolge zu Sprechen. Da können wir wohl gespannt sein.

Und wo können Bedürftige sich eigentlich anmelden?

Übrigens kannst auch du mit dabei sein und Gutes tun. Auch wenn du kein großes Vermögen Spenden kannst, jeden Tag kannst du durch gute Taten auch die Welt verbessern, auch wenn du nur ein wenig Müll in deiner Straße aufhebst und es in den Müll wirfst. Tut es jeder helfen wir unserer Welt. Und ohne Vorteile für sich zu sehen, tue einfach etwas Gutes und du fühlst Dich besser.

Russland in Flammen.

Durch den heißesten Juli, den Russland je erlebt hat, gibt es mehr als 7000 Brände unterschiedlichster Größen, im ganzen Land. In 14 Regionen hat der Kreml nun den Notstand ausgerufen. Es gibt schon mehr als 30 Tote und viele Verletzte.

Tausende Helfer probieren das Feuer in den Griff zu bekommen und Einwohner probieren ihr Hab und Gut zu retten. In dem europäischen Teil von Zentral-Russland sind schon mehrere hundert Häuser zerstört worden.

Es gibt jetzt viele Obdachlose, besonders Bauern sind betroffen. Sie haben ihr Land verloren, vielleicht auch ihre Häuser und auch noch die ganze Ernte des Jahres, alles wurde durch die Flammen zerstört. Im Moment können sie nur in Schulen und Kirchen unterkommen, die ein Dach und Obhut für die Betroffenen geben.

Durch die lange Hitzeperiode herrscht extreme Dürre.

Doch die viele Einheimische wollen ihre Häuser nicht verlassen, sie riskieren ihr Leben um ihr Hab und Gut vor Plünderern zu schützen.

Auch vor Moskau brennt es. Seit einigen Tagen liegt die russische Hauptstadt unter einer dicken Rauchwolke.

Circa 130 km von Moskau entfernt liegt ein weiter großer Waldbrand, dort befindet sich jedoch ein Atomkraftwerk, das Militär ist nun auch im Einsatz um das Werk vor den Flammen zu schützen.

Doch auch die Meteorologen haben keine guten Nachrichten, bis zum Wochenende steigen die Temperaturen in manchen Regionen wieder von 30 auf bis zu 40 Grad Celsius an.

Die längste Hitzeperiode haben wir schon hinter uns, doch Russland kämpft weiter gegen die Folgen der hohen Temperaturen.

Der Kreml hat nun durch die hohe Waldbrandgefahr ein Verbot zum Betreten der Wälder durchgesetzt, so können die Behörden vor Ort auch schneller reagieren und Hilfskräfte kommen besser an die Brandherde heran.

Da bleibt nur noch eine Frage, wann gibt es mal wieder richtigen Regen? Bis jetzt ist noch keine Besserung in Aussicht. Und schon jetzt ist eine Fläche, so groß wie fast zwei mal Mallorca, von den Flammen zerstört worden.

Was ist bloß mit unserer Erde los, zahlt sie uns jetzt alles was wir ihr täglich antun, heim? Pakistan ersäuft nach starken Monsunregen und Russland leidet unter Flammen und extremer Dürre.

Griechenland – Ein Land steht kurz vor dem Untergang

Das es Griechenland nicht gut geht, wissen wir alle. Sie brauchten in der letzten Zeit finanzielle Unterstützung der EU. Auch wenn letztendlich Deutschland wohl das meiste Geld gegeben hat. Doch das Land kann nicht nur durch ein „bissel“ Geld gerettet werden.

Der Kern des Problems scheint viel tiefer zu liegen. Das zeigt auch der momentane desolate Zustand des Landes. Die LKW-Fahrer haben Griechenland in ihrer Hand, denn sie streiken und das Benzin wird knapp, da sie keines mehr an die Tankstellen liefern.

Grund für den Streik ist ein neues Gesetz, das von der Regierung erlassen wurde. Demnach dürfen all die, die einen LKW-Führerschein haben auch einen LKW-Fahrer arbeiten. Der normale Menschenverstand sagt, ist doch klar, wenn ich einen Führerschein habe, wo ist denn da das Problem?

Ganz einfach. Bisher durften die Kraftfahrer nur mit teuren Lizenzen auf den Straßen von Griechenland fahren. Die fühlen sich jetzt natürlich benachteiligt, außerdem wird die Konkurrenz größer. Also gingen sie in den Streik. Dieser Streik dauert aber nun schon fast eine Woche und so langsam aber sicher wird das ganze Land lahm gelegt.

