Von gefährlichen Wetten, geschmacklosen Talenten und Zeitungen ohne Nachrichten

So, alle Welt, naja okay Deutschland, scheint sich dieser Tage darüber aufzuregen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob die Wetten bei „Wetten dass ..?“ vielleicht zu gefährlich seien. Nach dem Unfall am Samstag bei der Livesendung werden immer mehr Stimmen laut, dass man nicht mit gefährlichen Sachen versuchen sollte die Einschaltquoten nach oben zu treiben.

Das ist lobenswert, doch wen soll man jetzt zur Verantwortung ziehen? ZDF, Thomas Gottschalk, den Kandidaten selbst? Niemand wird gezwungen in einer Sendung wie „Wetten dass …?“ aufzutreten. Auch Samuel Kuch hatte die freie Wahl. Schon als es in den Proben Probleme gab, hatte er die Chance, das Ganze abzublasen.

In diesem Fall kann man keinem die Schuld geben. Auch nicht dem ZDF oder sonst irgendwen. Natürlich versuchen die Sender mit immer waghalsigeren Dingen die Zuschauer an den Fernseher zu bringen, doch jeder Kandidat hat die Wahl ob er mitmachen will oder nicht. Sie müssen sich nur die Frage stellen, was sie bereit sind zu zahlen, wenn es nicht so klappt, wie sie es sich vorgestellt haben.

Es ist ohne Frage sehr schlimm was dort bei „Wetten dass…?“ passiert ist. Doch dieses Zuweisen von Schuld bringt niemanden weiter. Der Werteverfall im deutschen Fernsehen ist ja nun nichts Neues und eigentlich war gerade diese Sendung immer noch ein kleiner Lichtblick im Dunkeln der ganzen Castingshows. Die damit „glänzen“ das gefurzt, nackig gemalt oder ähnliches vor laufender Kamera gemacht wird.

Man hat eher das Gefühl, dass die Zeitungen in den letzten Tagen nicht so recht wussten, was sie schreiben sollen und deswegen haben sie eine Schlagzeile nach der anderen verfasst zu diesem Thema. Nicht lange und es wird, wie so vieles, in Vergessenheit geraten.

IKEA eröffnet am 13.Dezember in Berlin das vierte Einrichtunghaus – weil es so schön ist

Ikea Lichtenberg Berlin
Ikea Lichtenberg Berlin
Sind wir doch mal ehrlich. Jeder von uns war schon mindestens einmal Besucher in einem der schönen Möbelhäuser mit den vier großen blauen Buchstaben und jeder zweite hat auch schon sein Geld, mal mehr, mal weniger, bei IKEA gelassen. Insgeheim lieben wir dieses Stück Schweden in Deutschland, auch wenn wir es so nie zugeben würden. Naja zwei, drei Leute hassen es wahrscheinlich, aber selbst die waren schon mal dort.

Nun bekommt Berlin ein weiteres blau-gelbes Gebäude. Am 13. Dezember 2010 eröffnet in Berlin Lichtenberg IKEA seine Pforten. Auf 21.000 m² darf dann in Ruhe nach Küchen, Betten, Sitzmöbeln und allerhand Krims-Kram geschaut werden und natürlich sollte dabei auch wieder die ein oder andere Sache gekauft werden.

Mit dem IKEA-Haus in Lichtenberg erhält Berlin das vierte seiner Art. In Spandau, Tempelhof und Waltersdorf können Freunde des schwedischen Herstellers schon eine ganze Weile ihre Wohnungen a la IKEA-Card einrichten. Da ist es doch schon ein bisschen eigenartig, dass es noch ein weiteres Haus geben wird. Aber scheinbar ist Berlin ein gutes Pflaster was „billig Möbel“ angeht. Verständlich mit all den Studenten und Geringverdienern.

Doch muss man sagen, dass IKEA schon lange nicht mehr nur günstige Möbel hat. Man kann auch locker mal über 1.500 € oder mehr für eine Couch dort lassen. Also wer Lust hat, kann ab 13.12.2010 nun auch in Berlin Lichtenberg so richtig sein Geld loswerden oder auch einfach nur ein paar Dekostücke mit nach Hause nehmen.

