Lena ist strange, „Taken by a Stranger“ und zuviel! (inkl. Song)

Lena, Lena, Lena. Sie ist so toll, sing so schön und wird Deutschland ein weiteres Mal beim Eurovision Songcontest vertreten. Darauf freuen wir uns doch insgeheim alle schon. Nicht das wir etwa die Wahl gehabt hätten. Aber was soll‘s, ob nun Lena oder das nächste Mädchen, ist im Grunde auch egal.

Taken by a Stranger“ wird der Titel der Titel sein. Wenigstens den konnten Interessierte wählen. Ein bissel Mitspracherecht lässt man Deutschland (wenn denn alles mit rechten Dingen zu ging) am Ende doch. Schließlich soll die amtierende Contestgewinnerin ja ihr Land inklusive Bevölkerung repräsentieren oder so.

Wird sie eine Chance mit dem Song haben? Wer weiß. Wenn sie Glück hat wird sie zumindest nicht auf dem letzten Platz landen. Wie teuer ist eigentlich so ein Platz? Wird das teurer je weiter oben man platziert sein will am Ende?

Ich weiß, dass klingt sehr zynisch. Aber liebe Leute, „wir leben in einer zynischen Welt“ und wenn wir alles für bare Münze nehmen würden, was uns vorgesetzt wird, dann können wir auch aufhören unseren Verstand zu benutzen.

Aber kommen wir noch mal auf die gute Lena zurück. Die, auf Grund eines cleveren Managers, ihr neues Album wirklich gut promotet hat. Wie sonst als durch eine Liveshow, in der die Songs der neuen CD gesungen werden, bringt man diese besser unters Volk?!

Ich bin mir allerdings nicht so sicher ob es tatsächlich was gebracht hat. Ich kann für mich sagen, dass ich mir ganz sicher das neue Album nicht kaufen werde, denn auch wenn man sie letztes Jahr noch hochgelobt hat, ihre Stimme nervt noch immer.

Man erträgt sie vielleicht einmal, aber schon beim zweiten Mal muss man sich zwingen nicht wegzuschalten, denn es könnte ja sein, dass es noch besser wird. Ich weiß, man wird dann leider doch enttäuscht. Zum Glück treten beim Songcontest ja noch mehr auf und nicht zwölfmal Lena. Da kann man dann doch noch hoffen, dass man jemanden sieht bzw. hört, der den Ohren nicht weh tut.

Anhören könnt ihr euch den Song hier:

Taken By A Stranger
Hochgeladen von Eurovision2009. – Entdecke weitere Musik Videos.

Monrose trennt sich, LaVive kommt und alles bleibt gleich

So, da haben die drei Mädels von „Monrose“ gestern also eine Pressekonferenz gegeben und gesagt, dass sie sich trennen werden. Na gut, sie wollen die Band erst mal ruhen lassen und jeder möchte sein eigenes Ding durchziehen. Dazu meinte der Typ im Radio übrigens gerade „solange sich Mandy für den Playboy auszieht, ist alles okay“. Männer sind doch toll ;).

Wahrscheinlich ist es gar nicht so schlecht, das Senna, Bahar und Mandy die Bühne des Popstars-Business als Band für eine Weile verlassen. Schließlich braucht die neue Band der jetzigen Popstarsstaffel „LaVive“ Platz um sich frei entfalten zu können. Da ist Konkurrenz aus dem eigenen Haus nicht so gut.

Ob das den vier neuen Sängerinnen helfen wird, steht noch in den Sternen. Aber wir haben ja bei „Queensberry“ gesehen, dass sie neben „Monrose“ nicht wirklich bestehen konnten. Egal ob es nun intern ein paar Unstimmigkeiten gab oder nicht. Der Erfolg, den die drei Mädels hatten, stellte sich bei „Queensberry“ nie wirklich ein.

Jetzt ist die Bühne allerdings frei und die neuen gecastet Sängerinnen dürfen ihr Glück probieren. Zwei Mitglieder hat die Band ja bereits gefunden. Nachdem Sarah letzte Woche ihren Weg in die Band fand, durfte ihr gestern Meike folgen. Für Jenny ist der Traum allerdings vorbei. Was absolut verständlich ist, denn so eine langweilige Stimme passt doch nun wirklich in gar keine Band. Die soll sich mal schön um ihr Kind kümmern, das ist sowieso die größte Herausforderung in ihrem Leben.

