Werte in unserer Gesellschaft

Werte in unserer Gesellschaft
Bei der Frage, was unter dem Begriff Werte überhaupt zu verstehen ist, lässt sich etwa eine Unterscheidung zwischen materiellen Werten, beispielsweise Kapital, und ideellen bzw. ethischen Werten vornehmen. Letztere stellen positiv belegte Verhaltensweisen dar und gelten somit für das Zusammenleben in der Gesellschaft als erstrebenswert. Vermutlich herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass abstrakte Begriffe wie Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit und Ehrlichkeit hierunter zu fassen sind.

Werte im Alltag umsetzen
Wesentlich für die Gesellschaft ist, dass Wertvorstellungen in unser tägliches Leben einfließen. Beispielsweise kann Solidarität mit unseren Mitmenschen konkret heißen, gebrauchte Kleidung für Bedürftige zur Verfügung zu stellen, einsamen Menschen ein Gesprächspartner zu sein oder Kinder bei Hausaufgaben zu unterstützen, wenn deren Eltern sich nicht dazu im Stande sehen.

Ähnlich kann es sich mit dem Begriff Freiheit verhalten. Eine lebendige Gesellschaft profitiert von Vielfalt in der Lebensgestaltung. Daher sollten wir froh darüber sein, wenn Mitmenschen Bräuche aus fernen Kulturkreisen pflegen oder andere sich nicht opportunistisch hinter Mehrheitsmeinungen verstecken und auf diese Weise Denkanstöße liefern können.

Werte in Erziehung und Schule
Neben dem bewussten Leben von Wertvorstellungen ist eine Weitervermittlung ebenso bedeutsam. Eltern können ihren Kindern erstrebenswertes Verhalten nur beibringen, wenn sie dies selbst authentisch vorleben. Hinzu kommen in letzter Zeit immer häufiger ganze Tage, die Schulen in die Werteerziehung investieren. Solche Veranstaltungen fördern oft bemerkenswerte Ergebnisse zu Tage, beispielsweise eine eigene Schulverfassung, an der alle mitwirkten. Lehrerinnen und Lehrer haben erkannt, dass Leitlinien für junge Menschen elementar für die Erfüllung des Erziehungsauftrags sind. Zudem wirken die Bildungseinrichtungen der Vermutung entgegen, ihre Schüler gehörten zu der Gruppe Menschen, die – nach einem Zitat von Oscar Wilde – nur den Preis einer Sache kennt, aber nicht deren Wert.

Auch in der Wirtschaft von Bedeutung
Unternehmen setzen vermehrt auf Nachhaltigkeit, einem Wert, der über Marketingaspekte hinaus zukunftsweisend ist. Führungsebene und Mitarbeiter achten konkret auf geringen Energieverbrauch in der Verwaltung und bei der Produktion, berücksichtigen beim Rohstoffbezug die Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern oder bieten ihren eigenen Mitarbeitern familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an, um die Zufriedenheit und Identifikation zu erhöhen. Oder aber man sieht sich bestimmten Werten wie beispielsweise Solidarität und Vertrauen verpflichtet und kommuniziert dies auch direkt, wie derzeit die Genossenschaftliche FinanzGruppe auf www.werte-schaffen-werte.de.

Werte lassen auf sich auf vielfältige Weise mit Leben füllen, nur dann sind sie auch wertvoll für die Gesellschaft.

Alles Lügner und Betrüger …

Ohje! Oh nein! Was tun? Politiker lügen! Ein Aufschrei geht durch die Nation, denn ein vorzeige Politiker hat gelogen und betrogen und uns an der Nase rumgeführt! Setzt ihn ab, macht dass er weg geht! Doch bevor wir uns nun alle auf den guten zu Guttenberg stürzen, habe ich noch eine kleine Frage. Wem schadet er damit?

Richtig, nur sich selbst, wenn überhaupt. Sind wir doch mal ehrlich, es interessiert uns doch nicht wirklich ob er bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat, vergessen hat Fußnoten zusetzen oder sonst irgendetwas. Meine Welt dreht sich trotzdem ganz normal weiter. Es ist nicht so, dass mit einem Mal plötzlich alles still steht nur weil mal wieder ein Politiker irgendwann in seiner Vergangenheit einen Fehler gemacht bzw. sich nicht korrekt verhalten hat.

