Lena ist strange, „Taken by a Stranger“ und zuviel! (inkl. Song)

Lena, Lena, Lena. Sie ist so toll, sing so schön und wird Deutschland ein weiteres Mal beim Eurovision Songcontest vertreten. Darauf freuen wir uns doch insgeheim alle schon. Nicht das wir etwa die Wahl gehabt hätten. Aber was soll‘s, ob nun Lena oder das nächste Mädchen, ist im Grunde auch egal.

Taken by a Stranger“ wird der Titel der Titel sein. Wenigstens den konnten Interessierte wählen. Ein bissel Mitspracherecht lässt man Deutschland (wenn denn alles mit rechten Dingen zu ging) am Ende doch. Schließlich soll die amtierende Contestgewinnerin ja ihr Land inklusive Bevölkerung repräsentieren oder so.

Wird sie eine Chance mit dem Song haben? Wer weiß. Wenn sie Glück hat wird sie zumindest nicht auf dem letzten Platz landen. Wie teuer ist eigentlich so ein Platz? Wird das teurer je weiter oben man platziert sein will am Ende?

Ich weiß, dass klingt sehr zynisch. Aber liebe Leute, „wir leben in einer zynischen Welt“ und wenn wir alles für bare Münze nehmen würden, was uns vorgesetzt wird, dann können wir auch aufhören unseren Verstand zu benutzen.

Aber kommen wir noch mal auf die gute Lena zurück. Die, auf Grund eines cleveren Managers, ihr neues Album wirklich gut promotet hat. Wie sonst als durch eine Liveshow, in der die Songs der neuen CD gesungen werden, bringt man diese besser unters Volk?!

Ich bin mir allerdings nicht so sicher ob es tatsächlich was gebracht hat. Ich kann für mich sagen, dass ich mir ganz sicher das neue Album nicht kaufen werde, denn auch wenn man sie letztes Jahr noch hochgelobt hat, ihre Stimme nervt noch immer.

Man erträgt sie vielleicht einmal, aber schon beim zweiten Mal muss man sich zwingen nicht wegzuschalten, denn es könnte ja sein, dass es noch besser wird. Ich weiß, man wird dann leider doch enttäuscht. Zum Glück treten beim Songcontest ja noch mehr auf und nicht zwölfmal Lena. Da kann man dann doch noch hoffen, dass man jemanden sieht bzw. hört, der den Ohren nicht weh tut.

Anhören könnt ihr euch den Song hier:

Taken By A Stranger
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Monrose trennt sich, LaVive kommt und alles bleibt gleich

So, da haben die drei Mädels von „Monrose“ gestern also eine Pressekonferenz gegeben und gesagt, dass sie sich trennen werden. Na gut, sie wollen die Band erst mal ruhen lassen und jeder möchte sein eigenes Ding durchziehen. Dazu meinte der Typ im Radio übrigens gerade „solange sich Mandy für den Playboy auszieht, ist alles okay“. Männer sind doch toll ;).

Wahrscheinlich ist es gar nicht so schlecht, das Senna, Bahar und Mandy die Bühne des Popstars-Business als Band für eine Weile verlassen. Schließlich braucht die neue Band der jetzigen Popstarsstaffel „LaVive“ Platz um sich frei entfalten zu können. Da ist Konkurrenz aus dem eigenen Haus nicht so gut.

Ob das den vier neuen Sängerinnen helfen wird, steht noch in den Sternen. Aber wir haben ja bei „Queensberry“ gesehen, dass sie neben „Monrose“ nicht wirklich bestehen konnten. Egal ob es nun intern ein paar Unstimmigkeiten gab oder nicht. Der Erfolg, den die drei Mädels hatten, stellte sich bei „Queensberry“ nie wirklich ein.

Jetzt ist die Bühne allerdings frei und die neuen gecastet Sängerinnen dürfen ihr Glück probieren. Zwei Mitglieder hat die Band ja bereits gefunden. Nachdem Sarah letzte Woche ihren Weg in die Band fand, durfte ihr gestern Meike folgen. Für Jenny ist der Traum allerdings vorbei. Was absolut verständlich ist, denn so eine langweilige Stimme passt doch nun wirklich in gar keine Band. Die soll sich mal schön um ihr Kind kümmern, das ist sowieso die größte Herausforderung in ihrem Leben.