Berliner Polizisten bekommen Namensschilder – eine Einladung für Kriminelle

Der Unmut der Berliner Polizisten ist in den letzen Tagen enorm angestiegen und das zu Recht. Es war schon lange im Gespräch, dass die Polizisten demnächst ein Namensschild tragen sollen. Nun hat die Regierung dies beschlossen und so wird man bald den Namen des Polizisten auf seiner Kleidung sehen.

Sollte es nicht der Name werden, dann eine Nummer. Grund für das alles ist der Übergriff einiger Polizisten auf Demonstranten. Wenn jetzt die Polizisten also ihren Namen offen präsentieren müssen, dann wäre es doch nur gerecht, dass die Demonstranten dies auch tun müssen. Gleiches Recht bzw. Unrecht für alle. Schließlich gibt es nicht nur friedliebende Menschen, die demonstrieren.

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit findet die Idee mit den Namensschildern eine gute Lösung, so würde mehr Nähe zum Volk geschaffen. Das lässt sich leicht sagen für jemanden, der Personenschutz hat. Doch inzwischen sollte auch er wissen, dass es gerade in Berlin Kriminelle gibt, die die Sache mit den Namensschildern für sich zu nutzen wissen.

Die Polizisten sind nicht einfach nur Beamte, sie sind Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder. Sie haben Familie und deren Sicherheit sehen sie jetzt bedroht. Wenn sie täglich da raus gehen und für uns ihr Leben riskieren, dann tun sie das, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie vielleicht an diesem Tag nicht nach Hause kommen, nicht den ersten Schultag der Tochter sehen, nicht dem Sohn beim Fußballspielen zusehen können oder ähnliches.

In Berlin dürfen Polizisten sowieso schon so gut wie gar nicht mehr. Schon wenn sie eine andere Person anfassen, schreit diese gleich Polizeigewalt. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, die gibt es überall. Aber warum müssen jetzt alle dafür büßen, während sich Kriminelle und radikale Demonstranten jetzt die Finger reiben vor Freude?

Diese Namensschildsache ist so unüberlegt, wie so einiges in Berlin. Man schaut sich immer nur die eine Seite der Medaille an, die andere wird fein säuberlich wegignoriert. Herzlich Glückwunsch, so kann man Probleme natürlich auch lösen.

Volleyball Champions League 2011 (CEV) Gruppenphase – VfB Friedrichshafen holt ersten Sieg (3:1), Generali Hachingen verliert (0:3)

Heute ging die Champions League im Volleyball in die zweite Runde. Die beiden deutschen Mannschaften VfB Friedrichshafen und Generali Hachingen durften zeigen was in ihnen steckt. Dabei hatte der VfB den Heimvorteil und begrüßte Zalau (Rumänien) bei sich zu Hause. Generali hatte ein Auswärtsspiel vor sich und reiste nach Russland zu Zenit Kazan.

Die Häfler konnten aus ihrem ersten Spiel gegen Trentino einen Punkt mit nach Hause nehmen, doch zu Hause sollte ein Sieg und damit drei Punkte her. Eigentlich sollte dies aus kein Problem darstellen, denn gerade in den Spielen gegen den rumänischen Gegner rechnet man die Siege fest ein. Allerdings machte der erste Satz den Zuschauern nicht wirklich viel Hoffnung.

Die Männer des VfBs kamen einfach nicht ins Spiel. Sie fanden ihre Linie nicht, nicht mutig genug gingen sie gegen die doch vermeintlich schwächeren Volleyballer aus Rumänien vor. Es wurden besonders bei den Angaben zu viele Punkte verspielt. Auch Lukas Bauer, der noch immer für den verletzten Marcus Böhme spielte, konnte nicht an seine klasse Leistung aus dem Spiel gegen die Italiener anknüpfen. So musste der VfB Friedrichshafen, zum Staunen der Fans und Zuschauer, den ersten Satz mit 23:25 an Zalau abgegeben.

Doch dann wendete sich das Blatt. Die Häfler kamen immer besser ins Spiel und fanden auch wieder zu ihrem Spiel, das sie bisher in dieser Saison in der Bundesliga zeigten. Auch wenn es nicht fehlerfrei am Ende lief, zeigten die Volleyballer vom Bodensee den Jungs aus Zalau, dass der erste Satz ein Ausrutscher war. Die Sätze zwei bis vier gewannen die Häfler so souverän, das gar keine Zweifel mehr aufkamen, wer zum Schluss als Sieger vom Feld gehen würde. Mit 25:19, 25:15 und 25:11 holten sich die Jungs um Kapitän Joao Jose ihren ersten Sieg (3:1) und damit die anvisierten drei Punkte.

