Warum sollte ich euch entscheiden lassen?

KleeblattWarum lassen wir andere über unser Leben entscheiden? Wir leben in unserem Leben! Warum hören wir auf das was andere sagen? Wir müssen mit dem was wir tun oder nicht tun, mit dem was wir sagen oder nicht sagen leben.

Wir tragen die Konsequenzen für unser Handeln, nicht die Menschen, die denken uns mit ihren Ratschlägen weiterzuhelfen. Also warum dann nicht auch selbst entscheiden? Dennoch handeln wir, wider unser besseres Wissen, wider unser Gefühl, nach Dingen, die uns unsere besten Freunde, unsere Familie oder vielleicht sogar irgendein Ratgeber empfehlen.

Wovor haben wir Angst? Dass wir die falsche Entscheidung treffen? Aber natürlich treffen wir diese, aber wenigstens haben wir uns selbst dazu entschieden und nicht weil irgendjemand eine Spekulation über den Ausgang bzw. den Ist-Zustand der Situation gemacht hat.

Unwissenheit und Halbwahrheiten können mehr zerstören als die Wahrheit. Besonders dann, wenn man die Wahrheit von dritten erfährt. Jedem sollte bewusst sein, dass nichts mehr kaputt macht, als die Wahrheit für sich zu behalten, denn irgendwann kommt sie unweigerlich ans Licht. Auch wenn sie vielleicht weh tut, viel schmerzlicher ist das Gefühl des Verrats.

Das lässt sich auch nicht damit begründen, dass die Wahrheit aus Angst zu verletzen nicht gesagt wurde. Angst ist keine Entschuldigung, sie ist ein Hindernis, das es gilt zu überwinden, denn nur so kann man vorankommen.

Doch leider ist es immer wieder die Angst, die uns selbst im Weg steht. Deswegen lassen wir ja auch die anderen entscheiden, denn müssen wir uns nicht vor uns selbst rechtfertigen. Aber glücklich werden wir so auch nicht.

Also trefft eure eigenen Entscheidungen. Hört auf euer Herz, euer Bauchgefühl, eure Erfahrungen oder was auch immer, aber hört nicht darauf was andere sagen oder meinen zu wissen, wenn sie doch nur spekulieren. Wenn ihr euch in der Liebe zum Narren machen wollt, dann macht das! Wenn ihr ein neues Leben anfangen wollt, dann macht das. Ein neuer Job, eine neue Stadt, neue Freunde … egal was, wenn ihr es machen wollt, dann macht es!

Letztendlich müsst ihr mit euren Entscheidungen leben. Also trefft sie aus tiefster Überzeugung und dann könnt ihr auch mit den Konsequenzen leben. Ab und an behaltet aber eure Entscheidungen für euch. Denn sonst kann es passieren, dass ihr so viele Ratschläge bekommt, dass ihr gar nicht mehr wisst, was ihr machen sollt. Zu viele Stimmen von außen bringen nur Unruhe ins Leben. Es reicht, wenn ihr auf eure innere Stimme hört. Sie zeigt euch den richtigen Weg für euch, nicht für die anderen!

Volleyball 1.Bundesliga – VfB Friedrichshafen, KW-NETZHOPPERS, Generali Hachingen und Moerser SC holen die letzten Siege in diesem Jahr

Am letzten Spieltag in der ersten Bundesliga des Volleyballs gab es noch einmal vier Spiele. Bei denen nur eine Mannschaft einen Heimsieg verbuchen konnte. Generali Hachingen hatte EnBW TV Rottenburg zu Gast und überzeugte. Der VfB Friedrichshafen musste in Wuppertal gegen die A!B!C! Titans Berg. Land ran, die Nachbarn aus Düren empfingen die KW-NETZHOPPERS und der TV Bühl empfing den Moerser SC.