Dann haben wir also nächste Woche noch sechs Kandidatinnen, die es noch in die Band schaffen wollen. Blöd nur, dass nur noch zwei Plätze frei sind. Mensch, das wird ja wieder traurig, wenn nächste Woche dann Diba oder doch vielleicht Pascaline gehen muss. Naja oder eine der anderen, die wahrscheinlich sowieso besser dran sind, wenn sie nicht in die Band kommen. Dann können sie auch nicht ausgebeutet werden.

„Fair Game“ – ein, auf Tatsachen beruhender Film, über die CIA und die niederträchtige Bush-Regierung (Trailer)

Als die USA 2003 in den Irak einmarschiert, begründet die damalige Regierung unter George W. Bush dies damit, dass aus Afrika angereichertes Uran in den Irak gebracht worden sein soll. Der ehemalige Botschafter Joseph Wilson war allerdings zuvor nach Niger gereist, weil ihm seine Frau, die für den CIA arbeitende Spionin Valerie Palme, dies geraten hatte.

Was Wilson aber nicht in Niger findet ist Uran. Diese Entdeckung meldet er, dennoch rechtfertig Bush den Einmarsch genau damit. Wilson wird hellhörig und veröffentlicht einen Artikel mit dem Titel „Was ich nicht Afrika gefunden habe“. Mit diesem Artikel stößt er allerdings eine politische Affäre an, die für alle Beteiligten in einer mittelschweren Katastrophe enden.

Seine Frau wird durch den konservativen Autoren Robert Novak als CIA-Agentin entlarvt. Damit beginnt für Palme und Wilson ein Spießrutenlauf, bei dem nicht nur ihre Existenz in Gefahr geriet. Mit „Fair Game“ präsentiert Regisseur Doug Liman einen mitreißenden Film über die Hinterhältigkeit der Bush-Regierung und wie sie mit allen Mitteln versucht hat, unliebsame Kritiker mundtot zu machen.

Dadurch, dass der Film nicht nur aus der Feder eines Hollywood-Regisseurs stammt, sondern auf wahren Begebenheiten beruht, überzeugt er noch mehr als andere Filme, die Kritik an der Bush-Regierung und deren Entscheidungen zeigten. Auch Sean Penn und Naomi Watts in den Hauptrollen überzeugen restlos.

Für jeden, der Politthriller liebt und gerne auch mal einen kleinen Einblick in die Welt der CIA haben möchte, ist dieser Film genau das richtige. Ab 25.11.2010 ist „Fair Game“ bei uns in den Kinos zu sehen. Hier schon mal ein Trailer.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes “ – Der Anfang vom Ende startet

Es ist endlich soweit! Der Zauberer, der ganze Generationen in seinen Bann gezogen hat, beginnt nun seinen letzten Kampf. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ wird wieder tausende von Fans in die Kinos ziehen. Doch erst mal werden sie nur den ersten Teil des letzten Abenteuers des inzwischen erwachsenen Zauberers sehen.

Hogwarts, einst Harrys wirkliches Zuhause, ist nach dem Tod von Albus Dumbledore nicht mehr dasselbe. Viele Kinder sind gar nicht erst zum neuen Schuljahr angereist. Denn nicht nur das Zauberministerium steht unter der Führung der Anhänger von Lord Voltemort, sondern auch die Zauberschule.

Während Harry, Ron und Hermine sich auf den Weg machen und die verbliebenen Horkruxen. Denn wenn diese zerstört sind, schwächt dies die Macht von Harrys Erzfeind. Dieser wiederum ist auf der Suche nach einem verschollenen Zauberstab und natürlich ist er noch immer hinter Harry Potter her.

Die Suche führt die drei Freunde näher an den Abgrund und teilweise weiter auseinander, als sie sich je hätten vorstellen können. Sie werden viele Opfer bringen müssen und den ein oder anderen geliebten Menschen verlieren. Doch bis zum großen Finale der Harry Potter Saga müssen sich die Fans noch ein bisschen in Warten üben. Während die Dreharbeiten für den zweiten Teil schon vor einer Weile abgeschlossen wurden und die Schauspieler neue Projekte angehen, wird der zweite Teil, mit dem großen Kampf Gut gegen Böse, erst im Sommer 2011 in den Kinos zu sehen sein.