Dann haben wir also nächste Woche noch sechs Kandidatinnen, die es noch in die Band schaffen wollen. Blöd nur, dass nur noch zwei Plätze frei sind. Mensch, das wird ja wieder traurig, wenn nächste Woche dann Diba oder doch vielleicht Pascaline gehen muss. Naja oder eine der anderen, die wahrscheinlich sowieso besser dran sind, wenn sie nicht in die Band kommen. Dann können sie auch nicht ausgebeutet werden.

X Faktor – Editha Adbieski gewinnt das große Finale – „I’ve come to life“ Siegersong

Jetzt ist sie also vorbei. Die Casting-Show X-Faktor und natürlich haben wir einen Gewinner. Gewählt von den Zuschauern, ohne dass die Jury, rund um Sarah Connor, ein Votum abgeben durfte. Es war nicht leicht, denn beide Kandidaten zeigten eine klasse Vorstellung.

„Big Soul“ ebenso wie Editha Adbieski zeigten an diesem Abend, das sie zurecht in das Finale gewählt wurden. Außerdem durften die Damen auch einen Song im Duett mit einem Star singen. Den Start machte „Big Soul“ mit dem wundervollen Song “That’s What Friends Are For“ von Dionne Warwick, begleitet wurden sie dabei von ihrem Mentor George Glueck am Klavier.

Editha Adbieski suchte sich als ersten Song einen wirklich nicht einfachen aus. Mit dem Hit „Run“ von Leona Lewis, die ja ebenfalls eine X Faktor Gewinnerin ist, zeigte Editha ein weiteres Mal, dass sie einfach ein tolle Sängerin ist. Auch sie wurde von ihrem Mentor, Till Brönner auf dem Klavier begleitet.

Anschließend war wieder „Big Soul“ an der Reihe. Ihren zweiten Song performten sie gleich mit der dazugehörigen Sängerin. Zusammen mit Shakira sangen sie „Underneath Your Clothes“. Auch dies war eine gelungener Auftritt der vier Damen inklusive Shakria, leider hat man nicht allzu viel von „Big Soul“ gehört.

Edithas Duett-Partner beim zweiten Song war Xavier Naidoo. Sie sangen einen Song „Wo willst du hin?“. Und im Gegensatz zu „Big Soul“ konnte Editha hier gegen einen große der deutschen Musikszene locker bestehen. Ein hervorragender Auftritt.

Als dritten und letzten Song mussten beide Acts zum Ende den gleichen Song singen. „I’ve Come To Life“ heißt der Siegertitel. Beide haben eine tolle Performance hingelegt, aber Edithas Auftritt war dennoch ein Stück besser. Zum Schluss durften dann noch mal alle neun Kandidaten der Live-Shows ran, mit dem Take That Song „Back for Good“. Natürlich wollte auch Sarah Connor zum Abschluss noch mal auf die Bühne. Damit wir auch ja die Sendezeit vollkriegen. Wahrscheinlich hätte der nächste, der sich aus dem Publikum meldet auch noch singen dürfen.

Dann war aber endlich die wichtigste Entscheidung des Abends dran. „Big Soul“ oder Editha Adbieski? Wer würde seine Chance im Musikbusiness bekommen? Eigentlich war das Ergebnis keine Überraschung. Editha war von Anfang an die Kandidatin mit dem größten Potenzial und der besten Stimme.

Bei Amazon kann die Single „I’ve come to life“ von X-Factor Siegerin Editha Adbieski heruntergeladen werden.

X Faktor – „Big Soul“ und Editha Abdieski stehen im Finale

Es war mal wieder soweit. Die letzten drei X-Faktor Kandidaten durften noch einmal auf die Bühne und zeigen was in ihnen steckt. Editha Abdieski, Mati Gavriel und „Big Soul“ taten dann auch genau das. Sie konnten ein weiteres Mal von sich überzeugen.

Den Abend eröffnete Editha, die mit dem Song „Blame it on the Boogie“ nicht nur bewies, dass sie singen kann, sondern auch noch tanzen. Auch wenn Sarah und George nicht ganz so begeistert waren wie sonst, so war die Performance von Editha mal wieder erstklassig.

Mati folgte mit dem John Lennon Hit „Imagine“. Wie auch bei den anderen Songs, die er im Laufe der Show sang, gab er dem Song seine eigene Note und bekam ein dickes Lob von der Jury.