Besonders schlimm trifft es die Tourismusbranche. Urlauber kommen nicht nach Hause, Fuhrunternehmen können ihre Fähren nicht einsetzen und vieles mehr. Das Land droht im Chaos zu versinken und es scheint im Moment nur die Lösung zu geben, dass das Militär die Lieferung und den Transport von Benzin übernimmt. Während sich die Kraftfahrer dazu entschieden haben weiter zu streiken.

Doch das ist ein Desaster für das Land, das seinen guten Ruf im Ausland gerade wieder versucht herzustellen. Faszinierend ist es auch zu sehen, dass es am Ende wirklich der einfache Bürger in der Hand hat ein Land und dessen Regierung vielleicht zu stürzen, aber zumindest kann er die Regierung und große Verlegenheit bringen.

Daran sieht man mal wieder, dass ohne den Rückhalt des Volkes jede Regierung zum Scheitern verurteilt ist. Aber auch das wir Menschen ohne Benzin bzw. Öl absolut aufgeschmissen sind. Traurig, dass wir so abhängig von diesem schwarzem Gold geworden sind.

Zwillingsmädchen von Fuchs attackiert

In London wurden zwei neun Monate alte Zwillingsmädchen am Montag von einem Fuchs aus dem Schlaf gerissen. Laut Aussagen der Polizei verletzte der Fuchs beide Mädchen schwer, aber sie schwebten nicht in Lebensgefahr.

Beide Mädchen schliefen im oberen Stockwerk ihres Einfamilienhauses in Hackney, Ost- London. Der Fuchs betrat das Haus, wahrscheinlich durch eine, wegen der Wärme, offen gelassene Tür, während die Eltern der Zwillinge im Erdgeschoss fernsehen schauten.

Die Mutter der beiden Zwillinge Lola und Isabella schaute nach ihren Kindern, nachdem sie einem ungewöhnlichen, nicht typischen Schrei aus dem Kinderzimmer hörte. Auch ein 4- jähriger Bruder schlief zu der Zeit im Obergeschoss, er kam allerdings ohne Verletzungen davon.

Der Schrei aus dem Kinderzimmer war sehr gedämpft, aber schmerzvoll. Die Mutter schaltete das Licht ein und sah beide Mädchen mit Blut beschmiert und den Fuchs daneben. Die Polizei wurde sofort informiert und beide Kinder wurden im Londoner Royal Hospital behandelt.

Der Fuchs konnte aus dem Haus gejagt werden. Jedoch kommen in London vermehrt Fuchse in Wohngebieten vor, sie sind meistens sehr zutraulich und frech. Sie gehen an Mülltonnen und in die Gärten, man muss die Füchse richtig weg jagen“sagte eine Nachbarin.

Die Polizei schätzt das sie etwa ein bis zwei Anrufe pro Monat wegen Füchsen erhalten, jedoch noch nie kam es zu solch einem Übergriff auf Personen bzw. Babys.

Das Tier konnte noch gefunden werden und auf humane Weise wurde die akute Gefahr genommen.

Quelle: edition.cnn.com

Besteht auch hier bei uns in Deutschland die Gefahr von Fuchs Übergriffen?

Kommt es zum Krieg zwischen Nord- und Südkorea?

Zwischen den beiden Staaten herrscht schon lange ein „kalter Krieg“, doch nun scheint der Nichtangriffspackt ausgelaufen zu sein. Nordkorea drohte nun Südkorea offen mit dem Krieg. Doch so einfach lässt sich das südliche Land nicht bedrohen und antwortete prompt mit einem Seemanöver um seine Kriegsstärke deutlich zu machen.

Auslöser des Ganzen war der Untergang des Kriegsschiffes „Cheonan“. Am 26. März kamen auf dem Schiff 46 Menschen ums Leben, angeblich soll ein Torpedoangriff Nordkoreas schuld daran gewesen sein. Natürlich bestreitet Nordkorea dies und will alle Beziehungen zum Nachbarland abbrechen.

Die Europäische Union hat in der Zwischenzeit alle Parteien im Korea-Konflikt zur Zurückhaltung aufgerufen. Während auch die USA Seouls Absicht unterstützen, den Weltsicherheitsrat einzuschalten. Wie es weitergehen wird, ist schwer zu sagen. Es brodelt gewaltig zwischen diesen beiden Ländern und es scheint als warten sie regelrecht auf den nächsten Fehler des anderen.

Letztendlich wird auch die USA oder die Europäische Union nicht viel daran ändern können, wenn die beiden Staaten tatsächlich Krieg führen wollen. Aber da sich die USA gerne mal als Weltpolizei aufführt wird sie wohl auch in diesem Fall sehr gerne intervenieren.