Hier nun aber schon mal ein Trailer für den ersten Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Kinostart ist der 18.11.2010.

X Faktor – Editha Adbieski gewinnt das große Finale – „I’ve come to life“ Siegersong

Jetzt ist sie also vorbei. Die Casting-Show X-Faktor und natürlich haben wir einen Gewinner. Gewählt von den Zuschauern, ohne dass die Jury, rund um Sarah Connor, ein Votum abgeben durfte. Es war nicht leicht, denn beide Kandidaten zeigten eine klasse Vorstellung.

„Big Soul“ ebenso wie Editha Adbieski zeigten an diesem Abend, das sie zurecht in das Finale gewählt wurden. Außerdem durften die Damen auch einen Song im Duett mit einem Star singen. Den Start machte „Big Soul“ mit dem wundervollen Song “That’s What Friends Are For“ von Dionne Warwick, begleitet wurden sie dabei von ihrem Mentor George Glueck am Klavier.

Editha Adbieski suchte sich als ersten Song einen wirklich nicht einfachen aus. Mit dem Hit „Run“ von Leona Lewis, die ja ebenfalls eine X Faktor Gewinnerin ist, zeigte Editha ein weiteres Mal, dass sie einfach ein tolle Sängerin ist. Auch sie wurde von ihrem Mentor, Till Brönner auf dem Klavier begleitet.

Anschließend war wieder „Big Soul“ an der Reihe. Ihren zweiten Song performten sie gleich mit der dazugehörigen Sängerin. Zusammen mit Shakira sangen sie „Underneath Your Clothes“. Auch dies war eine gelungener Auftritt der vier Damen inklusive Shakria, leider hat man nicht allzu viel von „Big Soul“ gehört.

Edithas Duett-Partner beim zweiten Song war Xavier Naidoo. Sie sangen einen Song „Wo willst du hin?“. Und im Gegensatz zu „Big Soul“ konnte Editha hier gegen einen große der deutschen Musikszene locker bestehen. Ein hervorragender Auftritt.

Als dritten und letzten Song mussten beide Acts zum Ende den gleichen Song singen. „I’ve Come To Life“ heißt der Siegertitel. Beide haben eine tolle Performance hingelegt, aber Edithas Auftritt war dennoch ein Stück besser. Zum Schluss durften dann noch mal alle neun Kandidaten der Live-Shows ran, mit dem Take That Song „Back for Good“. Natürlich wollte auch Sarah Connor zum Abschluss noch mal auf die Bühne. Damit wir auch ja die Sendezeit vollkriegen. Wahrscheinlich hätte der nächste, der sich aus dem Publikum meldet auch noch singen dürfen.

Dann war aber endlich die wichtigste Entscheidung des Abends dran. „Big Soul“ oder Editha Adbieski? Wer würde seine Chance im Musikbusiness bekommen? Eigentlich war das Ergebnis keine Überraschung. Editha war von Anfang an die Kandidatin mit dem größten Potenzial und der besten Stimme.

Bei Amazon kann die Single „I’ve come to life“ von X-Factor Siegerin Editha Adbieski heruntergeladen werden.

X Faktor – „Big Soul“ und Editha Abdieski stehen im Finale

Es war mal wieder soweit. Die letzten drei X-Faktor Kandidaten durften noch einmal auf die Bühne und zeigen was in ihnen steckt. Editha Abdieski, Mati Gavriel und „Big Soul“ taten dann auch genau das. Sie konnten ein weiteres Mal von sich überzeugen.

Den Abend eröffnete Editha, die mit dem Song „Blame it on the Boogie“ nicht nur bewies, dass sie singen kann, sondern auch noch tanzen. Auch wenn Sarah und George nicht ganz so begeistert waren wie sonst, so war die Performance von Editha mal wieder erstklassig.

Mati folgte mit dem John Lennon Hit „Imagine“. Wie auch bei den anderen Songs, die er im Laufe der Show sang, gab er dem Song seine eigene Note und bekam ein dickes Lob von der Jury.