„Big Soul“ schloss die erste Runde ab mit dem Lied „As“ von Stevie Wonder. Auch die vier Frauen bewiesen, dass sie es zu Recht ins Halbfinale der Castingshow schaften. Das sah verständlicherweise auch die Jury so. Mit „Big Soul“ stand auch ein Gospel Chor auf der Bühne, die das Ganze noch stimmungsvoller machten.

Doch dieses Mal sollte nicht die Jury entscheiden, sondern ganz allein die Zuschauer. Damit sie sich aber besser entscheiden konnten, gab es noch eine zweite Runde.

Diese wurde Mati eingeleitet. Der sich an einem weiteren großen Song versuchte. Mit „You are not alone“ von Michael Jackson konnte er Till zwar nicht ganz so überzeugen, doch George und Sarah waren hin und weg. Unterstützt wurde er bei dem Song von einem niedlichen Kinderchor.

Edithas zweiter Song war eine wunderschöne Ballade von Diana Ross. Mit „You are so beautiful“ zeigte sie, dass sie nicht nur schnell und laut, sondern gefühlvoll und leise singen kann. Diese Frau gehört einfach auf die Bühne.

Nach dem Mati sich einen Song von Michael Jackson ausgesucht hatte, sangen „Big Soul“ einen Song der Jackson Five. Auch sie zeigten mit „I’ll be there“ ihre romantische Seite und waren einfach großartig.

Doch vor der großen Entscheidung gab es noch einen gemeinsamen Auftritt aller Kandidaten zusammen mit ihren Mentoren. Sie sangen den wunderschönen Song „Somewhere over the rainbow“.

Dann war es allerdings soweit und die Zuschauer hatten abgestimmt. Es schien am Ende doch eine knappe Sache zu sein, aber Mati Gavriel musste sich im Halbfinale verabschieden. So werden wir also „Big Soul“ und Editha Abdieski im Finale wieder sehen.

X Faktor – das Aus für Anthony Thet in der 6. Live-Show

Vier Kandidaten stellten sich der Jury an diesem Abend. Das Motto war dieses Mal „A Night at the Club“. Natürlich mussten die Sänger und Sängerinnen wieder zwei Titel singen. Aber auch Sarah Connor durfte endlich wieder vor einem großen Publikum singen.

So wie letzte Woche bereits Till Brönner, stellte sie ihren neuen Song „Real Love“ vor. Die Kandidaten hingegen sangen wie immer bekannte Titel nach und dabei musste der ein oder andere heute Songs performen, die sie normal wohl eher weniger singen würden.

Den Anfang machte „Big Soul“ und die sangen gleich mal von den Weather Girls „It’s Raining Men“. Damit heizten sie dem Publikum natürlich erst mal ein. Auch wenn es ein wenig Kritik von der Jury gab. Als zweites folgte Anthony Thet. Aber wirklich begeistert war er wohl vom Motto der Show nicht. So richtig überzeugen konnte er mit dem Kelly Rowland Song „When Love Takes Over“ nicht.

Mit „Why Don’t You Love Me“ von Beyoncé startete Edita Abdieski in den Abend. Sie zeigte ein weiteres Mal, dass sie einfach unglaublich gut singen kann. Egal ob Rock, Pop oder was anderes, sie ist einfach gut. Die erste Runde endete mit Mati Gavriel und dem Madonna Hit „Music“. Auch er meisterte seine Sache mit Bravour.

Runde zwei eröffnete Anthony mit dem Song „Give It To Me Right“ von Melanie Fiona und da lieferte er mal wieder eine ordentliche Leistung ab. Auch Edita konnte mit ihrem zweiten Song „Release Me“ von Agnes ein weiteres Mal überzeugen.

„Big Soul“ sang als zweiten Song den Sarah Connor Hit „From Zero to Hero“ und sie klangen nicht schlechter als der Star selbst. Also auch hier wieder eine tolle Leistung der vier Frauen. Mit „California Gurl“ von Katty Perry beendete Mati diesen Abend. Allerdings konnte er mit diesem Song nicht ganz so an seine anderen Auftritte anknüpfen.

Die Zuschauerwahl fiel knapp aus, aber sie entschieden, dass „Big Soul“ gegen Anthony singen musste. Letzte fing dann auch an und sang von All Saints „Black Coffee“. Die letzte Gruppe im Rennen nahm sich des Songs „You Can’t Hurry Love“ von den Supremes an. Die Entscheidung wer gehen muss und wer bleiben darf, lag dann bei Sarah Connor und diese entschied sich für „Big Soul“ gegen Anthony Thet.

