Außenminister zu Guttenberg denkt über Rücktritt nach…

Karl Theodor zu Guttenberg (CSU) spielt laut Angaben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit Rücktrittsgedanken.

Ist er der nächste der geht, der nächste der das Koalitionschaos nicht mehr aushält?

Zu Guttenberg äußerte wohl gegenüber Vertauten und Freunden, dass er ernsthaft über einen Rücktritt nachdenke, es gebe mehrere Konflikte, einmal steht immer noch der Kundus-Untersuchungsausschuss, von dem sich Guttenberg überrumpelt fühlt, da man ihn angeblich in die Erstellung nicht einweihte, außerdem sagt er, er kann in seinem Ministerium nicht Sparen, ohne die von ihm geforderten Strukturveränderungen zu berücksichtigen. Da kommt wieder das leidige Thema der Wehrpflicht auf.

Wieder ein Minister, der das Gefühl hat, dass ihn keiner, in der Regierung, Ernst nimmt. Erst wird man jubelnd in das Amt aufgenommen, es wird einem jedes Vertrauen ausgesprochen, möchte der Minister dann handeln, wird alles widersprochen und hinterfragt. Natürlich darf so ein Minister nicht alles alleine Handeln, aber Ideen und Vorschläge werden fast grundsätzlich in der Koalition platt geredet?

Erst mit den neuen Sparklausuren die jeder Minister bringen soll, entflammte die Diskussion um die Wehrpflicht wieder. Angela Merkel sagte nur sie sei generell für eine Wehrpflicht, jedoch bräuchte sie weitere Informationen und Untersuchungen wie und was man bei der Wehrpflicht ändern könnte. Zu Guttenberg lässt im Moment die Aussetzung der Wehrpflicht, sowie die Kürzung der Truppenstärke um ca.100.000 Soldaten auf 150.000 Soldaten prüfen, dass wäre doch mal ein gute Haushaltseinsparung, jedoch auch gar nicht so einfach, da ja dort wieder eine Menge anderer Posten dran hängt.

Fest steht wohl, dass die Regierung im Eilverfahren die Wehrpflicht schon ab 1.Juli 2010 von derzeitigen 9 Monaten auf 6 Monate verkürzen möchte.

Laut Focus soll es schon ab Januar 2011 keine neuen Wehrpflichtigen mehr geben. Das Bundesverteidigungsministerium widersprach dieser Meldung jedoch.

Eins steht fest, ohne die Wehrpflicht gibt es auch keine Zivilleistung mehr. Wäre dies ein weiterer Verlust von günstigeren Arbeitskräften im Sozial- und Gesundheitswesen, oder brächte dies neue Arbeitsplätze?

Das beste wäre wohl, eine allgemeine Pflicht für junge Frauen und Männer, sich für ein Jahr sozial oder ökologisch engagieren müssen, und somit nach der Schule einen Einblick ins wirkliche Leben bekommen. Verwöhnte Jugendliche könnten sehen, das es auch andere Menschen gibt, denen es nicht so gut geht, oder anders herum, könnten Jugendliche aus Konflikt-Familien, oder mit shintergrund sehen, dass es auch Lösungen und Möglichkeiten zur Problembewältigung gibt.