Es ist verblüffend zu sehen, dass sich tatsächlich alle Zeitungen, Magazine und was auch immer auf dieses Thema stürzen als hätten sie nur darauf gewartet. Als würde es nichts anderes geben. Nun wird dieses Thema bis zum „Geht-Nicht-Mehr“ ausgeschlachtet und in ein paar Monaten redet kein Mensch mehr darüber.

Wahrscheinlich wurde im Kanzleramt vorher noch kräftig debattiert ob man die Katze aus dem Sack lässt oder nicht. Wer weiß von welchen unschönen, unpopulären Entscheidungen man ablenken möchte. Jetzt muss halt Karl-Theodor mal ran und für ein Ablenkungsmanöver sorgen. So hat halt jeder in der Regierung seine Aufgabe zu erfüllen. Aber gut, dass so viele schön mitmachen und zum Kampf bzw. Boykott oder Ähnlichem aufrufen.

Demnächst gibt es wahrscheinlich auch ein neues Online-Spiel „Sucht die Leiche“ oder so. Am besten wir machen daraus auch gleich noch eine Doku. Also ein Online-Mitmach-Doku-Spiel, wer die meisten Leichen in kürzester Zeit findet, bekommt einen Blumentopf geschenkt. Das würde wahrscheinlich großen Anklang finden. Wer jetzt also Lust bekommt, so ein Spiel zu programmieren, viel Spaß und lasst mich wissen wie es läuft.

Bis dahin könnte man auch einfach nur weiterhin die tollen Zeitungen kaufen und sich die Sendungen mit Experten anschauen, die ja sooooo viel Ahnung von allen Dingen haben. Na oder man macht mal was ganz verrücktes und lebt sein Leben. Ist nur Idee, die ich grade hatte.

Berliner Polizisten bekommen Namensschilder – eine Einladung für Kriminelle

Der Unmut der Berliner Polizisten ist in den letzen Tagen enorm angestiegen und das zu Recht. Es war schon lange im Gespräch, dass die Polizisten demnächst ein Namensschild tragen sollen. Nun hat die Regierung dies beschlossen und so wird man bald den Namen des Polizisten auf seiner Kleidung sehen.

Sollte es nicht der Name werden, dann eine Nummer. Grund für das alles ist der Übergriff einiger Polizisten auf Demonstranten. Wenn jetzt die Polizisten also ihren Namen offen präsentieren müssen, dann wäre es doch nur gerecht, dass die Demonstranten dies auch tun müssen. Gleiches Recht bzw. Unrecht für alle. Schließlich gibt es nicht nur friedliebende Menschen, die demonstrieren.

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit findet die Idee mit den Namensschildern eine gute Lösung, so würde mehr Nähe zum Volk geschaffen. Das lässt sich leicht sagen für jemanden, der Personenschutz hat. Doch inzwischen sollte auch er wissen, dass es gerade in Berlin Kriminelle gibt, die die Sache mit den Namensschildern für sich zu nutzen wissen.

Die Polizisten sind nicht einfach nur Beamte, sie sind Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, Kinder. Sie haben Familie und deren Sicherheit sehen sie jetzt bedroht. Wenn sie täglich da raus gehen und für uns ihr Leben riskieren, dann tun sie das, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie vielleicht an diesem Tag nicht nach Hause kommen, nicht den ersten Schultag der Tochter sehen, nicht dem Sohn beim Fußballspielen zusehen können oder ähnliches.

In Berlin dürfen Polizisten sowieso schon so gut wie gar nicht mehr. Schon wenn sie eine andere Person anfassen, schreit diese gleich Polizeigewalt. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, die gibt es überall. Aber warum müssen jetzt alle dafür büßen, während sich Kriminelle und radikale Demonstranten jetzt die Finger reiben vor Freude?

Diese Namensschildsache ist so unüberlegt, wie so einiges in Berlin. Man schaut sich immer nur die eine Seite der Medaille an, die andere wird fein säuberlich wegignoriert. Herzlich Glückwunsch, so kann man Probleme natürlich auch lösen.