X Faktor – 5. Liveshow – das Aus für Marlon Bertzbach

Dienstagabend, Vox-Zeit, X Faktor-Zeit. Fünf Kandidaten sind noch im Spiel und heute mussten alle zweimal singen, sonst kriegt man ja den Fernsehabend schließlich nicht ausgefüllt. Am Ende blieb zwei Kandidaten allerdings nichts anderes übrig als noch ein drittes Mal zu singen.

Doch als erster war erst mal Mati Gavriel an der Reihe. Mit einem lauten Song und zwar „Song 2“ von Blur. Wie bereits in den letzten Auftritten, zeigte er auch bei diesem Song wieder eine hervorragende Leistung. Da war nicht viel Platz für Kritik.

Als nächstes war die letzte verbliebene Band dran. Sie wählten einen langsamen bzw. einen leisen Song als ersten. Mit „One“ von U2 ernteten sie positives Feedback von der Jury, denn wirklich etwas zu bemängeln, gab es nicht.

Anthony Thet brachte einen Gast mit auf die Bühne. Zusammen mit seinem Vater als musikalische Begleitung sang Anthony den Red Hot Chilli Peppers Song „Under the Bridge“. Wie bei den Kandidaten zuvor hatte die Jury auch hier nicht viel auszusetzen.

Nach diesem ruhigen Song, folgte wieder ein schneller und zwar von Edita. Die sich einen richtig schönen Rocksong aussuchte, mit „Just like a pill“ von Pink konnte sie erneut überzeugen.

Die erste Runde beendete Marlon Bertzbach. Letzte Woche ist er ja knapp am Aus vorbei. Heute startete er mit dem Song „Nothing else matters“ von Metallica und man muss sagen, die Prüfung hat er bestanden.

Die zweite Runde eröffnete „Big Soul“ mit dem Song „Sex on Fire“ von „Kings of Leon“ und eigentlich bleibt einem da nur eines zu sagen. Wahnsinn. Die Mädels sind einfach super gut. Da ist es kein Wunder, das von der Jury eher keine Kritik gab.

Zum zweiten Song kam nun Anthony auf die Bühne. Diesmal mit einem lauten Song. „Walk this Way“ von „Aerosmith“ feat. „Run DMC“ sollte ihm heute helfen eine Runde weiter zu kommen. Anthony und seine Gitarre sind auf jeden Fall eine Klasse für sich.

Mati machte nun einen auf ruhig und suchte sich dafür einen Song von Robbie Williams aus. Mit „Sexed up“ konnte er seinen auch zweiten Song überzeugend abliefern.

Mit ihrem leisen Lied „Russian roulette“ von Rihanna konnte auch Edita ein weiteres Mal beweisen, dass sie zu recht in dieser Show dabei ist. Auch wenn nicht alles so war, wie es sein sollte und heute auch mal ein wenig Kritik von der Jury kam.

Marlon musste nach seinem gelungen ersten Song nun noch beweisen, dass er es auch bei einem lauten Song hinkriegt und das Publikum und die Jury begeistern kann. Er suchte sich von „30 Seconds to Mars“ den Song „Closer to the edge“ aus. Es war sicher nicht perfekt und reichte auch nicht an die Leistung der anderen ran, aber am Ende entscheiden nun mal die Zuschauer.

Und die entschieden, das Mati und Marlon noch einmal gegeneinander singen mussten. Marlon machte den Anfang mit dem Song „Feelin‘ good“. Eine gute Wahl, denn seine Stimme passte klasse zu diesem Lied. Mati entschied sich für den Christina Aguilera Song „Hurt“. Dieser erwies sich als Glücksgriff, denn alle drei Jurymitglieder entschieden sich für Mati und somit gegen Marlon Bertzbach.

RTL und „Das Supertalent“ – Fernsehen am Rande des guten Geschmacks

Das RTL mit seiner Show „Das Supertalent“ nicht unbedingt für guten Geschmack steht, ist nichts Neues. Ein ums Andere Mal werden die Zuschauer mit sogenannten Talenten konfrontiert, die alles andere als vorzeigbar sind. Ob man bei einigen der Kandidaten wirklich von Talent sprechen kann, bleibt auch noch zu bezweifeln.

Die eine zerhämmert mit ihren überdimensional großen Brüsten Melonen und andere diverse Dinge, der andere steckt sich einen Kleiderbügel durch die Nase und ein dritter ist der Meinung auf der Bühne vor laufender Kamera mit seinem besten Stück auf eine Leinwand zu malen. Solche Leute gehören weder ins Fernsehen, noch auf eine Bühne.