Bereits 18 Uhr startete das Spiel der Titans gegen den VfB. Das bedeutete Tabellenzwölfter gegen den zweiten und so war eigentlich klar wer hier als Favorit gehandelt wird. So sollte es dann auch am Ende sein, auch wenn sich die Häfler nicht immer leicht taten und die Volleyballer aus Wuppertal sich bis Weilen gut schlugen, hieß es am Ende 3:0 für den VfB Friedrichshafen (25:17, 25:22, 25:15).

Bei dem Spiel evivo Düren gegen die Netzhoppers könnte man allerdings schon von einer kleinen Überraschung sprechen. Die Dürener mussten innerhalb weniger Tage gleich zwei Niederlagen einstecken. Nicht nur dass sie dem VfB beim Pokalhalbfinale unterlegen waren, heute mussten sie sich auch den Netzhoppers mit einem 0:3 geschlagen geben. Kein schönes Ende für dieses Jahr. Ganz im Gegensatz zu den Volleyballern aus Königs Wusterhausen, die dieses Jahr nicht schöner hätten enden können. Sie haben das Spiel klar kontrolliert und den Jungs aus Düren wenig Chancen gelassen. Mit 25:22, 25:19 und 25:16 lässt es sich sicher gut ins neue Jahr feiern.

Auch Generali Hachingen hatte keine Probleme bei dem heutigen Heimspiel gegen Rottenburg. Ganz klar und ohne Probleme haben die Bayern ihr Spiel durchgezogen, mit 25:16, 25:17 und 25:19 wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Damit rangieren hinter dem SCC Berlin und dem VfB Friedrichshafen auf Platz drei der Tabelle.

Der TV Bühl musste sich nach vier Sätzen zu Hause dem Moerser SC geschlagen geben. Die Volleyballer aus Bühl kämpften gut, aber mussten sich mit 25:23, 25:27, 25:18 und 25:19 dennoch am Ende geschlagen geben.

Für den VfB Friedrichshafen und Generali Hachingen geht es im neuen Jahr erst mal mit der Champions League weiter. Generali muss am 05.01.2011 zu Hause gegen Zenit Kazan ran, das Hinspiel hatten die Bayern mit 3:0 verloren. Für die Häfler geht es nach Rumänien, dort trifft man am 06.01.2011 auf Remat Zalau. Das Spiel zu Hause konnten die Männer vom VfB Friedrichshafen mit 3:1 für sich entscheiden.

Im CEV Cup muss evivo Düren am 05.01.2011 im Viertelfinale gegen Asseco Resovia Rzeszow in Polen ran, das Rückspiel gibt es dann bereits am 12.01.2011.

EnBW TV Rottenburg wird am 05.01.2011 im Achtelfinale des Challenge Cups gegen die russische Mannschaft Fakel Novy Urengoy antreten und diese dann am 13.01.2011 zu Hause empfangen.

Volleyball DVV Pokal 2011 – VfB Friedrichshafen und Generali Hachingen stehen sich im Finale gegenüber

Nach zwei Jahren Abstinenz hat es der VfB Friedrichshafen wieder ins Finale des DVV-Pokals geschafft. Auch der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr Generali Hachingen konnte sein heutiges Halbfinalspiel gewinnen.

Der VfB Friedrichshafen zeigte eine tolle Leistung und machte in drei Sätzen alles klar. Bereits im ersten Satz trumpften sie auf und ließen den RWE Volleys Bottrop zu Hause ziemlich alt aussehen. Mit 25:15 machten die Häfler den ersten Schritt zum Sieg. Im zweiten Satz wollten sie es dann wohl ein bisschen spannend machen und ließen die Fans ein wenig schwitzen. Mit 25:18 sicherten sie sich diesen Satz dann aber doch. Mit dem dritten Satz und 25:18 erfüllten sich die Männer aus Friedrichshafen dann ihren Wunsch. Sie gewannen das Halbfinale mit 3:0 und können sich nun auf das Finale im März freuen.