Akw-Laufzeitenverlängerung beschlossene Sache

Jetzt ist es also beschlossene Sache. Die Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland wird verlängert. Die 17 AKWs sollen zwischen acht und 14 Jahre länger in Betrieb bleiben. Die Opposition und tausende von Atomkraftgegnern hatten bis zu letzte versucht dieses Gesetz auszuhalten.

Doch heute beschloss das Parlament mit den Stimmen von Union und FDP die Laufzeitverlängerung. Nun will die Opposition das Gesetz beim Bundesverfassungsgericht zu Fall bringen. Ob es wirklich soweit kommen wird, bleibt zu bezweifeln.

Greenpeace entrollte derweilen vor der CDU-Zentrale eine riesen Anti-Atomkraft Plakat. Wie es nun weiter gehen wird, ist schwer zu sagen. Fakt ist, dass dieses Gesetz erst mal beschlossen ist. In wie fern die nächste Regierung dieses Gesetz wieder kippen wird, wird die Zeit sagen.

Beim Großteil der Bevölkerung stößt die ganze Sache auf wenig Gegenliebe. Doch am Ende wird man sich auch mit dieser Sache abgeben. Es wird sicherlich immer wieder zu kleineren und auch größeren Protesten kommen, aber letztendlich sind die meisten viel zu sehr mit ihrem Leben beschäftigt, schließlich haben sie ja nur das eine.

Und der Regierung ist es doch im Grunde egal ob es nun Demonstrationen gibt oder nicht. Sie entscheiden, sie machen die Gesetze und dann gehen sie einfach zum nächsten Tagespunkt über. So war es, so ist es und so wird es auch in Zukunft sein. Demonstrieren sollte man trotzdem bzw. gerade deswegen!

Kein Elterngeld mehr für Reiche

Die Regierung scheint noch einmal einen Rundumschlag zu machen. Nachdem man sich diese Woche schon darauf geeinigt hatte, die Tabaksteuer zu erhöhen, ist nun das Elterngeld noch einmal unter die Lupe genommen worden.

Bereits im Frühjahr hatte man sich ja schon darauf geeinigt, dass den Hartz IV Empfängern das monatliche Elterngeld von 300 Euro gestrichen werden soll. Nun werden auch die Spitzenverdiener auf dieses Geld verzichten müssen.

Laut „Rheinische Post“, die sich wiederum auf die Koalitionskreise beruft, hat die Regierung beschlossen denen, die ein Jahreseinkommen von 250.000 Euro haben, das Elterngeld ab 2011 zu streichen. Am Donnerstag muss allerdings das Parlamentsplenum noch über dieses Gesetzt entscheiden.

Im Grunde ist dies mal eine gute Maßnahme. Warum soll man den Reichen noch mehr Geld geben, während es man den Armen nimmt. Es sieht wirklich so aus als wolle die Regierung unbedingt noch ein paar Pluspunkte sammeln. Was durchaus verständlich ist, denn besonders viel Zuspruch findet diese Regierung im Moment in der Bevölkerung nicht.

Mal schauen was sie sich morgen wieder ausdenken und welche Bevölkerungsschicht als nächstes dran glauben muss. Im Moment gibt es für alle Bürger, ob arm, reich oder Durchschnitt nur Verschlechterungen. Vom Elterngeld über Tabaksteuer bis hin zur Erhöhung der Krankenkassenbeiträge. Keiner bleibt verschont.

Soviel also zum Thema mehr Netto vom Brutto. Das wird wahrscheinlich in den nächsten 50 Jahren eher nicht passieren. Solange die Gier der der Industrie und Wirtschaft uns in der Hand hält, besonders die Politik, solange werden die deutschen Bürger zahlen dürfen. Da ist es dann auch egal ob CDU, Grüne oder sonst wer ganz oben steht und „entscheidet“.

Gesundheitsreform – der letzte Nagel für den Sarg der Regierung?

Heute will das Bundeskabinett die Gesundheitsreform von Union und FDP beschließen. Beginnt damit der endgültige Untergang dieser Regierung? Die Reform bedeutet für alle arbeitenden Bürger, dass sie erneut weniger Geld zur Verfügung haben werden. Der derzeitige Beitragssatz soll von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent angehoben werden.