Was RTL da seinen Zuschauern bietet zeigt auch wie viel RTL von seinen Zuschauern hält. Vermutlich denken sich die Produzenten und Entscheider, dass die Menschen vor den TV Geräten genau das sehen wollen, denn dummen Menschen, kann man dummes Zeug verkaufen. Ob es nun ekelerregend oder abstoßend ist, ist egal. Hauptsache die Einschaltquoten stimmen.

Problem bei der Sache ist, die scheinen zu stimmen. Also muss es genügend „Bauernopfer“ da draußen geben, die sich tatsächlich diese Sendung ansehen. Die anscheinend gerne sehen, wie andere sich zu totalen Idioten machen. Was allerdings auch immer wieder zur Verwunderung beiträgt, ist die Frage, wo kommen diese „Talente“ her?

Gibt es bei RTL ein paar Praktikanten, die losgeschickt werden den größten Idioten zu finden? Wer mit dem Sieger zurück kommt, kriegt dann wahrscheinlich eine Festeinstellung beim Privatsender. Eigentlich müsste man diese Show boykottieren, die geht komplett gegen jeden guten Geschmack. Doch kann man die Absetzung bzw. die Absetzung von „Das Supertalent“ nur schaffen, wenn man sich weigert auch nur eine weitere Minute seines kostbaren Lebens damit zu vergeuden, sich diesen Schwachsinn anzuschauen.

Womit wir wohl dann aber wieder bei der Zielgruppe dieser Show wären…

X Faktor – in der 4. Liveshow musste Pino Severino gehen

Es war wieder soweit. Die kleine Anzahl der noch übrig gebliebenen Kandidaten der X Faktor Castingshow stellten sich ein weiteres Mal der Kritik der Jury und dem Urteil der Zuschauer. Natürlich musste am Ende wieder einer die bittere Pille schlucken und den Heimweg antreten.

Den Anfang machte dieses Mal der jüngste Sänger. Marlon Bertzbach versuchte sich am Cranberries Erfolgssong „Zombie“. Dafür musste allerdings viel negative Kritik von der Jury einstecken. Bei den Zuschauern kam sein Gesang, trotz einiger schräger Töne aber an und so darf er sich darüber freuen auch nächste Woche wieder vor der Jury zu stehen.

Dann kam auch schon Edita Abdieski und brachte die Halle zum Kochen. Mit „Heavy Cross“ zeigte sie, dass sie auch die aktuellen Hits singen kann. Unter all den Kandidaten ist Edita, diejenige, die es eigentlich jetzt schon verdient hat zu gewinne. Sollte sie bei dieser Leistung bleiben können oder sich sogar noch steigern, dann gibt es in dieser Show keinen ernsthaften Kandidaten.

Als dritter an diesem Abend musste Pino auf die Bühne und mit seiner Version des Rolling Stones „Sympathy For The Devil“ hat er eigentlich überzeugt, zumindest die Jury. Doch schienbar waren die Zuschauer anderer Meinung und so musste er noch einmal gegen Anthony am Ende singen.

Mit seiner Leistung überzeugen konnte auch Mati Gavriel, der den Song „Hallelujah“ performte. Ohne irgendwelche Beanstandungen brachte sein Auftritt ihn ebenfalls eine Runde weiter.

Die nächsten Kandidatinnen sind die letzten, die noch von George Glück betreut werden. „Big Soul“ sangen den Michael Jackson Hit „Thriller“ und wie immer leibte sie das Publikum.

Den Abschluss machte Anthony Thet mit dem Song „Black Hole Sun“. Allerdings konnte er die Zuschauer nicht so recht von sich überzeugen und so musste er dann ein weiteren Song performen. Er suchte sich das Lied „Your Love is my love“ von Whitney Houston aus, während Pino den Song „The Climb“ vortrug.

Das Zünglein an der Waage war in diesem Fall George Glück. Der sich wirklich schwer tat eine Entscheidung zu treffen, es aber am Ende machen musste und sich gegen Pino, für Anthony entschied.

Viele würden vielleicht sagen, dass es die falsche Entscheidung war. Doch der einzige der die falsche Entscheidung an diesem Abend getroffen hat, war Pino mit seiner Songauswahl. Und damit ihr mal hören könnt, wie man diesen Song „The Climb“ bei einer Castingshow singt, hier der Sieger der X Faktor Show 2009 aus Großbritannien mit dem wunderschönen Song „The Climb“ – Joe MyElderry.