Der Titelverteidiger Generali Hachingen hatte zu Hause nur im ersten und dritten Satz leichte Probleme, ansonsten dominierten die Bayern das Spiel gegen den Moerser SC. Im ersten Satz konnten die Gäste noch sehr gut mithalten, so dass Generali knapp mit 25:23 den ersten Satz sicherte. Im zweiten ließen sich die Volleyballer aus Unterhachingen nicht beirren und holten sich den mit 25:17. Im dritten Satz drehte Moers dann noch mal richtig auf und konnte sich diesen Satz sogar mit 25:21 sichern. Aber Generali ließ sich am Ende die Butter vom Brot nicht nehmen und holte den vierten Satz mit 25:17.

Somit werden sich der 10malige Pokalsieger, VfB Friedrichshafen und der Sieger der letzten zwei Jahre, Generali Hachingen am 06.03.2011 im Gerry Webber Station in Halle (Westf.) gegenüberstehen. Das verspricht ein spannendes Finale zu werden, wenn sich diese beiden Topmannschaften des deutschen Volleyballs messen werden.

Der Winter breitet seinen kalten Atem aus

Der Winter hat Deutschland und den Rest Europas fest im Griff und irgendwie kann sich kaum einer darüber freuen. Die Bahn empfiehlt lieber nicht mit der Bahn zu fahren, auf den Flughäfen ist das Chaos nicht mehr einzudämmen und auf den Straßen haben die Autos große Probleme.

Da fällt einem die Vorfreude auf das Fest der Liebe nicht leicht. Viele kommen gar nicht zu ihren Lieben, sie sind „gestrandet“ an den Flughäfen in Deutschland und warten teilweise schon mehr als 24 Stunden um nach Hause zu kommen bzw. an ihren Zielort.

Es ist schon sehr ärgerlich und erstaunt einen umso mehr, wenn man bedenkt in welcher, technisch fortgeschrittenen Zeit wir eigentlich leben. Viele Leute vergleichen diesen Winter ja auch schon mit dem Winter 1978/79 und es scheint als wäre es damals nicht besser als heute gewesen, obwohl 30 Jahre und eine große technische Entwicklung dazwischen liegen, fährt die Bahn trotzdem nicht.

Wer hätte auch mit so einem Winter gerechnet? Da sieht man aber wieder mal, dass egal wie weit wir uns entwickeln, egal ob wir Menschen ins All schicken können oder in die Tiefen der Meere, die Natur hat uns einfach im Griff. Wir können versuchen sie zu beherrschen oder zu berechnen, am Ende macht sie was sie will und hält die Menschheit in Atem.

Wollen wir hoffen, dass sie uns für ein paar Tage eine kleine Verschnaufpause gönnt und alle dort gut ankommen wo sie hinwollen. So, dass das Fest der Liebe auch mit den Liebsten gefeiert werden kann und man sich in gemütlicher und geborgener Runde über den eisigen und schneevollen Winter unterhalten kann, mit einer Tasse Glühwein oder heißer Schokolade.

Volleyball 1. Bundesliga – Friedrichshafen, Gotha und Rottenburg holen Heimsiege, Netzhoppers unterliegen Generali

Am letzten Wochenende vor Weihnachten hat die 1. Bundesliga im Volleyball nochmal einen Auftritt. Am heutigen Samstag gab es vier Spiele zu verfolgen. Zum einen hatten die Netzhoppers KW-Bestensee Generali Hachingen zu Gast, der VfB Friedrichshafen durfte gegen evivo Düren ran, VC Gotha empfing A!B!C Titans Berg. Land und EnBW TV Rottenburg begrüßte den Nachwuchs der Liga, das Zurich Team VCO Berlin, in der heimischen Halle.

Für drei Teams ging der Wunsch vom Heimsieg in Erfüllung, einzig die Netzhoppers mussten sich mit einer Niederlage zu Hause abfinden. Doch sie haben sich wacker geschlagen und konnten der Top-Mannschaft aus Bayern sogar einen Satz abluchsen. Dennoch war den Zuschauern klar, dass die Hachinger dieses Spiel mit nach Hause nehmen werden. Den ersten Satz sicherte sich Generali mit 25:15, den zweiten holten sich die Netzhoppers mit 25:20, im dritten konnten sie auch noch gut mithalten, aber mit 25:21 ging auch dieser an die Gastmannschaft. Im vierten und letzten Satz zeigte sich das Generali Hachingen der Favorit dieses Spiels war, mit 25:16 sicherten sie sich den Satz und somit das Spiel mit 3:1.

