Der Winter breitet seinen kalten Atem aus

Der Winter hat Deutschland und den Rest Europas fest im Griff und irgendwie kann sich kaum einer darüber freuen. Die Bahn empfiehlt lieber nicht mit der Bahn zu fahren, auf den Flughäfen ist das Chaos nicht mehr einzudämmen und auf den Straßen haben die Autos große Probleme.

Da fällt einem die Vorfreude auf das Fest der Liebe nicht leicht. Viele kommen gar nicht zu ihren Lieben, sie sind „gestrandet“ an den Flughäfen in Deutschland und warten teilweise schon mehr als 24 Stunden um nach Hause zu kommen bzw. an ihren Zielort.

Es ist schon sehr ärgerlich und erstaunt einen umso mehr, wenn man bedenkt in welcher, technisch fortgeschrittenen Zeit wir eigentlich leben. Viele Leute vergleichen diesen Winter ja auch schon mit dem Winter 1978/79 und es scheint als wäre es damals nicht besser als heute gewesen, obwohl 30 Jahre und eine große technische Entwicklung dazwischen liegen, fährt die Bahn trotzdem nicht.

Wer hätte auch mit so einem Winter gerechnet? Da sieht man aber wieder mal, dass egal wie weit wir uns entwickeln, egal ob wir Menschen ins All schicken können oder in die Tiefen der Meere, die Natur hat uns einfach im Griff. Wir können versuchen sie zu beherrschen oder zu berechnen, am Ende macht sie was sie will und hält die Menschheit in Atem.

Wollen wir hoffen, dass sie uns für ein paar Tage eine kleine Verschnaufpause gönnt und alle dort gut ankommen wo sie hinwollen. So, dass das Fest der Liebe auch mit den Liebsten gefeiert werden kann und man sich in gemütlicher und geborgener Runde über den eisigen und schneevollen Winter unterhalten kann, mit einer Tasse Glühwein oder heißer Schokolade.

Happy Birthday Greenpeace Deutschland – 30 Jahre Kampf für Mensch und Natur

Wir schreiben das Jahr 1980. In Nordenham kommt es zur ersten Aktion von Greenpeace Deutschland. Man will die Verklappung giftiger Dünnsäure in der Nordsee verhindern. Doch der Höhepunkt und somit die größte Aufmerksamkeit erhielt Greenpeace 1995.

Damals gewann man einen monatelangen Medienkrieg gegen die Firma Shell. Shell wollte die Ölplattform Brent Spar im Atlantik versenken. Auf Grund von Greenpeaces Hartnäckigkeit konnte man nicht nur diese Versenkung verhindern, sondern schaffte es, dass ein Versenkungsverbot für Ölplattformen im Nordatlantik festgeschrieben wurde.

Doch nicht nur diese Aktion führte zu den 550.000 Fördermitgliedern und damit zur größten deutschen Umweltschutzorganisation. Greenpeace hat in den letzten Jahren immer wieder spektakuläre Aktionen ausgeführt. Ob hoch hinaus, zum Beispiel am Deutsch-Bank Gebäude in Frankfurt oder das Brandenburger Tor in Berlin oder in der Tiefe zum befreien von Delfinen aus Netzen.

Greenpeace-Aktivisten setzten sich überall und jederzeit für die Umwelt ein. Und auch wenn der Verein schon so einige Ziele erreicht hat und weltweit bekannt ist, so ist der Kampf noch lange nicht zu ende. Es wird immer einen Grund geben die Natur und deren Lebewesen zu schützen.

Seit 30 Jahren kämpfen die Aktivisten nun schon für den Umweltschutz und gehen dabei nicht immer legale Wege, auch wenn ihre Taten und ihr Mut anzuerkennen ist.

Hier mal ein paar Aktionen von Greenpeace.

Feuer, Fluten und Katastrophen, wenn sich Mutter Erde rächt

Es hört sich an wie ein Thriller, den man schon vor Jahrzehnten veröffentlichen hätte können. Die Erde brennt, der Himmel weint und die Menschen erleben einen Alptraum. Man könnte wirklich denken, der Geschichte der Erde wird im Moment von einem echt schlechten Autor geschrieben.

Aber es ist keine Erzählung. Die Brände in Russland und das Ansteigen einiger Flüsse in Tschechien und Deutschland sind pure Realität. Was im Moment auf der Welt mit der Natur los ist, lässt so manchen sicher mal wieder von der „Rache der Natur“ sprechen.

Die Waldbrände in Russland scheinen sich immer weiter auszubreiten und die Feuerwehr kann so gut wie nichts dagegen ausrichten. Es sind zu wenige Menschen, die gegen zu viele Feuer kämpfen und es sieht nicht so aus als würde es demnächst in dieser Region regnen.

Ganz im Gegenteil zum Osten Deutschlands und den angrenzenden Nachbarstaaten. In denen starker Regenfall die Flüsse ansteigen ließ und somit in einigen Städten die Gefahr von Hochwasser besteht.

Es ist schon verrückt, was im Moment auf der Welt an Naturkatastrophen wieder einmal los ist. Doch es ist nicht das erste Mal und ob es normal ist oder nicht lässt sich auch nicht genau sagen.

Da die Erde älter als alle Aufzeichnung ist, die existieren, kann an im Grunde nur spekulieren wann welche Temperaturen oder wann so und so viel Niederschlag normal ist. Wir sind viel zu kurz auf dieser Welt, als das wir mit 100%iger Sicherheit sagen können, dass das so völlig anormal ist.

Vielleicht gab es diese Vielzahl an Überschwemmung und Bränden bereits vor 1000ten von Jahren, nur kann sich keiner mehr daran erinnern. Das würde dann ja auch eher an ein Wunder grenzen. Leider kann die Erde nicht reden, naja bzw. verstehen wir sie nicht.