Bei Generali Hachingen sah es hingegen ganz anders aus. Da bestimmte der Gastgeber Zenit Kazanvon Anfang an das Spiel. Die Volleyballer aus Bayern hatten kaum eine Chance gegen die Russen. Im ersten Satz sah es wirklich düster für Generali aus. Man hatte zeitweise das Gefühl, dass sie gar nicht auf dem Spielfeld waren. Das zeigte sich dann auch im Ergebnis. Mit 25:14 holte sich Zenit Kazan den ersten Satz. Im zweiten sah es dann schon ein wenig besser aus, dennoch hatte Generali das Nachsehen und verlor auch diesen Satz mit 25:18. Der dritte Satz war für Zenit dann nur noch reine Formsache, auch wenn sich die Volleyballer von Generali noch einmal aufbäumten und alles gaben, hatte Zenit einfach das Sagen an diesem Abend und holte sich den dritten Satz mit 25:21. Ein glatter 3:0 Sieg für Zenit Kazan und eine Niederlage aus der Generali Hachingen mit Nullzählern rausgeht.

Weihnachten, kein Fest der Liebe sondern des Geldes?!

Weihnachten steht vor der, irgendwie alle Jahre wieder viel zu früh und so überraschend. Dabei stehen in den Supermärkten ja schon seit einigen Wochen Lebkuchen, Schoko-Weihnachtsmänner und noch so manch andere Leckerei. Trotzdem kommt Heilig Abend immer so plötzlich.

Eigentlich nimmt man sich jedes Jahr aufs Neue vor rechtzeitig Geschenke zu kaufen, so dass man nicht mit den Massen einen Tag vor dem Verschenken losrennt. Aber irgendwie kommt es immer wieder dazu. Man findet sich in den Massen von Leuten wieder, die auf den letzten Drücker noch schnell ein paar Besorgungen machen wollen.

Aber warum tun wieder das, Jahr für Jahr für Jahr? Es ist ja nicht so, dass das Fest der Liebe eine neue Erfindung ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass dieses schöne Fest mehr und mehr zum Kommerz verkommen ist und es uns gar nicht mehr so sehr darum geht mit den Menschen zusammen zu sein, die uns am Herzen liegen, sondern, das größte und teuerste Geschenk zu kriegen.

Ist es denn wirklich nötig, dass wir uns gegenseitig mit den Geschenken übertreffen müssen? Sind wir denn so oberflächlich geworden, dass wir die Liebe unserer Liebsten an Geschenken messen? Haben wir verlernt worauf es wirklich ankommt? Nehmen wir uns gegenseitig zu sehr für selbstverständlich?

Wir rennen durch unser Leben ohne nach rechts oder links zu schauen. Wir haben nicht nur an Weihnachten vergessen auf uns und die Menschen in unseren Herzen zu achten, wir haben es scheinbar das ganze Jahr über vergessen. Kurz vor Heilig Abend fällt es uns dann aber wie Schuppen von den Augen und wir hetzen durch die Geschäfte, in der Hoffnung noch ein passendes Geschenk zu kaufen.

Aber sind wir doch mal ehrlich, das passende Geschenk finden wir nicht in fünf oder sechs Stunden shoppen. Lustiger weise findet es stets uns. Meistens allerdings zu einer Zeit im Jahr, da denken wir noch nicht mal an Weihnachten. Die besten Geschenke sind immer noch die, die von ganzem Herzen kommen und da ist es egal ob sie die Größe eines Autos oder den Preis eines Diamanten haben.

Schürt die Regierung die Terrorangst oder ist alles nur ein „Fake“?

Was ist denn eigentlich da draußen los? Überall wo man hin geht, sieht man Absperrungen und Polizisten mir Waffen in der Hand. In den Zeitungen, in den Nachrichten egal ob Radio oder Fernsehen liest bzw. hört man nur noch Terror hier, Terror da.