„Big Soul“ schloss die erste Runde ab mit dem Lied „As“ von Stevie Wonder. Auch die vier Frauen bewiesen, dass sie es zu Recht ins Halbfinale der Castingshow schaften. Das sah verständlicherweise auch die Jury so. Mit „Big Soul“ stand auch ein Gospel Chor auf der Bühne, die das Ganze noch stimmungsvoller machten.

Doch dieses Mal sollte nicht die Jury entscheiden, sondern ganz allein die Zuschauer. Damit sie sich aber besser entscheiden konnten, gab es noch eine zweite Runde.

Diese wurde Mati eingeleitet. Der sich an einem weiteren großen Song versuchte. Mit „You are not alone“ von Michael Jackson konnte er Till zwar nicht ganz so überzeugen, doch George und Sarah waren hin und weg. Unterstützt wurde er bei dem Song von einem niedlichen Kinderchor.

Edithas zweiter Song war eine wunderschöne Ballade von Diana Ross. Mit „You are so beautiful“ zeigte sie, dass sie nicht nur schnell und laut, sondern gefühlvoll und leise singen kann. Diese Frau gehört einfach auf die Bühne.

Nach dem Mati sich einen Song von Michael Jackson ausgesucht hatte, sangen „Big Soul“ einen Song der Jackson Five. Auch sie zeigten mit „I’ll be there“ ihre romantische Seite und waren einfach großartig.

Doch vor der großen Entscheidung gab es noch einen gemeinsamen Auftritt aller Kandidaten zusammen mit ihren Mentoren. Sie sangen den wunderschönen Song „Somewhere over the rainbow“.

Dann war es allerdings soweit und die Zuschauer hatten abgestimmt. Es schien am Ende doch eine knappe Sache zu sein, aber Mati Gavriel musste sich im Halbfinale verabschieden. So werden wir also „Big Soul“ und Editha Abdieski im Finale wieder sehen.

„Wir sind die Nacht“ – Vampirsaga made in Germany (Trailer)

Wer jetzt denkt, dass sich hier ein deutscher Regisseur mal an einem romantischen Vampirfilm versuchen wollte, täuscht sich gewaltig. „Wir sind die Nacht“ ist keine heldenhafte Romanze, sondern ein blutiger Actionfilm. Der durch die Tatsache, dass die Vampire in diesem Streifen nur aus Frauen bestehen noch einmal das gewisse etwas bekommt.

Louisa, Nora und Charlotte sind Vampire, deren Blutdurst nie gestillt werden kann. In einer Bar trifft Louisa, die Anführerin, das junge Mädchen Lena. Fasziniert von ihr, beißt Louisa das Straßenmädchen und macht sie damit zu einem Wesen der Nacht.

Doch dieser Biss ist der Anfang einer Reihe von Ereignissen, die sich die Vampirladies so nie vorgestellt haben. Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter den Frauen her, sondern auch Lenas Freund Tom. Der ist selber Polizist und merkt nach Lenas Verschwinden, wie sehr er sie liebt. Damit ruft er allerdings die Eifersucht von Louise an den Tag, die ebenfalls ein Auge auf Lena geworfen hat.

Ort des Geschehens ist Berlin. Mit eindrucksvollen Bildern, schnellen Verfolgungsjagden und Kampfszenen, bei denen die Vampirdamen keine Gefangenen machen, überzeugt der Film auf ganzer Linie. Weg von „Twilight“-Hype zeigt er, was wir so an Vampiren lieben. Diese Unsterblichkeit und dadurch die Leichtigkeit des Seins. Sein Leben einfach durchzuziehen ohne sich dabei an Regeln halten zu müssen. Blutig, schnell und auf keinen Fall langweilig!

Dieser Film ist es auf jeden Fall wert mal wieder ins Kino zu gehen. Start ist der 28.10.2010! Mit dabei sind Karoline Herforth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer und Max Riemelt. Den Trailer könnt ihr euch jetzt schon mal ansehen.

X Faktor – das Aus für Anthony Thet in der 6. Live-Show

Vier Kandidaten stellten sich der Jury an diesem Abend. Das Motto war dieses Mal „A Night at the Club“. Natürlich mussten die Sänger und Sängerinnen wieder zwei Titel singen. Aber auch Sarah Connor durfte endlich wieder vor einem großen Publikum singen.