Glücklich durften auch endlich wieder die erfolgsverwöhnten Häfler sein. Sie hatten evivo Düren zu Gast und konnten schon mal testen wie es ist, denn kommenden Mittwoch muss der VfB Friedrichshafen im Pokal-Viertelfinale noch mal gegen Düren ran, dann in Düren. Heute konnten sie allerdings beweisen, dass sie noch wissen wie man kontrolliert gewinnt. Im ersten Satz merkte man den Jungs noch an, dass es in der letzten Zeit nicht so rund lief, mit 28:26 holten sie sich aber diesen. Der zweite und dritte Satz zeigte dann aber wieder das Potenzial der Männer vom Bodensee. Mit 25:17 und 25:14 wurden die Dürener nach Hause geschickte und auf dem Konto der Häfler steht ein weiteres 3:0.

Auch der VC Gotha sicherte sich gegen A!B!C Titans Berg. Land einen 3:0 Sieg zu Hause. Mit 25:15, 25:20 und 25:22 sicherte sich Gotha zwei Punkte.

Über einen Heimsieg durften sich auch die Spieler von EnBW TV Rottenburg freuen. Sie mussten zwar einen Satz den „jungen Wilden“ der Liga überlassen. Doch am Ende besiegte man das Zurich Team VCO Berlin mit 25:21, 25:23, 17:25 und 25:18.

Trennung eines Hollywood Traumpaars – Distanz, die größte Herausforderung einer Liebe?

Da haben wir es mal wieder. Noch vor zwei Jahren wurden sie als das neue Traumpaar Hollywoods gehandelt und nun ist alles vorbei. Scarlett Johansson und Ryan Reynolds lassen sich scheiden. Der Grund soll die räumliche Distanz sein. Beide haben häufig in unterschiedlichen Städten und Ländern zu tun und sehen sich nur selten.

Da geht es den Menschen wie den Leuten. Von normalen Alltagsproblemen werden eben auch keine Filmsternchen verschont. Die Distanz scheint für die Liebe eine der größten Herausforderungen zu sein, denn mit dem Menschen, den man liebt nicht zusammen sein zu können, auf Grund der Entfernung macht einen nicht gerade glücklich.

Dennoch gehen Menschen immer wieder Beziehungen ein, die in den Augen anderer zum Scheitern verurteilt ist, weil die Distanz einfach viel zu groß ist. Und während die Vernunft sagt „Hey, die haben recht“, sagt das Herz „Ach, lass sie reden. Wir finden einen Weg“. Aber wer hat denn nun Recht? Der Verstand oder das Herz?

Das Herz will grundsätzlich was es will, da ist ihm die Vernunft nur im Weg und wenn wir eines aus dem Leben gelernt haben, dann das wir stets um das kämpfen sollten, was wir unbedingt haben wollen. Wer nicht kämpft, hat ja eigentlich schon verloren. Irgendwann tauchen dann nämlich diese quälenden Fragen auf wie „Was wäre gewesen wenn …?„.

Nur wenn wir den Mut haben etwas zu riskieren, dann wissen wir dass wir alles probiert haben um unser Glück, unser Ziel zu erreichen. Das gilt doch besonders für die Liebe oder? Es klingt immer so kitschig, aber trotzdem ist es ja nicht verkehrt. Nichts bringt uns dem Himmel näher und nichts lässt uns so durch die Hölle gehen wie Gefühle.