Ist es wirklich so schlimm oder versucht man die Menschen zu manipulieren? Auf der einen Seite stellt sich ein Minister De Maiziere hin und sagt, dass es konkrete Anhaltspunkte für einen Terroranschlag gibt, auf der anderen Seite warnt Bundeskanzlerin Merkel vor Panikmache.

Da fragt man sich doch aber, wer denn hier überhaupt diese Panik verbreitet? Die Bürger? Nein, die lassen sich nur leider viel zu schnell von der Regierung und auch von den Medien verunsichern. Doch sie haben auch gar keine andere Möglichkeit. Denn es gibt für die Bevölkerung ja gar keine Chance die Wahrheit zu erfahren.

Wir sind angewiesen auf die Medien. Schließlich bekommen wir von ihnen die neusten Nachrichten. Das einzige was uns bleibt, ist die Dinge zu hinterfragen und nicht alles für „bare Münze“ zu nehmen, was uns von Seiten der Regierung und der Medien gesagt wird.

Doch es fällt nicht leicht, wenn man die bewaffneten Polizisten sieht und täglich neue Schlagzeilen lesen muss, die irgendwas mit Terror zu tun haben. Allerdings sollte man sich wirklich fragen, warum jetzt. Von was versucht die Regierung jetzt schon wieder abzulenken.

Denn eines schaffen sie immer wieder. Wenn eine unliebsame Entscheidung ansteht oder etwas, das die Bürger verärgern könnte, dann wird erst mal ein Thema in Umlauf gebracht, damit sich die Bevölkerung darüber Gedanken machen kann. So kann ganz „heimlich“ diese andere Sache beschlossen werden, in der Hoffnung, dass nur ein kleiner Teil der Bürger es mitbekommt.

Aber in Zeiten des Internets ist das gar nicht so einfach. Schlechte Nachrichten haben sich schon immer schnell rumgesprochen, nun sind sie sogar noch rasanter Unterwegs und jeder kann seinen „Senf“ dazu abgeben. Im Grunde bleibt der Gesellschaft heute kaum noch was verborgen. Bis auf eine Sache. Die Wahrheit! Egal wie lange man sucht oder wo man sucht, die Chance für den „Normalbürger“ die Wahrheit zu erfahren, ist gleich Null. Also lassen wir uns weiter von der Regierung verschaukeln, am Ende bleibt uns nichts anderes Übrig, außer vielleicht ab und an mal unseren Unmut übers Netz zu verbreiten.

„Das ist Chefsache“ … Willkommen im Irrenhaus!

Nun kennen wir alle sicherlich das Gefühl, dass der Mensch für den man arbeitet zuweilen eine Zumutung ist. Dennoch akzeptiert und respektiert man ihn. Doch in dieser Welt gibt es Führungspersonal, das so lieber nicht auf die Angestellten losgelassen werden sollte. Wenn doch, dann hat man ganz schnell das Gefühl, dass man sich im Irrenhaus befindet.

Ein Chef möchte von seinen Mitarbeitern respektiert werden. Natürlich hat er auch das Recht dazu. Was aber, wenn man schon so lange in einer Firma oder in einem Betrieb arbeitet, dass man nicht nur die guten sondern auch die schlechten Seiten des Chefs gesehen hat? Was wenn, die schlechten so herausstechen, dass es einem schwer fällt, den Respekt aufzubringen, der sich gehört?

Respekt funktioniert stets in zwei Richtungen. Nur weil man der Boss ist, wird man nicht auch automatisch respektiert. Ohne Frage gibt man immer sein bestes, denn man wurde eingestellt um einen bestimmten Job zu machen. Diesen macht man nach besten Wissen und Gewissen. Dafür möchte man dann aber auch den Respekt bekommen, der einem zusteht. Fällt dieser aber aus oder wird man stets nur „klein“ gemacht, dann ist man auch nicht mehr bereit dem Chef, den Respekt zu geben, den er verlangt.

In vielen Firmen gibt ein wöchentliches Meeting, ein „Brainstorming“ oder ähnliches. Dort werden Ideen, Vorschläge und andere Sachen besprochen. Meist kommen dabei ganz gute Ideen raus. Dann wird zum Beispiel die Idee von Mitarbeiter X aufgegriffen und man setzt sie um. Natürlich immer mit ein paar kleinen Problemchen und Abstrichen.