X Faktor – Aus für die Gruppe „Urban Candy“

Es ist mal wieder soweit. Dienstagabend und im Fernsehen versuchen junge Talente ihr Glück in einer Castingshow. X Faktor stand mal wieder an. Letzte Woche musste Meral gehen, eine junge Sängerin, die unter den Fittichen von Till Brönner stand. So dass er nun nur noch zwei Kandidaten coachen muss, genauso wie George Glück, der für die Gruppen verantwortlich ist.

Die einzige, die noch alle drei Sänger bei sich hat, ist Sarah Connor. Heute ging das Spiel allerdings von neuem los und als erste war Edita an der Reihe. Sie sang den bekannten Song von Aretha Franklin „Respect“ und wenn irgendwer irgendwann bezweifeln sollte oder bezweifelt hat, dass diese Frau singen kann, dann liegt er Meilen daneben. Edita Abdieski gehört auf die Bühnen dieser Welt!

Da hatte es Marlon Bertzbach als zweiter gar nicht so leicht. Mit „Boulevard of Broken Dreams“ von Green Day versuchte er sein Glück. Ohne Frage hat auch er Talent, aber die Songauswahl war vielleicht nicht unbedingt die beste, auch muss er noch eine Menge lernen. Dennoch konnte er sein Publikum begeistern und auch die Jury, zum Teil, begeistern.

Als dritte mussten heute Urban Candy auf die Bühne und bis jetzt gab es ja kaum positive Kritik von der Jury. Das sollte an diesem Abend mit dem Song „Geh davon aus“ von den Söhnen Mannheims geändert werden, aber so richtig sollte das nicht gelingen. Es ist immer noch Candy, die Frontfrau, die den Jungs den Rang abläuft.

Nun war wieder ein Schützling von Sarah an der Reihe. Mati Gavriel, der Individualist unter den Kandidaten rockte die Bühne mit dem Song „Don’t Stop Me Now“ von Queen. Also Thema „Kings and Queens of Pop“ super umgesetzt, auch wenn ein Lied von Queen nicht leicht zu singen ist. Ein Plus hat Mati auf jeden Fall, er kann die Zuschauer in seinen Bann ziehen. Ein Entertainer ohne Zweifel.

Auch Pino Severino machte seine Sache ein weiteres Mal, nach dem Ausrutscher letzte Woche, sehr gut. Mit „It’s a Man’s Man’s World“ von James Brown zeigte er seinen Kritikeren, dass er eine tolle Stimme hat und zu Recht bei dieser Show dabei ist.

Anthony Thet
durfte als nächstes vor die Jury treten und mit dem Song „I’ll be Waiting“ von Lenny Kravitz brachte er sicherlich so manches Frauenherz zum Schmelzen. Auch wenn Sarah und George negative Kritik äußerten, so war gesanglich nichts auszusetzen. Anthony ist eben ein kleiner Frauenschwarm.

Die letzten an diesem Abend waren „Big Soul“, die sich an dem Megahit „Free Your Mind“ von En Vogue versuchten. Und sie machten es gut. Die vier Frauen sind zwischen all den Kandidaten einfach herrlich erfrischend.

Dann machte Seal mit seinem neuen Song „Secret“ die Bühne unsicher und überbrückte damit die Wartezeit zum Ergebnis, welche zwei Kandidaten noch ein Mal gegen einander singen müssten. Nach ewigen Minuten war es dann so weit und es hieß „Urban Candy“ gegen Marlon Bertzbach.

Marlon entschied sich für den Song „Last Request“ von Paolo Nutini und „Urban Candy“ für Seeds „Ding“. Die letzte Entscheidung lag in Till Brönners Händen und er wollte „Urban Candy“ nicht mehr wiedersehen.

Ach und noch eine kleine Anmerkung zu Jochen Schropp! Der ist ja knuffig, da sollte sich so manch anderer Moderator mal ne Scheibe von abschneiden.

„Popstars – Girls forever““ – Mädels kriegen eine Rundumerneuerung

Na sehr schön, als hätten wir von diesen „Make-Overs“ nicht schon genug in Germanys Next Topmodel, jetzt muss auch noch die Castingshow „Popstars“ die Kandidatinnen zum Friseur schicken. Wahrscheinlich ist ProSieben ein wenig irritiert, das X Factor auf dem Konkurrenz-Sender VOX bei den Zuschauern besser ankommt.