Also sollte man aufgeben, weil der Mensch, den man liebt hunderte Kilometer weit weg wohnt oder sollte man kämpfen? Sehen wir es doch mal aus folgender Perspektive. Will man mit oder ohne diesen besonderen Menschen leben? Für mich wäre die Antwort ziemlich klar. Lieber habe ich diesen einen Menschen nur für ein paar Stunden oder Tage, als ihn gar nicht in meinem Leben zu haben.

Wikileaks, Assange und Schwedens Berufung

Da sollte er nun eigentlich auf Kaution freikommen, Wikileaks-Gründer Julian Assange. Doch daraus scheint wohl vorerst nichts zu werden. Denn die schwedische Justiz will Berufung gegen dessen Freilassung einlegen. Für 240.000 Euro sollte Assange auf freien Fuß kommen.

Schweden hatte ja die Auslieferung Assange beantragt. Er wurde in London letzte Woche festgenommen, weil er angeblich in Schweden zwei Frauen sexuell missbraucht haben soll. Assange streitet dies jedoch ab, seine Anwälte glauben, dass hinter diesen Behauptungen ein politisches Motiv liegt.

Und so weit hergeholt ist der Gedanke ja auch nicht. Wenn man die Bürger, die dieses ganze Theater um Wikileaks, den Depeschen und Assange mitbekommen, fragen würde was sie denken, dann würde wahrscheinlich jeder zweite die Sache genauso sehen wie Assanges Anwälte.

Aber mit großer Wahrscheinlich liegt es näher, dass es 80% der Bürger total egal ist, was da gerade los ist und das sie das ganze Tamtam überhaupt nicht interessiert. Hinzu kommt ja auch noch, dass durch den Film „Fair Game“ der vor einigen Wochen in die Kinos kam, die Glaubwürdigkeit der CIA ganz schön gelitten hat.

Doch selbst wenn es diesen Film nicht geben würde, schaut das Ganze schon ein wenig aus wie ein abgekartetes Spiel. Durch die Geheimdepeschen, die bei Wikileaks veröffentlicht wurden, hat das Ansehen der USA ohne Frage enorm abgenommen. Allerdings tun sie sich vermutlich auch keinen Gefallen mit dieser Assange-Sache.

Man darf durchaus gespannt sein, wie da weitergehen wird. Eigentlich stand der 11. Januar als nächster Verhandlungstag fest. Doch dies wird sich jetzt wahrscheinlich ändern. Erst mal muss er für weitere 48 Stunden hinter Gittern bleiben.

Volleyball Champions League 2011 – VfB Friedrichshafen keine Chance gegen Belchatow (0:3)

Ruhig war es die Woche in der deutschen Volleyball Bundesliga, dafür durften sich Volleyball Fans allerdings auf die Champions League freuen. Doch so fröhlich war der Ausgang des heutigen Spiels vom VfB Friedrichshafen gegen PGE Skra Belchatow leider nicht.

Bereits im Hinspiel, am letzten Mittwoch musste die Mannschaft vom Bodensee eine bittere Niederlage hinnehmen. Der polnische Gegner war einfach zu stark. Unter den Augen von 11.000 Zuschauern bzw. Belchatow-Fans konnten die Häfler nicht einen Satz für sich entscheiden.

Dies wollten sie heute ändern, auch wenn die Halle zu Hause nur 4.000 Zuschauern Platz bietet. Doch am Ende des Abends waren nicht die Gastgeber die umjubelten Gewinner. PGE Skra Belchatow zeigte ein hervorragendes Spiel, dass die Männer aus Friedrichshafen nicht eine Minute wirklich kontrollieren konnten. Angefangen vom Stellungsspiel bis hin zum Angriff war die polnische Mannschaft den Häflern einfach überlegen.

Natürlich gab es auch wieder Schiedsrichterentscheidungen, die man durchaus für fraglich halten kann. Doch waren diese nicht ausschlaggebend. Den ersten Satz musste der VfB mit 20:25 abgeben, den zweiten mit 19:25 und den dritten mit 18:25. Es fehlte einfach, wie auch schon beim Auswärtsspiel in Polen, der Mut Risiken einzugehen. Zwei Spieler stachen dennoch auf der Häflerseite hervor.