Nun kommen wir aber wieder zurück zum „Irrenhaus„. Sporadisch werden dort Meetings abgehalten, wenn es hoch kommt, zwei- dreimal im Jahr. Dort werden nun also einige Dinge besprochen, Ideen angebracht und vielleicht auch mal ein paar Vorschläge gemacht, wie man Sachen anders angehen könnte.

Ein guter Chef hört sich das an und nimmt von diesen Vorschlägen den ein oder anderen noch einmal genau unter die Lupe, denn es könnte ja tatsächlich möglich sein, dass die Angestellten, die er einst in den Glauben, dass sie gut arbeiten, eingestellt hat, wirklich gute Ideen haben.

Doch in unserem Fall ist es so, dass der Chef gerne mal nachfragt, was seine Angestellten denn so denken und auch von seinen Vorstellungen halten, letztendlich ist es ihm aber reichlich egal. Denn egal wie gut die Argumente oder die Ideen seiner Mitarbeiter sind, es wird stets das gemacht was er will. Da fragt man sich als Angestellter dann, warum der Chef überhaupt fragt. Aus purer Höflichkeit? Dann kann er das auch lassen.

Niemand möchte nach seiner Meinung gefragt werden und dann von oben herab mit einem überheblichen Lächeln begutachtet werden. Vor allem wenn man genau erkennen kann, dass der Chef in diesem Augenblick folgendes denkt: „Redet ihr nur! Ihr habt doch keine Ahnung! Ich weiß alles und ihr nichts!“.

Da fühlt man sich als Angestellter doch richtig wohl. Da möchte man doch glatt noch weitere fünf Jahre in dieser Firma arbeiten. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die erste heißt, Klappe halten, sich durchbeißen und hoffen, dass die Zeiten besser werden. Die zweite, die schwierige, heißt, Sachen packen, sich einen neuen Job suchen und dem Chef noch mal richtig die Meinung sagen. Das macht die Sache vielleicht nicht besser, aber sie befreit ungemein.

Jennifer Aniston wird Mutter – in „Umständlich verliebt“

Hach, ist diese Jahreszeit nicht herrlich für romantische Liebeskomödien? Draußen ist es kalt und regnerisch und im Kino kann man mal wieder sein Herz so richtig verwöhnen. Diese Woche schafft das, der neue Film mit Jennifer Aniston „Umständlich verliebt“.

Aniston spielt die 40jährige Kassie. Sie hat im Grunde alles was man sich wünschen kann, außer ein Kind. Problem bei der ganzen Sache ist allerdings, dass ihr auch der passende Mann dazu fehlt. Während sie nun aber einen Mann in ihrem Leben hat, der durchaus mehr als freundschaftliche Gefühle für sie hegt, sieht sie diesen nur als Freund.

Bei fehlendem Mann, sucht sie sich also einfach ein passendes Sperma bzw. einen Mann, der bereit ist nur das zugeben, an dem Kassie so interessiert ist. Diesen Mann findet sie auch, nur leider läuft dann alles ein wenig aus dem Ruder. Während Kassie also glaubt von ihrem selbstausgewählten Samenspender schwanger zu sein, ahnt bzw. weiß der Zuschauer böses, denn Wally war nicht ganz untätig.

Der Spaß beginnt, als Kassie mit ihrem sieben jährigen Sohn wieder zurück nach New York kommt und die zwei auf Wally treffen. Was Wally ziemlich deutlich ins Auge fällt, fällt Kassie gar nicht auf. Aber ihr Sohn hat, nicht nur äußerlich, viel Ähnlichkeit mit Wally.

Wer also mal wieder Lust hat, sich ein paar schöne Stunden zumachen, mit Popcorn und allem was dazu gehört, sollte sich diesen heiteren Film nicht entgehen lassen. Zum Anfang hier schon mal ein Trailer. Kinostart ist der 11.11.2010.

Ein Schritt weiter und du bist in der Hölle

LiebeEs gibt Tage an denen man sich am liebsten einfach nur in eine Ecke verkriechen und die Decke über den Kopf ziehen möchte. Tage an denen am Ende nichts mehr von dir übrig ist als ein kleines Häufchen Elend umgeben von einem Meer aus Tränen.