So wie letzte Woche bereits Till Brönner, stellte sie ihren neuen Song „Real Love“ vor. Die Kandidaten hingegen sangen wie immer bekannte Titel nach und dabei musste der ein oder andere heute Songs performen, die sie normal wohl eher weniger singen würden.

Den Anfang machte „Big Soul“ und die sangen gleich mal von den Weather Girls „It’s Raining Men“. Damit heizten sie dem Publikum natürlich erst mal ein. Auch wenn es ein wenig Kritik von der Jury gab. Als zweites folgte Anthony Thet. Aber wirklich begeistert war er wohl vom Motto der Show nicht. So richtig überzeugen konnte er mit dem Kelly Rowland Song „When Love Takes Over“ nicht.

Mit „Why Don’t You Love Me“ von Beyoncé startete Edita Abdieski in den Abend. Sie zeigte ein weiteres Mal, dass sie einfach unglaublich gut singen kann. Egal ob Rock, Pop oder was anderes, sie ist einfach gut. Die erste Runde endete mit Mati Gavriel und dem Madonna Hit „Music“. Auch er meisterte seine Sache mit Bravour.

Runde zwei eröffnete Anthony mit dem Song „Give It To Me Right“ von Melanie Fiona und da lieferte er mal wieder eine ordentliche Leistung ab. Auch Edita konnte mit ihrem zweiten Song „Release Me“ von Agnes ein weiteres Mal überzeugen.

„Big Soul“ sang als zweiten Song den Sarah Connor Hit „From Zero to Hero“ und sie klangen nicht schlechter als der Star selbst. Also auch hier wieder eine tolle Leistung der vier Frauen. Mit „California Gurl“ von Katty Perry beendete Mati diesen Abend. Allerdings konnte er mit diesem Song nicht ganz so an seine anderen Auftritte anknüpfen.

Die Zuschauerwahl fiel knapp aus, aber sie entschieden, dass „Big Soul“ gegen Anthony singen musste. Letzte fing dann auch an und sang von All Saints „Black Coffee“. Die letzte Gruppe im Rennen nahm sich des Songs „You Can’t Hurry Love“ von den Supremes an. Die Entscheidung wer gehen muss und wer bleiben darf, lag dann bei Sarah Connor und diese entschied sich für „Big Soul“ gegen Anthony Thet.

Gordon Gekko ist zurück – „Wall Street – Geld schläft nicht“ – Trailer

Zuletzt sah man Gordon Gekko vor 23 Jahren, als für seine skrupellosen Machenschaften den Preis zahlen musste. Nun ist er zurück und beherrscht das Spiel um Geld, Gier und Macht noch immer so perfekt wie kaum ein anderer. Dieses Talent will sich der junge Jake Moore zu Nutze machen, denn er will Rache.

Rache dafür, dass der Milliardär Bretton James durch seine Insidergeschäfte seinen Mentor in den Selbstmord getrieben hat und Jakes Traum, eine eigene Firma zu gründen, dadurch zu zerplatzen droht. In Gekko sieht er seine Rettung. Doch um dessen Hilfe zu bekommen, verspricht Jake Gekko bei der Annährung mit seiner Tochter zu unterstützen. Diese ist nämlich Jaks Verlobte. Aber mit dieser Zusage geht Jake nicht nur einen Pakt mit dem Teufel ein, sondern setzt seine Existenz und auch seine Liebe aufs Spiel.

„Wall Street – Geld schläft nicht“ ist einer der wenigen Filme, die es schaffen in den Zeiten von oberflächlichen Romanzen und unglaubwürdigen Actionfilmen, den Glamour Hollywood, wie es einst war, zurück auf die Leinwand zu bringen. Die Charaktere können ihr volles Potenzial ausschöpfen, die Geschichte ist so eindrucksvoll erzählt und mit klasse Bildern untermauert, dass es einfach nur eine Freude ist, sich diesen Film anzuschauen.

Der dann auch noch eine Message hat. Dass die Gier nach Geld und Macht niemals ausstirbt und wenn man erst mal davon gekostet hat, gibt es kein Zurück mehr. „Wall Street – Geld schläft nicht“ mit Michael Douglas und Shia LaBeouf ist ab 21.10.2010 bei uns in den Kinos zu sehen und hier ein Trailer.