Zum einen war das Jeroen Trommel und zum anderen Oliver Venno. Erster hat an diesem Tag wirklich ein sehr gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, wozu die ganze Mannschaft eigentlich fähig ist. Nämlich um jeden Ball zu kämpfen, mutig, kontrolliert und konzentriert zu spielen und nicht auf zu geben. Auch Oliver Venno gehört zu den Spielern, denen man heute keinen Vorwurf machen kann. Am Ende jedoch, hat PGE Skra Belchatow verdient mit 3:0 gewonnen, leider.

Nun wird es verdammt schwer für den VfB Friedrichshafen in der Champions League eine Runde weiter zu kommen. Die Spiele gegen Zalau und Trentino müssen gewonnen werden und das höchstens mit 3:1, denn man benötigt jeweils die 3 Punkte. Außerdem müsste Trentino gegen Belchatow verlieren. Eine kleine Chance ist noch vorhanden und wie heißt es so schön im Sport „Hinten kackt die Ente„.

Am 06.01.2011 geht es nach Rumänien zu Remat Zalau und am 12.01.2011 begrüßen die Häfler dann Trentino BetClic bei sich zu Hause. Also, neues Jahr, neues Glück!

Vorfreude, schönste Freude … nicht nur im Advent

Da sind wir also nun mittendrin in dieser wunderschönen und kalten Zeit, die Vorfreude auf den Heilig Abend wächst bei den meisten Leuten. Vorfreude auf ein paar unbeschwerte Stunden im Kreise der Menschen, die einem am Herzen liegen.

In dieser Zeit lässt man die Hektik und den Stress, den man bis dahin das ganze Jahr über hatte, mal vor der Tür. Auch wenn man es sich gar nicht richtig vorstellen kann, dass man wirklich abschalten kann, denn bis zum 24. müssen noch so viele Dinge erledigt werden.

Dennoch hat man unterschwellig schon diese Vorfreude, auf den Geruch des Weihnachtsessen in der Nase, die Lichter am Baum und die Musik. Schließlich haben wir diese Sachen nur ein Mal im Jahr und das macht sie so besonders, auch wenn der Kommerz uns die Laune mit aller Macht versucht zu verderben.

Trotzdem schafft es die Vorfreude auf die kommenden Dinge uns glücklich zu machen und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Oft fiebern wir Dingen entgegen, die uns froh stimmen. Sei es der Urlaub, auf den wir uns schon so lange machen wollten, die Geburt des Kindes, die Menschen wieder zu sehen, die in unserem Leben wichtig sind.

Vorfreude auf bestimmte Dinge, sorgt dafür, dass wir weitermachen. Dass wir nicht aufgeben, denn wenn wir etwas haben auf das wir uns freuen können, dann ist es auch kein Problem mit dem Stress und der Hektik im Alltag klarzukommen. Also sucht euch alle etwas, auf das ihr euch freuen könnt und dann wird das Leben leichter zu leben sein.

Von gefährlichen Wetten, geschmacklosen Talenten und Zeitungen ohne Nachrichten

So, alle Welt, naja okay Deutschland, scheint sich dieser Tage darüber aufzuregen oder sich Gedanken darüber zu machen, ob die Wetten bei „Wetten dass ..?“ vielleicht zu gefährlich seien. Nach dem Unfall am Samstag bei der Livesendung werden immer mehr Stimmen laut, dass man nicht mit gefährlichen Sachen versuchen sollte die Einschaltquoten nach oben zu treiben.

Das ist lobenswert, doch wen soll man jetzt zur Verantwortung ziehen? ZDF, Thomas Gottschalk, den Kandidaten selbst? Niemand wird gezwungen in einer Sendung wie „Wetten dass …?“ aufzutreten. Auch Samuel Kuch hatte die freie Wahl. Schon als es in den Proben Probleme gab, hatte er die Chance, das Ganze abzublasen.