Damit will man das erwartete Kassendefizit von zehn Millionen Euro ausgleichen. Das heißt also, das man auf Kosten der Bevölkerung spekuliert, schließlich erwartet man diese zehn Millionen Euro nur, einen 100 %igen Beweis, dass es so kommen wird, gibt es nicht. Doch anstatt eine Lösung zu finden, die nicht zu Lasten der Bürger fällt, entscheidet sich diese Regierung wieder einmal die Arbeitnehmer zu benachteiligen.

Doch nicht nur, dass der Beitrag erhöht wird, nein, die Krankenkassen dürfen auch noch Zusatzbeiträge erheben und die sind nach oben hin offen. Während also die arbeitende Bevölkerung erneut einstecken muss, soll der Anteil der Arbeitgeber bei 7,3 Prozent festgeschrieben werden.

Viele Arbeitnehmer werden auf Grund dieser Gesundheitsreform wieder dreimal überlegen müssen ob man sein Kind auf Klassenfahrt schicken oder ob man sich den Wochenendeinkauf leisten kann. Und da wundert sich dann Vater Staat wieder, warum die Familien zum Essen zu McDonalds gehen, die Kinder an Fettleibigkeit leiden und zum Arzt müssen.

Islamischer Religionsunterricht ab 2012 an Schulen

In Niedersachsen scheint es bereits beschlossene Sache. Ab kommendem Schuljahr soll an allen niedersächsischen Schulen der islamische Religionsunterricht eingeführt werden. Bereits heute schon wird an 42 Grundschulen im Bundesland Islamunterricht angeboten. Circa 2000 Schüler und Schülerinnen nehmen an dem Unterricht teil.

Der Unterricht soll dann auch auf die weiterführenden Schulen ausgedehnt werden, doch dafür sind weitere Lehrer notwendig. Im Moment reicht die Kapazität der Lehrkräftige allerdings noch nicht aus. Doch für den islamischen Religionsunterricht können nicht irgendwelche Lehrer ran gezogen werden. Sie müssen die richtigen Qualifikationen aufweisen.

Auch fehlt den Bundesländern und dem Staat ein anerkannter Ansprechpartner, der sich mit den Inhalten des regulären Islamunterrichts auskennt und diese dann auch festlegen kann. Dazu benötigen die Länder die Unterstützung der muslimischen Verbände.

Zu den Ländern, die voraussichtlich den Islamunterricht einführen werden, gehören Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Diese Bundesländer wollen einen konfessionellen Unterricht anbieten. Einen nicht konfessionellen Unterricht mit dem Fach Islamkunde hingegen wollen Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein einführen.

Ob weitere Länder dieses oder ein ähnliches Fach einführen werden, steht noch nicht fest. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland spricht sich natürlich für diese Einführung aus und möchte, dass der islamische Religionsunterricht bundesweit eingeführt wird.

Herr Sarrazin geht in den Ruhestand und sein Buchverkauf sichert sein Rente

Gut, hat er sich also entschieden als Bundesbankvorstand zurückzutreten. Zum 30. September wird er aufhören zu arbeiten. Christian Wolff, unser Bundespräsident, hat Sarrazins Gesucht natürlich angenommen. Begründet hat er das ganze damit, dass er den öffentlichen Druck auf Dauer doch nicht standhalten kann.

Richtig und der Weihnachtsmann lebt mit seinen Rentieren am Nordpol. Ein Thilo Sarrazin, der stets das sagt was er denkt ohne Rücksicht auf Verluste. Der öffentlich zu seiner Meinung steht, auch noch ein Buch darüber verfasst, kann den Druck nicht aushalten?

Wen nicht er, wer denn dann? Die Wahrscheinlichkeit, dass das 80 Prozent der Bürger glauben ist sehr hoch. Letztendlich interessieren sich nur wenige für die Politik und was dazu gehört. Sicherlich ist es für viele selbstverständlich, dass er zurücktritt und sie sehen es als Kapitulation.