Du bist am Boden angekommen und du weißt, die Hölle ist nur ein Schritt weit entfernt. Eigentlich möchtest du auch gerne da am Boden liegen bleiben, weil es in diesem Moment nichts gibt was die Sache besser macht. Doch niemand liegt gerne dort. Also reißt du dich zusammen und schwimmst durch dieses Meer, dass du selbst entstehen lassen hast.

Schließlich bist du der einzige Mensch, der es auch wieder austrocknen kann. Du zählst bis fünf, atmest tief ein und stehst auf. Du verdrängst die trüben Gedanken, die Zweifel, die dich immer wieder zu Fall bringen. Du hoffst, dass alles gut wird. Du versuchst den Glauben an das Gute nicht zu verlieren, denn sie frisst dich auf.

Diese Sehnsucht, die Besitz von dir ergreift und dir das Gefühl gibt allein zu sein. Du siehst die Menschen um dich herum in Hektik an dir vorbei ziehen und du stehst still. Gefangen von ihr, sie zerreißt dich. Sie lässt dich nicht in Ruhe. Du kannst versuchen sie bei Seite zu schieben, sie zu vergessen. Doch die Sehnsucht gibt nicht auf, du kannst sie nicht los werden. Und je mehr du versuchst sie zu ignorieren, umso stärker nimmt sie Besitz von dir.

Der Grund dafür ist so simpel und dennoch so kompliziert, dass es schon zum Schreien komisch ist. Der Grund ist Liebe. Die Sehnsucht nach Liebe, zu lieben und geliebt zu werden. Selbst wenn es Menschen in deinem Leben gibt, die dir wieder beim Aufstehen helfen. Die durch ein Telefonat wieder alles besser machen können, weil sie dich zum Lachen bringen und für dich da sind. Sie helfen dir dabei die Sehnsucht in die Schranken zu weisen. Dennoch nagt sie, ganz leicht und leise, weiter an dir. Denn Liebe ist ein hohes Gut.

Es gibt einen wunderschönen Spruch von Ann Landers, der wahrer nicht sein könnte.

„If you have love in your life it can make up for a great many things you lack. If you don’t have it, no matter what else there is, it’s not enough.“

Akw-Laufzeitenverlängerung beschlossene Sache

Jetzt ist es also beschlossene Sache. Die Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland wird verlängert. Die 17 AKWs sollen zwischen acht und 14 Jahre länger in Betrieb bleiben. Die Opposition und tausende von Atomkraftgegnern hatten bis zu letzte versucht dieses Gesetz auszuhalten.

Doch heute beschloss das Parlament mit den Stimmen von Union und FDP die Laufzeitverlängerung. Nun will die Opposition das Gesetz beim Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen. Ob es wirklich soweit kommen wird, bleibt zu bezweifeln.

Greenpeace entrollte derweilen vor der CDU-Zentrale eine riesen Anti-Atomkraft Plakat. Wie es nun weiter gehen wird, ist schwer zu sagen. Fakt ist, dass dieses Gesetz erst mal beschlossen ist. In wie fern die nächste Regierung dieses Gesetz wieder kippen wird, wird die Zeit sagen.

Beim Großteil der Bevölkerung stößt die ganze Sache auf wenig Gegenliebe. Doch am Ende wird man sich auch mit dieser Sache abgeben. Es wird sicherlich immer wieder zu kleineren und auch größeren Protesten kommen, aber letztendlich sind die meisten viel zu sehr mit ihrem Leben beschäftigt, schließlich haben sie ja nur das eine.

Und der Regierung ist es doch im Grunde egal ob es nun Demonstrationen gibt oder nicht. Sie entscheiden, sie machen die Gesetze und dann gehen sie einfach zum nächsten Tagespunkt über. So war es, so ist es und so wird es auch in Zukunft sein. Demonstrieren sollte man trotzdem bzw. gerade deswegen!

X Faktor – das Aus für Anthony Thet in der 6. Live-Show

Vier Kandidaten stellten sich der Jury an diesem Abend. Das Motto war dieses Mal „A Night at the Club“. Natürlich mussten die Sänger und Sängerinnen wieder zwei Titel singen. Aber auch Sarah Connor durfte endlich wieder vor einem großen Publikum singen.