Nun versucht man also mal eine andere Taktik und verändert die Mädchen. Ob das zieht, wird sich morgen Abend zeigen, wenn es in die zweite Workshop Woche geht. Natürlich gibt es Tränen, Mädels die sich auf keinen Fall die Haare abschneiden lassen werden und von D! ein Ultimatum gestellt bekommen. Entweder sie lassen die Friseure ran oder sie gehen nach Hause.

Irgendwie klingt das alles ziemlich langweilig und etwas Neues ist das ganz sicher auch nicht. Vielleicht sollten sie beim nächsten Mal, und es wird sicherlich eine weitere Popstars-Staffel geben, die Möchtegern Sängerinnen nach Gesang und nicht nach außen aussuchen, dann klappt es vielleicht auch mit den Quoten.

Man könnte aber auch die komplette Jury austauschen, denn im Gegensatz zu der „X Factor“-Jury, scheint diese Jury aus inkompetenten Dilettanten zu bestehen. Und wie auch bei „Deutschland sucht den Superstar“ wird bei „Popstars“ nicht etwa die fähigste Sängerin gesucht, sondern die mit der besten Geschichte.

Am Ende interessiert es niemanden wie die Mädels aussehen, wenn die Stimme nicht überzeugt, dann kann dass das Aussehen auch nicht mehr retten. Die Jugend da draußen mag heutzutage sehr oberflächlich sein, aber schlechte Sängerinnen kann sie erkennen. Vielleicht nicht immer, aber meistens schon.

X Factor – 2. Liveshow vorbei und Meral Al-Mer musste gehen

Heute Abend stand die zweite Liveshow bei X Faktor an und auch dieses Mal konnte man wieder ein paar außerordentliche Talente bewundern. Am Ende musste zwar wieder einer gehen, aber so ist das nun mal, um den großen Star zu finden, müssen andere versagen. An diesem Abend war es Meral Al-Mer.

Den Anfang machte Pino Severino mit dem Kultsong „Papa was a Rollin‘ Stone“. Nach dem er ja eigentlich „Grace Kelly“ von Mika singen sollte, hat er sich in letzter Minute für einen anderen Song entschieden. Sarah, die für die Sänger von 16 bis 24 verantwortlich ist, war damit einverstanden und so zeigte er erneut eine überzeugende Leistung.

Als zweites mussten sich „Urban Candy“ beweisen. Sie versuchten sich an dem Beyoncé und Jay Z Song „Crazy in Love“. Während sie die Bühne durchaus gerockt haben, fehlte es dennoch an der gesanglichen Qualität. Front Frau Candy lässt die beiden Jungs immer wieder sehr blass aussehen.

Als dritte im ersten Teil der Show musste Meral Al-Mer ran. Letzte Woche musste sie ja einen zweiten Song singen, da die Stimmen für sie nicht ausreichten. Aber Sarah entschied sich für Meral und so musste sie zeigen, dass sie dies auch verdient hatte. Mit ihrer eigenen Interpretation des wohl bekannten Nena Song „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ stieß sie allerdings auf nicht viel Gegenliebe.

Den zweiten Teil eröffnete Anthony Thet mit dem Prince Song „Pruple Rain“ und seiner Gitarre, endlich. Er meisterte seine Aufgabe hervorragend, vor allem wenn man den Umstand bedenkt, dass er erkältet ist.

Nach dem tollen Auftritt von Anthony hatte der nächste Kandidat es nicht leicht. Nun war Marlon Bertzbach an der Reihe. Mit seiner sanften Schmusestimme verzauberte er das Publikum, Sarah und die Zuschauer. Auch wenn es wieder ein langsames Lied war, so war die Wahl „The Blower’s Daughter“ von Damien Rice zu performen durchaus richtig.

Als nächste folgte Edita Abdieski mit dem Hit „Street Live“. Diese Frau ist der absolute Hammer. Man könnte denken, dass sie bereits ihr ganzes Leben singt. Sollte sie X Faktor nicht als Sängerin verlassen, wird man sie dennoch wieder hören. Edita Abdieski ist Musik.

Vorletzter am heutigen Tag war Matti Gavriel mit dem Hit aus Pulp Fiction „You’ll Be A Woman Soon“. Wie ein Künstler sieht Matti auf jeden Fall jetzt schon aus und auch die Stimme überzeugte wieder. Kurz gesagt, Auftritt und Gesang eins, setzen.