Vulkan in Island spuckt wieder Asche – neue Aschewolke aus Island

Der Vulkan Eyjafjalla auf Island ist wieder dabei die Athmosphäre mit Aschewolken zu verdunkeln. Der Vulkan spuckt wieder Asche.

Erst vor zwei Wochen wurde der europäische Flugverkehr wegen den Aschewolken zum Erliegen gebracht.

So dass Jurorin Nina Eichinger nicht zum „Deutschland sucht den Superstar“ Finale erscheinen konnte und durch Sylvie van der Vaart vertreten wurde. Auch der neue Superstar Mehrzad Marashi hat die Auswirkungen zu spüren bekommen. Mehrzad’s Videodreh zur Single „Don’t Believe“ verschob sich um eine Woche, da der Superstar und sein Manager Volker Neumüller nicht nach New York fliegen konnten.

Die jetztige Aschewolke treibt über Irland und somit sind Flüge nach Irland und von Irland gestrichen. In Großbritannien befürchtet man eine Flugsperre. Die Aschewolke vom erneuten Vulkanausbruch ist nicht so groß wie vor zwei Wochen.

Burka-Verbot in Belgien – ein Vorreiter?

Das belgische Parlament hat heute für ein Burka-Verbot gestimmt und bringt damit als erste Volksvertretung in Europa ein solches auf den Weg. Das bedeutet, dass die muslimischen Frauen in Belgien die Vollverschleierung an öffentlichen Plätzen nicht mehr tragen dürfen.

Allerdings kann noch nicht genau gesagt werden, wann dieses Gesetz in Kraft tritt, auf Grund der innenpolitischen Lage. Dieses Gesetz besagt, dass es verboten ist ein Kleidungsstück zu tragen, das das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt. In diese Kategorie fallen die Burka, die ein Stoffgitter vor die Augen setzt und der Nikab, bei dem ein Sehschlitz frei bleibt.

Auch in anderen Ländern wird dieses Thema heiß diskutiert. Frankreich möchte ein solches Gesetz noch vor der Sommerpause ins Parlament bringen. Dort gibt es die größte muslimische Gemeinde in Europa, mit fünf Millionen Menschen. Zu den Ländern, die gegen die Vollverschleierung sind gehört auch die Niederlande. Hier will man ein Verbot für Schulen und in der Öffentlichkeit.

In Italien gibt es seit 1975 ein Gesetz, dass das Vermummen in öffentlichen Einrichtungen verbietet, egal ob mit Schleier oder Motoradhelm. Und so gibt es noch einige Länder, die die Burga und den Nikab verbieten wollen. Einzig Großbritannien hat sich gegen ein Verbot ausgesprochen. Die Regierung im Vereinigten Königreich ist der Meinung, dass zur Religionsfreiheit auch die Freiheit der Kleidungswahl gehöre.

Deutsche Regierung rät von Reisen nach Bangkok ab nach erneuten Gewaltausbruch

Bangkok
Bangkok © Krümel / PIXELIO
In Bangkok gab es erneut schwere Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Regierungsgegnern. In den Straßen herrscht der Ausnahmezustand. Es gab wieder einen Gewaltausbruch zwischen der Armee und den seit nun mehr sieben Wochen demonstrierenden Rothemden. Dieses Mal wurde ein Soldat erschossen.

Es sollen auch 18 Regierungsgegner verletzt worden sein, zwei von ihnen schwer. Wer den tödlichen Schuss auf den Soldaten abgefeuert hat, weiß man bis jetzt noch nicht. Die Armee hatte Straßensperren errichtet gegen einen Konvoi von 2000 Demonstranten und 100 Fahrzeugen. Die Soldaten schossen mit Gummigeschossen in die Massen.

Den Demonstranten geht es darum, dass sie die jetzige Regierung nicht anerkennen, da sie auf Grund eines Militärputsches zu Stande gekommen ist. Zwar gab es 2007 eine demokratische Wahl, doch diese wurde später revidiert. Die demonstrierenden Gegner der Regierung werden von dem früheren Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra unterstützt. Dieser befindet sich allerdings im Exil und hat bei der Elite Bangkoks kein gutes Ansehen, da ihm viele unter anderem Korruption vorwerfen.

Die deutsche Regierung rät von Reisen nach Bangkok ab. Es werden auch weiterhin Menschen sterben bei diesen Demonstrationen. Wer allerdings in die Tourismusregionen im Süden des Landes reisen will, kann dies ohne Probleme tun.