Aber stellen wir uns doch mal ein ganz anderes Szenario vor. Thilo Sarrazin ist 65 Jahre alt, hat in der Politik und der Wirtschaft so einiges miterlebt. Er hatte bis jetzt 65 Jahre Zeit sich ein Bild von Deutschland zu machen. Wie es war und wie es sich verändert hat.

Seit Jahren nun schon vertritt er in der Öffentlichkeit seine Meinung, es sei mal dahin gestellt ob man mit dieser konform geht oder nicht, aber er hat den Mut unangenehme Dinge auszusprechen. Mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ hat er nun einen Höhepunkt erreicht, der dazu führt, dass er sich in den Ruhestand begeben kann.

Warum sollte er noch weiter arbeiten, sich von der Presse immer wieder dumm anmachen lassen oder nicht zu seiner Meinung stehen? Mit diesem Buch sichert er sich seine Rente, auch wenn er das wahrscheinlich gar nicht nötig hat. Aber im Grunde geht er mit einem Paukenschlag. Ein Schlag der so laut ist, dass man ihn noch über Jahre hören wird und kann.

Also nehmen wir doch einfach mal an, dass das alles von langer Hand geplant war. Unter einem ganz einfachen Aspekt. Verkauft sich das Buch gut (und das tut es (bei Amazon noch immer Platz 1)), dann geht er in seine wohl verdiente Rente. Letztendlich hat er gewonnen, egal was die Medien oder sonst wer erzählen.

Er konnte noch einmal seine Sicht der Dinge einem breiten Publikum mitteilen und sollte sich Deutschland wirklich in diese von Sarrazin beschriebene Richtung weiterentwickeln, dann kann er sagen: „Ich habe es euch gesagt, aber ihr konntet ja nur meckern!“.

Führerschein soll nur noch 15 Jahre gültig sein

Immer wieder mal was Neues. Nachdem ja nun alle persönlichen Ausweisdokumente nur eine bestimmte Gültigkeit haben, soll dies für den Führerschein ebenfalls gelten. Ab dem Jahr 2013 soll der Führerschein nur noch eine Gültigkeit von 15 Jahren haben. Das kann man konsequent nennen oder eben auch einfach nur Geldmacherei.

Der Grund dafür soll sein, dass der Führerschein immer auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik ist und ein aktuelles Foto zur besseren Erkennbarkeit des Fahrzeugführers vorhanden ist. Eigentlich macht das wenig Sinn, weil ein Führerschein doch eh immer nur in Verbindung mit einem gültigen Personaldokument, wie Personalausweis oder Reisepass, anerkannt wird und diese eh alle 10 Jahre erneuert werden müssen. Und ob man bei einem 10 Jahre alten Führerschein noch von dem „neuesten Stand der Sicherheitstechnik“ sprechen kann, ist ja wohl mehr als fraglich.

Aber die neuen EU-Richtlinen schreiben das vor, also muss nun noch der Bundesrat zustimmen und die Sache ist perfekt. Es sieht aber nicht so aus, als wenn auch automatisch die Fahrtauglichkeit endet, eine gesundheitliche Überprüfung oder ein erneutes Ablegen der Fahrprüfung werden nicht durchgeführt, auch wenn die EU dies ursprünglich auch geplant hatte. Na wenigstens etwas.

Viel Sinn macht es meiner Meinun nach nicht. Da sollte lieber an anderer Stelle mal ein wenig überlegt werde, ob nicht eine Änderung der Richtlinien sinnvoll ist. Wie zum Beispiel beim Kinderreisepass. Der ist 10 Jahre gültig, dabei sollte es ja nun jedem mehr als einleuten, dass ein Kind sich innerhalb von 10 Jahren ja wohl um einiges mehr verändert, als ein Erwachsener innerhalb von 15 Jahren. Haarfarbe,Größe und das Gesicht eines 2-jährigen werden wohl 10 Jahre später nicht mehr viel gemeinsam haben, mit dem dann schon fast pupertierenden Kind.

Was passiert eigentlich wenn ich nach 15 Jahren vergesse meinen Führerschein zu tauschen. Fahre ich dann ohne gültige Fahrerlaubnis? Ist das so als hätte ich nie einen gemacht? Erlischt dann auch der Versicherungsschutz, falls ich mit einem abgelaufenen Führerschein ein Fahrzeug führe?