Den Abschluss bildete „Big Soul„. Die wohl gewichtigsten Sängerinnen seit den Weather Girls. Mit dem bekannten Song von Aretha Franklin „Think“ heizten sie dem Publikum auch heute wieder ein. Da konnte man keine negative Kritik anbringen.

Nun mussten also die Zuschauer entscheiden welche zwei Kandidaten noch einmal gegeneinander antreten sollten. Sie wollten das Pino und Meral sich ein Gesangsduell bieten würden. Meral machte den Anfang, dieses Mal mit einem englischen Song, doch kam das nicht besonders gut an. Pino folgte und eigentlich war es schon beim ersten Ton entschieden.

Nächste Woche werden wir also keine Meral mehr sehen, aber zum Glück noch Mal einen kleinen, großen Pino.

Castingshow X-Factor Songs der Kandidaten ( 2. Liveshow )

Heute abend gibt es die Zweite Liveshow von X-Factor zu sehen. Noch 8 Kandidaten sind von den tausenden Bewerbern übrig geblieben und beweisen wieder ihr können.

Letzte Woche musste der Act LaFamille gehen und damit hat George Glück nur noch zwei Acts zu betreuen. Die Kandidaten von Til Brönner und Sarah Connor haben es in die nächste Runde geschafft. Die Besten waren Big Soul:

Heute heißt das Motto „Blockbuster Nights“ und alle 8 verbliebenen Acts der Castingshow werden ihr Bestes geben, um auch noch in der nächsten Woche dabei zu sein.

Songs der Kandidaten bei X-Factor am 28.9.2010:

  • Matti Gavriel           „You’ll be a woman soon“ – Pulp Fiction
  • Marlon Bertzbach „The Blower’s Daughter“ – Damien Rice
  • Pino Severino         „Grace Kelly“ – Mika
  • Anthony Thet         „Purple rain“ – Purpel rain
  • Edita Abdieski       „Street Live“ – Randy Crawford
  • Meral Al-Mer         „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ – Nena
  • Big Soul                    „Think“ – Aretha Franklin
  • Urban Candy         „Crazy in Love“ – Beyonce Knowles und Jay-Z

Sarah Connor betreut die Kandidaten die zwischen 16 und 24 Jahren alt sind. Matti Gavriel präsentiert den Titel „You’ll be a woman soon“ aus dem Film Pulp Fiction. Marlon Bertzbach wird „The Blower’s Daughter“ von Damien Rice singen. Und Pino Severino wird „Grace Kelly“ von Mika singen. Alle drei haben letzte Woche eine super Performance hingelegt und waren sicher weiter.

Die Kandidaten von Til Brönner sind alle über 25 Jahre alt. Für Anthony Thet hat er den gleichnamigen Titel aus dem Film „Purple rain“ ausgesucht. Ihm kann man vermutlich jeden Song geben und er wird ein Hit. Edita Abdieski performt den Song „Street Live“ von Randy Crawford. Bei ihrem Talent und ihrer unglaublichen Stimme sollte ihr ein Weiterkommen sicher sein. Für Meral Al-Mer war es letzte Woche reichlich knapp, nur Sarah Connor rettete sie mit ihrer Entscheidung eine Runde weiter. Heute abend singt Meral von Nena den Titel „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“. Mit ihrer Extravaganz wird es sicherlich auch heute abend ür sie wieder schwer, problemlos die nächste Runde zu erreichen.

George Glück hatte in der letzten Woche etwas mehr Zeit für seine beiden noch verbleibenden Acts. Für Big Soul hat George Glück den Titel „Think“ von Aretha Franklin ausgesucht. Big Soul hat mittlerweile eine ganz ordentliche Fangemeinde, so dass man von einem weiterkommen der Gruppe fast ausgehen kann. Für die von George Glück zusammengewürfelte Band Urban Candy könnte es heute eventuell knapp werden. Sie mussten viel Kritik letzte Woche einstecken. Ob sie heute Abend wieder genug Anrufe bekommen bei der starken Konkurrenz kann man nur hofen. Sie treten mit dem Titel „Crazy in Love“ von Beyonce Knowles und Jay-Z an.

Am Ende der heutigen „X-Factor“ Show werden wieder die beiden Kandidaten mit den wenigsten Anrufern gegeneinader im direkten Duell antreten. Und die Jury entscheidet dann, welcher der beiden eine Runde weiter ist und wer leider nach Hause muss.