In diesem Fall kann man keinem die Schuld geben. Auch nicht dem ZDF oder sonst irgendwen. Natürlich versuchen die Sender mit immer waghalsigeren Dingen die Zuschauer an den Fernseher zu bringen, doch jeder Kandidat hat die Wahl ob er mitmachen will oder nicht. Sie müssen sich nur die Frage stellen, was sie bereit sind zu zahlen, wenn es nicht so klappt, wie sie es sich vorgestellt haben.

Es ist ohne Frage sehr schlimm was dort bei „Wetten dass…?“ passiert ist. Doch dieses Zuweisen von Schuld bringt niemanden weiter. Der Werteverfall im deutschen Fernsehen ist ja nun nichts Neues und eigentlich war gerade diese Sendung immer noch ein kleiner Lichtblick im Dunkeln der ganzen Castingshows. Die damit „glänzen“ das gefurzt, nackig gemalt oder ähnliches vor laufender Kamera gemacht wird.

Man hat eher das Gefühl, dass die Zeitungen in den letzten Tagen nicht so recht wussten, was sie schreiben sollen und deswegen haben sie eine Schlagzeile nach der anderen verfasst zu diesem Thema. Nicht lange und es wird, wie so vieles, in Vergessenheit geraten.

Volleyball 1. Bundesliga – SCC behauptet Tabellenspitze (3:0), RWE Volleys Bottrop gewinnen 3:1 und Generali Hachingen beschert dem VfB Friedrichshafen erste Niederlage (3:2)

Drei Spiele standen heute auf dem Plan beim Volleyball in der 1. Bundesliga. Dabei konnte der SCC Berlin sowie die RWE Volleys Bottrop ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Erwartungsmäßig spannend ging es in dem Spitzenspiel des heutigen Tages, Generali Hachingen gegen VfB Friedrichshafen, zu.

Nachdem das Zurich Team VCO Berlin gestern schon ein Spiel hatte, mussten die jungen Volleyballer heute erneut ran. Gestern mussten sie sich mit einer 3:0 Niederlage klar geschlagen geben, heute wollten sie es besser machen, doch das ließ der Gegner aus Bottrop nicht zu. Zwar konnten sich die Berliner den dritten Satz (25:23) holen, doch ansonsten mussten sie die Sätze, wenn auch knapp, den RWE Volleys Bottrop überlassen. Mit 26:24, 26:24 und 25:15 ging der Sieg mit 3:1 an den Gegner.

Beim SCC Berlin war eigentlich von Anfang an alles ziemlich klar. Mit 25:22, 25:19 und 25:23 ließen sie dem TV Bühl keine Chance und holten sich den neunten Sieg im neunten Spiel. Damit verteidigen die Berliner ihren ersten Tabellenplatz.

SCCs Verfolger, der VfB Friedrichshafen und Generali Hachingen, mussten heute gegeneinander spielen. Dabei mussten die Volleyballer vom Bodensee ihre erste Niederlage in dieser Saison in der Bundesliga hinnehmen. Den 1.350 Zuschauern bot sich ein Volleyballkrimi, den sie sich insgeheim sicherlich alle gewünscht haben. Über fünf Sätze und nach 125 Minuten stand dann allerdings Generali Hachingen als Sieger fest. Den ersten Satz konnten sich die Gastgeber aus Bayern mit einem 27:25 sichern. Dann konterten aber die Häfler und holten sich den zweiten Satz mit 25:23 und auch den dritten Satz konnten sie mit 25:17 sichern. Der vierte Satz war heiß umkämpft und es wurde bis zum 29:27, für Generali, gespielt. Jetzt musste es also der fünfte Satz entscheiden und leider hatten die Gastgeber am Ende einfach die Nase vorne. Mit 15:12 konnten sie sich den letzten Satz sichern und gewannen dieses Spitzenspiel mit 3:2.

Damit sieht es in der Tabelle nun wie folgt aus (ersten fünf).