So wie letzte Woche bereits Till Brönner, stellte sie ihren neuen Song „Real Love“ vor. Die Kandidaten hingegen sangen wie immer bekannte Titel nach und dabei musste der ein oder andere heute Songs performen, die sie normal wohl eher weniger singen würden.

Den Anfang machte „Big Soul“ und die sangen gleich mal von den Weather Girls „It’s Raining Men“. Damit heizten sie dem Publikum natürlich erst mal ein. Auch wenn es ein wenig Kritik von der Jury gab. Als zweites folgte Anthony Thet. Aber wirklich begeistert war er wohl vom Motto der Show nicht. So richtig überzeugen konnte er mit dem Kelly Rowland Song „When Love Takes Over“ nicht.

Mit „Why Don’t You Love Me“ von Beyoncé startete Edita Abdieski in den Abend. Sie zeigte ein weiteres Mal, dass sie einfach unglaublich gut singen kann. Egal ob Rock, Pop oder was anderes, sie ist einfach gut. Die erste Runde endete mit Mati Gavriel und dem Madonna Hit „Music“. Auch er meisterte seine Sache mit Bravour.

Runde zwei eröffnete Anthony mit dem Song „Give It To Me Right“ von Melanie Fiona und da lieferte er mal wieder eine ordentliche Leistung ab. Auch Edita konnte mit ihrem zweiten Song „Release Me“ von Agnes ein weiteres Mal überzeugen.

„Big Soul“ sang als zweiten Song den Sarah Connor Hit „From Zero to Hero“ und sie klangen nicht schlechter als der Star selbst. Also auch hier wieder eine tolle Leistung der vier Frauen. Mit „California Gurl“ von Katty Perry beendete Mati diesen Abend. Allerdings konnte er mit diesem Song nicht ganz so an seine anderen Auftritte anknüpfen.

Die Zuschauerwahl fiel knapp aus, aber sie entschieden, dass „Big Soul“ gegen Anthony singen musste. Letzte fing dann auch an und sang von All Saints „Black Coffee“. Die letzte Gruppe im Rennen nahm sich des Songs „You Can’t Hurry Love“ von den Supremes an. Die Entscheidung wer gehen muss und wer bleiben darf, lag dann bei Sarah Connor und diese entschied sich für „Big Soul“ gegen Anthony Thet.

Kein Elterngeld mehr für Reiche

Die Regierung scheint noch einmal einen Rundumschlag zu machen. Nachdem man sich diese Woche schon darauf geeinigt hatte, die Tabaksteuer zu erhöhen, ist nun das Elterngeld noch einmal unter die Lupe genommen worden.

Bereits im Frühjahr hatte man sich ja schon darauf geeinigt, dass den Hartz IV Empfängern das monatliche Elterngeld von 300 Euro gestrichen werden soll. Nun werden auch die Spitzenverdiener auf dieses Geld verzichten müssen.

Laut „Rheinische Post“, die sich wiederum auf die Koalitionskreise beruft, hat die Regierung beschlossen denen, die ein Jahreseinkommen von 250.000 Euro haben, das Elterngeld ab 2011 zu streichen. Am Donnerstag muss allerdings das Parlamentsplenum noch über dieses Gesetzt entscheiden.

Im Grunde ist dies mal eine gute Maßnahme. Warum soll man den Reichen noch mehr Geld geben, während es man den Armen nimmt. Es sieht wirklich so aus als wolle die Regierung unbedingt noch ein paar Pluspunkte sammeln. Was durchaus verständlich ist, denn besonders viel Zuspruch findet diese Regierung im Moment in der Bevölkerung nicht.

Mal schauen was sie sich morgen wieder ausdenken und welche Bevölkerungsschicht als nächstes dran glauben muss. Im Moment gibt es für alle Bürger, ob arm, reich oder Durchschnitt nur Verschlechterungen. Vom Elterngeld über Tabaksteuer bis hin zur Erhöhung der Krankenkassenbeiträge. Keiner bleibt verschont.

Soviel also zum Thema mehr Netto vom Brutto. Das wird wahrscheinlich in den nächsten 50 Jahren eher nicht passieren. Solange die Gier der der Industrie und Wirtschaft uns in der Hand hält, besonders die Politik, solange werden die deutschen Bürger zahlen dürfen. Da ist es dann auch egal ob CDU, Grüne oder sonst wer ganz oben steht und „entscheidet“.