Bei Aldi gibt es jetzt nur noch die Hälfte

Irgendwie kannte sie jeder, die beiden Aldi-Brüder, doch in der Öffentlichkeit gesehen, hat man die zwei eher selten. Sie lebten ein ruhiges Leben, so ruhig, dass nicht einmal die Presse davon Wind bekam, als Theo Albrecht vergangen Samstag verstorben ist. Heute wurde 88 jährige im Kreise der Familie beigesetzt.

Jetzt ist also nur noch einer der Aldi-Gründer übrig. Die zwei Brüder hatten die Geschäfte ja bereits vor Jahren in Aldi-Nord und Aldi -Süd unterteilt. Sie gehörten aber immer zu den reichsten Menschen in Deutschland. Auch wenn wenig über das privat Leben von Theo Albrecht bekannt ist, so weiß man wohl, das er verheiratet war und zwei Söhne hat, alle drei sind Mitinhaber des Unternehmens.

Verrückt ist eigentlich die Geschichte der beiden Brüder. Theo und sein zwei Jahre älterer Bruder Karl hatten in ihrer Kindheit nicht besonders viel. Sie lebten in ärmlichen Verhältnissen, ihr Vater hatte einen schlechtbezahlten Job in einer Backfabrik und die Mutter betrieb einen Lebensmittelladen. Diesen übernahmen die zwei nach dem Zweiten Weltkrieg, 1946 und machten aus dem Laden ein riesiges Unternehmen, deutschlandweit.

Noch immer ist das Discount-Konzept von den Albrecht-Brüdern erfolgreich. Inzwischen gibt es über 4.000 Filialen in ganz Deutschland verteilt und jeder von uns war sicherlich auch schon mal in einer Filiale einkaufen. Doch Aldi gibt es nicht nur in Deutschland sondern in beinahe ganz Europa. Von Großbritannien bis Griechenland haben überall Aldi-Märkte aufgemacht und das Geschäft boomt.

Aldi gehört zu den Supermärkten, in denen man für kleines Geld einkaufen kann und die stets versuchen günstige Ware ans Volk zu bringen. Natürlich gibt es auch immer wieder negative Kritik, doch wo der Erfolg ist, sind die Neider nicht weit.