Warten wir mal gespannt ab, wie sich das noch entwickelt.

Drei tote Babys in der Uniklinik Mainz – fehlende Hygiene an deutschen Krankenhäusern?

Seit ein paar Tagen hört bzw. liest man in den Medien immer wieder von den toten Babys in der Uniklinik Mainz. Gestern starb ein weiteres Baby. Damit gibt es inzwischen also drei Todesfälle, vermutlich auf Grund von Darmbakterien in der Flüssignahrung.

Insgesamt wurden 11 Säuglinge mit den gefährlichen Bakterien infiziert. Man geht davon aus, dass wahrscheinlich die Schläuche nicht richtig sauber waren. Damit entwickelt sich jetzt eine Debatte über die Hygiene in deutschen Krankenhäusern. Nur wenige Länder haben eine Hygiene-Vorschrift für die Krankenhäuser, das müsse schnellstens geändert werden.

Nun will die schwarz-gelbe Koalition nach der Sommerpause Hygiene-Vorschriften auf den Weg bringen, die dann bundesweite gelten sollen. Es ist keine Neuigkeit, dass sich immer wieder Patienten im Krankenhaus mit Bakterien und Krankheitserregern infizieren. Jährlich passiert dies circa 600.000 Mal. Bis zu 40.000 Patienten sterben sogar an den Folgen solch einer Infektion.

Es ist schon eine Schande für ein so fortschrittliches Land wie Deutschland, dass es ausgerechnet an Krankenhäusern offensichtlich keine Vorschriften zur Hygiene gibt. Dort wo man doch eigentlich mit der größten Sauberkeit rechnet, scheint man als Patient am gefährdetsten zu sein. Andere Länder sind uns da schon riesen Schritte voraus.

So gehen die Niederländer bereits seit Mitte der 80er konsequenter gegen Keime vor. Dort sind zum Beispiel nur noch ein bis drei Prozent der Keime resistent gegen Antibiotika. Deutsche Patienten, die sich in ein niederländisches Krankenhaus verlegen lassen, müssen sogar bis zu 48 Stunden in Quarantäne, um zu verhindern, dass sich Keime erneut ausbreiten können.

Nach den Vorfällen in der Uniklinik Mainz ist also mehr als an der Zeit, die Hygiene-Vorschriften in deutschen Krankenhäusern zu verbessern. Es ist wirklich tragisch, dass es immer erst Todesfälle geben muss, bevor gehandelt wird.

Milliardäre spenden die Hälfte ihrer Vermögen.“The Giving Pledge“

Dank Bill Gates und Warren Buffett kommen viele Dollar zurück ins wirkliche Leben. Mehr als 40 Milliardäre aus den USA haben öffentlich versprochen mehr als die Hälfte ihres Vermögens für soziale Zwecke zu spenden.
Gates uns Buffett sind die eigentlichen Drahtzieher dieser Idee, sie sagen wir haben viel erreicht, wer viel hat muss auch viel geben und dafür sind sie schon vorher sehr bekannt gewesen.
Bill Gates der Microsoft Gründer zählt zu einer der reichsten Menschen der Welt, doch scheint er auf dem Boden geblieben zu sein, so auch der Investor Warren Buffett.

Auf der Liste der Spender sind viele bekannte Namen, unter anderen der Bürgermeister von New York oder David Rockefeller.
Rockefeller begründete sein Versprechen zum Beispiel damit: „diejenigen, die von unserem Wirtschaftssystem am stärksten profitiert haben, eine besondere Verantwortung haben, der Gesellschaft auf sinnvolle Weise etwas zurückzugeben“.

In den USA gibt es mehr als 400 Milliardäre, circa 70 bis 80 von ihnen haben sie angerufen. Dabei haben schon 40 zugestimmt. Sie werden zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod mehr als die Hälfte ihres Vermögens für karitative Zwecke spenden.
Dabei bleibt jeden selbst überlassen, an wen er was und wie viel spendet. Die Superreichen geloben Gutes zu tun.
Wenn dies nun so bekannt wird entsteht hoffentlich ein Sog, und vielleicht wird es sich auch International ausbreiten, und somit auch auf Deutschland.
Doch es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, wer wirklich Hilfe braucht. Einer investiert in Bildung, der andere spendet für Obdachlose oder hilft nach Natur Katastrophen, egal Hilfe wird wohl fast überall gebraucht.