X Faktor – 5. Liveshow – das Aus für Marlon Bertzbach

Dienstagabend, Vox-Zeit, X Faktor-Zeit. Fünf Kandidaten sind noch im Spiel und heute mussten alle zweimal singen, sonst kriegt man ja den Fernsehabend schließlich nicht ausgefüllt. Am Ende blieb zwei Kandidaten allerdings nichts anderes übrig als noch ein drittes Mal zu singen.

Doch als erster war erst mal Mati Gavriel an der Reihe. Mit einem lauten Song und zwar „Song 2“ von Blur. Wie bereits in den letzten Auftritten, zeigte er auch bei diesem Song wieder eine hervorragende Leistung. Da war nicht viel Platz für Kritik.

Als nächstes war die letzte verbliebene Band dran. Sie wählten einen langsamen bzw. einen leisen Song als ersten. Mit „One“ von U2 ernteten sie positives Feedback von der Jury, denn wirklich etwas zu bemängeln, gab es nicht.

Anthony Thet brachte einen Gast mit auf die Bühne. Zusammen mit seinem Vater als musikalische Begleitung sang Anthony den Red Hot Chilli Peppers Song „Under the Bridge“. Wie bei den Kandidaten zuvor hatte die Jury auch hier nicht viel auszusetzen.

Nach diesem ruhigen Song, folgte wieder ein schneller und zwar von Edita. Die sich einen richtig schönen Rocksong aussuchte, mit „Just like a pill“ von Pink konnte sie erneut überzeugen.

Die erste Runde beendete Marlon Bertzbach. Letzte Woche ist er ja knapp am Aus vorbei. Heute startete er mit dem Song „Nothing else matters“ von Metallica und man muss sagen, die Prüfung hat er bestanden.

Die zweite Runde eröffnete „Big Soul“ mit dem Song „Sex on Fire“ von „Kings of Leon“ und eigentlich bleibt einem da nur eines zu sagen. Wahnsinn. Die Mädels sind einfach super gut. Da ist es kein Wunder, das von der Jury eher keine Kritik gab.

Zum zweiten Song kam nun Anthony auf die Bühne. Diesmal mit einem lauten Song. „Walk this Way“ von „Aerosmith“ feat. „Run DMC“ sollte ihm heute helfen eine Runde weiter zu kommen. Anthony und seine Gitarre sind auf jeden Fall eine Klasse für sich.

Mati machte nun einen auf ruhig und suchte sich dafür einen Song von Robbie Williams aus. Mit „Sexed up“ konnte er seinen auch zweiten Song überzeugend abliefern.

Mit ihrem leisen Lied „Russian roulette“ von Rihanna konnte auch Edita ein weiteres Mal beweisen, dass sie zu recht in dieser Show dabei ist. Auch wenn nicht alles so war, wie es sein sollte und heute auch mal ein wenig Kritik von der Jury kam.

Marlon musste nach seinem gelungen ersten Song nun noch beweisen, dass er es auch bei einem lauten Song hinkriegt und das Publikum und die Jury begeistern kann. Er suchte sich von „30 Seconds to Mars“ den Song „Closer to the edge“ aus. Es war sicher nicht perfekt und reichte auch nicht an die Leistung der anderen ran, aber am Ende entscheiden nun mal die Zuschauer.

Und die entschieden, das Mati und Marlon noch einmal gegeneinander singen mussten. Marlon machte den Anfang mit dem Song „Feelin‘ good“. Eine gute Wahl, denn seine Stimme passte klasse zu diesem Lied. Mati entschied sich für den Christina Aguilera Song „Hurt“. Dieser erwies sich als Glücksgriff, denn alle drei Jurymitglieder entschieden sich für Mati und somit gegen Marlon Bertzbach.

RTL und „Das Supertalent“ – Fernsehen am Rande des guten Geschmacks

Das RTL mit seiner Show „Das Supertalent“ nicht unbedingt für guten Geschmack steht, ist nichts Neues. Ein ums Andere Mal werden die Zuschauer mit sogenannten Talenten konfrontiert, die alles andere als vorzeigbar sind. Ob man bei einigen der Kandidaten wirklich von Talent sprechen kann, bleibt auch noch zu bezweifeln.