Platz Mannschaft Spiele Punkte Sätze Bälle
1 SCC Berlin 9 18 : 0 27 : 7 844 : 732
2 VfB Friedrichshafen 8 14 :2 23 : 2 642: 503
3 Generali Hachingen 8 14: 2 23: 7 705: 609
4 Moerser SC 9 12 : 6 21 :12 770: 739
5 RWE Volleys Bottrop 9 12 : 6 20 : 16 807: 780

Volleyball 1. Bundesliga – NETZHOPPERS KW-Bestensee holen den nächsten Sieg (3:0), Moerser SC weiter top (3:0), evivo Düren und CV Mitteldeutschland erkämpfen Arbeitssieg (3:2)

In der Volleyball Bundesliga geht es Schlag auf Schlag. Nach Mittwoch mussten die Mannschaften heute bereits wieder ran. Dabei gab es vier Spiele, bei denen zwei einen klaren Sieger in drei Sätzen fand und zwei, die über fünf Sätze gespielt wurden.

Das schnellste Spiel des Abends machten die Jungs von den NETZHOPPERS KW-Bestensee. Sie hatten zwar ein Auswärtsspiel, aber wirklich weit mussten sie dafür nicht fahren. Zu Gast waren sie beim Zurich Team VCO Berlin, also im Grunde gleich um die Ecke. Die Volleyballer aus Brandenburg lieferten eine überzeugende Vorstellung ab und machten dem jungen Team aus Berlin zeitig klar, wer heute Abend die Halle als Sieger verlassen wird. Auch wenn sich die Berliner im ersten Satz noch gut schlugen, konnten sie ein 25:21 für die Netzhoppers nicht verhindern. Der zweite sowie der dritte Satz gingen beide mit 25:17 ebenfalls an die Männer aus Bestensee. Mit einem 3:0 Sieg dürften sie zufrieden sein.

Den zweiten 3:0 Sieg an diesem Abend holte sich der Moerser SC. Der damit auch weiterhin unter den Top fünf Mannschaften der Liga zu finden ist. Die Moerser Volleyballer mussten auswärts gegen A!B!C Titans Berg. Land ran und machten ihre Aufgabe richtig gut, wenn es auch nicht leicht war. Denn die Wuppertaler hielten im ersten und im dritten Satz dem Gegner gut stand. Sie mussten sich dann aber doch mit 25:22 im ersten, 25:18 im zweiten und 26:24 im dritten Satz mit der Niederlage abfinden.

Für evivo Düren lief es dagegen zu Hause nicht so berauschend. Sie konnten zwar am Ende als Sieger das Feld verlassen, aber bis dahin machte ihnen der Gegner aus Gotha das Leben ganz schön schwer. Den ersten Satz konnte der VC Gotha mit 25:22 für sich entscheiden, doch bereits im zweiten schlugen die Dürener zurück und holten sich diesen mit 26:24. Auch den dritten konnten die Gastgeber mit 25:21 sichern. Dann waren allerdings die Volleyballer aus Gotha wieder an der Reihe und machten mit 27:25 im vierten Satz, das Spiel noch mal richtig spannend. Den längeren Atem hatte dann aber evivo Düren und holte sich mit 15:10 den letzten Satz und somit das Spiel mit 3:2.

Über ein 3:2 durfte sich nach 115 Minuten auch der CV Mitteldeutschland freuen. Denen wurde zu Hause vom EnBW TV Rottenburg die Hölle heiß gemacht. Den ersten Satz konnten sich die Gastgeber mit einem 27:25 sichern und auch den zweiten brachten sie mit 30:28 ins Trockene. Doch dann schien der Wurm drin zu sein. Die Gegner aus Rottenburg zeigten ein schnelles Spiel und sicherten sich den dritten Satz mit 25:14. Den vierten konnten sie ebenfalls mit 25:19 auf ihrer Habenseite verbuchen. Der fünfte und letzte Satz musste also entscheiden. Hier wollten sich die Gastgeber dann aber doch nicht die „Butter vom Brot“ nehmen lassen und sicherten sich ihren Sieg mit einem 15:9.