Gates und Buffett sagen ausdrücklich das sie keine Sammler sind, sie werden keinen Spendenfond eröffnen. Sie hatten einfach diese grandiose Idee. Es wird niemand unter Druck gesetzt, jeder reagiert ganz frei aus seinem Gewissen heraus, und man verpflichtet sich nur moralisch, nicht mit irgendeinem juristischen Vertrag.

Auch soll die Bill & Melinda Gates Foundation durch „The Giving Pledge“ nicht bevorzugt werden.

Jetzt kommt man also zu Ruhm und Anerkennung wenn man Gutes tut und Spendet. Gute Idee. Wer will denn nicht auf der Liste der großen Spender stehen.

Einmal im Jahr lädt die Bill & Melinda Gates Stiftung dann ein um über Spenden und deren Erfolge zu Sprechen. Da können wir wohl gespannt sein.

Und wo können Bedürftige sich eigentlich anmelden?

Übrigens kannst auch du mit dabei sein und Gutes tun. Auch wenn du kein großes Vermögen Spenden kannst, jeden Tag kannst du durch gute Taten auch die Welt verbessern, auch wenn du nur ein wenig Müll in deiner Straße aufhebst und es in den Müll wirfst. Tut es jeder helfen wir unserer Welt. Und ohne Vorteile für sich zu sehen, tue einfach etwas Gutes und du fühlst Dich besser.

Russland in Flammen.

Durch den heißesten Juli, den Russland je erlebt hat, gibt es mehr als 7000 Brände unterschiedlichster Größen, im ganzen Land. In 14 Regionen hat der Kreml nun den Notstand ausgerufen. Es gibt schon mehr als 30 Tote und viele Verletzte.

Tausende Helfer probieren das Feuer in den Griff zu bekommen und Einwohner probieren ihr Hab und Gut zu retten. In dem europäischen Teil von Zentral-Russland sind schon mehrere hundert Häuser zerstört worden.

Es gibt jetzt viele Obdachlose, besonders Bauern sind betroffen. Sie haben ihr Land verloren, vielleicht auch ihre Häuser und auch noch die ganze Ernte des Jahres, alles wurde durch die Flammen zerstört. Im Moment können sie nur in Schulen und Kirchen unterkommen, die ein Dach und Obhut für die Betroffenen geben.

Durch die lange Hitzeperiode herrscht extreme Dürre.

Doch die viele Einheimische wollen ihre Häuser nicht verlassen, sie riskieren ihr Leben um ihr Hab und Gut vor Plünderern zu schützen.

Auch vor Moskau brennt es. Seit einigen Tagen liegt die russische Hauptstadt unter einer dicken Rauchwolke.

Circa 130 km von Moskau entfernt liegt ein weiter großer Waldbrand, dort befindet sich jedoch ein Atomkraftwerk, das Militär ist nun auch im Einsatz um das Werk vor den Flammen zu schützen.

Doch auch die Meteorologen haben keine guten Nachrichten, bis zum Wochenende steigen die Temperaturen in manchen Regionen wieder von 30 auf bis zu 40 Grad Celsius an.

Die längste Hitzeperiode haben wir schon hinter uns, doch Russland kämpft weiter gegen die Folgen der hohen Temperaturen.

Der Kreml hat nun durch die hohe Waldbrandgefahr ein Verbot zum Betreten der Wälder durchgesetzt, so können die Behörden vor Ort auch schneller reagieren und Hilfskräfte kommen besser an die Brandherde heran.

Da bleibt nur noch eine Frage, wann gibt es mal wieder richtigen Regen? Bis jetzt ist noch keine Besserung in Aussicht. Und schon jetzt ist eine Fläche, so groß wie fast zwei mal Mallorca, von den Flammen zerstört worden.

Was ist bloß mit unserer Erde los, zahlt sie uns jetzt alles was wir ihr täglich antun, heim? Pakistan ersäuft nach starken Monsunregen und Russland leidet unter Flammen und extremer Dürre.