Die eine zerhämmert mit ihren überdimensional großen Brüsten Melonen und andere diverse Dinge, der andere steckt sich einen Kleiderbügel durch die Nase und ein dritter ist der Meinung auf der Bühne vor laufender Kamera mit seinem besten Stück auf eine Leinwand zu malen. Solche Leute gehören weder ins Fernsehen, noch auf eine Bühne.

Was RTL da seinen Zuschauern bietet zeigt auch wie viel RTL von seinen Zuschauern hält. Vermutlich denken sich die Produzenten und Entscheider, dass die Menschen vor den TV Geräten genau das sehen wollen, denn dummen Menschen, kann man dummes Zeug verkaufen. Ob es nun ekelerregend oder abstoßend ist, ist egal. Hauptsache die Einschaltquoten stimmen.

Problem bei der Sache ist, die scheinen zu stimmen. Also muss es genügend „Bauernopfer“ da draußen geben, die sich tatsächlich diese Sendung ansehen. Die anscheinend gerne sehen, wie andere sich zu totalen Idioten machen. Was allerdings auch immer wieder zur Verwunderung beiträgt, ist die Frage, wo kommen diese „Talente“ her?

Gibt es bei RTL ein paar Praktikanten, die losgeschickt werden den größten Idioten zu finden? Wer mit dem Sieger zurück kommt, kriegt dann wahrscheinlich eine Festeinstellung beim Privatsender. Eigentlich müsste man diese Show boykottieren, die geht komplett gegen jeden guten Geschmack. Doch kann man die Absetzung bzw. die Absetzung von „Das Supertalent“ nur schaffen, wenn man sich weigert auch nur eine weitere Minute seines kostbaren Lebens damit zu vergeuden, sich diesen Schwachsinn anzuschauen.

Womit wir wohl dann aber wieder bei der Zielgruppe dieser Show wären…

Sex, Drugs and Parties – „Twelve“ – Das Leben der New York High Society Kids (Trailer)

Mit 17 Jahren schrieb Nick McDonell den Roman „Zwölf“. Dieser inspirierte die Serienmacher aus Amerika und herauskam „Gossip Girl“. Das Leben der Kids der New Yorker High Society. Geld, Macht, Drogen, Sex und noch so einiges mehr bestimmt die Welt dieser Teenager.

Nun kriegen wir dieses Leben auch auf der großen Leinwand geboten. Chace Crawford, einer der Schönelinge, der Teeniedramaserie, darf auch hier zeigen was er so drauf hat. Allerdings ist sein Leben in diesem Streifen nicht ganz so glamourös, wie in der Serie.

Er verkörpert White Mike. Seine Mutter ist verstorben und er hat die Schule abgebrochen. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit dem Verkauf von Marihuana, während er das Dealen mit der richtig harten Droge „Twelve“ lieber Profiedealer Lionel (50 Cent) überlässt.

White Mike ist das Bindeglied zwischen dem „normalen Leben“ und dem der Kids aus der Upper Class. Erzählt wird die Geschichte, von einem Namenlosen. Aber durch deren Erklärungen man die Episoden und der Verbindungen des Films besser versteht.

Das im Leben der reichen Jugendlichen nicht alles Gold ist was glänz, steht außer Frage. Doch sie haben keine Ahnung von der anderen Seite der Welt. Hier geht es High School-Queens, die vom Ruhm träumen und mit Vorliebe ihr männliches Gefolge manipulieren. Aber auch um Teenager, die ganz neu in diese Szene kommen um ein Stück vom verboten Kuchen zu kosten. Doch alles läuft auf den unvermeidlichen und gewaltsamen Höhepunkt heraus, der das Leben der Kids verändert wird.

Wenn man über die Oberflächlichkeit der Figuren und des Lebens, das sie führen hinwegsehen kann, dann sieht man auch, dass dieser Film nicht einfach nur das Leben der High Society Kids zeigen will, sondern vor allem zeigen will, dass, obwohl sie denken, ihr Leben intensiver zu leben als andere in ihrem Alter, sie das Leben in Wirklichkeit verschlafen.